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Weiheexerzitien in Weissenstein

 

 

 

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GEBETE HTM

  1. Apostolisches Glaubensbekenntnis
  2. Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel
  3. Komm, Heilger Geist [Veni, Creator Spiritus: Gl 342]
  4. Komm, Schöpfer Geist [Veni Creator Spiritus: Gl 351]
  5. Komm Herab, o Heil’ger Geist [Pfingstsequenz: Gl 344]
  6. Anrufung der Geistesgaben
  7. Atme in mir, Du Heiliger Geist
  8. Te Deum
  9. Akt des Glaubens
  10. Akt der Hoffnung
  11. Akt der Liebe
  12. Akt der Reue
  13. Lobe, Zion (Lauda Sion)
  14. Gottheit tief verborgen (Adoro Te Devote)
  15. Das Geheimnis lasst uns künden
  16. Geistliche Kommunion
  17. Sei gegrüsst, o Königin
  18. Unter deinen Schutz und Schirm
  19. Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria
  20. Tägliche Weihe an die Muttergottes
  21. Weihegebet an die Heiligste Dreifaltigkeit durch Maria
  22. Bei dir, Heiliger Josef, suchen wir Zuflucht
  23. Sei gegrüsst, du Beschützer des Erlösers
  24. Gebet zum heiligen Erzengel Michael
  25. Höchster, glorreicher Gott
  26. Lass mich deinen Willen erkennen
  27. Jesus du bist Güte
  28. Seele Christi
  29. Herz Jesu, verborgen in der heiligen Eucharistie
  30. Akt der Liebe des Hl. Pfarrers von Ars
  31. Sicherheit in Gott
  32. Dank für die Taufe
  33. Für die eigene Berufung
  34. Um geistliche Berufe
  35. Für eine synodale Kirche
  36. Für Kirche und Priester
  37. Für den Papst (1)
  38. Für den Papst (2)
  39. Um die Einheit Der Kirche
  40. Für die Verfolgten Christen
  41. Für die Familie
  42. Für unsere Kinder
  43. Bleibe bei uns, o Herr
  44. Unterscheiden im Lichte Gottes
  45. Fatima-Gebete
  46. Zitate der hl. Caterina Von Siena
  47. Der Barmherzigkeitsrosenkranz
  48. Litanei zur Barmherzigkeit Gottes
  49. Litanei zum Heiligen Geist
  50. Litanei vom Heiligsten Herzen Jesu
  51. Litanei zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis
  52. Litanei zum Heiligen Josef

 


1 – APOSTOLISCHES GLAUBENSBEKENNTNIS

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.


2 – GLAUBENSBEKENNTNIS VON NIZÄA-KONSTANTINOPEL

Ich glaube an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,

wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel herabgekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.

Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,

und die eine, heilige, katholische
und apostolische Kirche.

Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Ich erwarte die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.


3 – KOMM, HEILGER GEIST [GL 342]
(VENI, CREATOR SPIRITUS)

Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.

Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.

Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;

aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

Dich sendet Gottes Allmacht aus
im Feuer und in Sturmes Braus;

du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht

und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.

Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehen

und dir vertrauen, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

Den Vater auf dem ew’gen Thron
Und seinen auferstandenen Sohn,

dich, Odem Gottes, Heil’ger Geist,
auf ewig Erd’ und Himmel preist.
Amen.


4 – KOMM, SCHÖPFER GEIST [GL 351]
(VENI CREATOR SPIRITUS)

Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
besuch das Herz der Kinder dein,
die Deine Macht erschaffen hat,
erfülle nun mit Deiner Gnad.

Der Du der Tröster wirst genannt,
vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
Du Lebensbrunn, Licht Lieb und Glut,
der Seele Salbung höchstes Gut.

O Schatz der siebenfältig ziert,
o Finger Gottes der uns führt.
Geschenk vom Vater zugesagt,
Du der die Zungen reden macht.

Zünd an in uns des Lichtes Schein,
gieß Liebe in die Herzen ein.
Stärk unseres Leibs Gebrechlichkeit
mit Deiner Kraft zu jeder Zeit.

Treib weit von uns des Feinds Gewalt,
in Deinem Frieden uns erhalt,
dass wir geführt von Deinem Licht,
in Sünd und Elend fallen nicht.

Den Vater auf dem ewigen Thron,
lehr uns erkennen und den Sohn,
Dich beider Geist sei’n wir bereit
zu preisen gläubig alle Zeit.
Amen.


5 – KOMM HERAB, O HEIL’GER GEIST [GL 344]
(PFINGSTSEQUENZ)

Komm herab, o Heilger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehen,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehen,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen.


6 – ANRUFUNG DER GEISTESGABEN

Siebenmal wird wiederholt
Heiliger Vater, im Namen Jesu sende aus deinen Geist und
erneuere die Welt.

Dann betet man einmal
O Maria, die du durch das Wirken des Heiligen Geistes den Erlöser
empfangen hast, bitte für uns.

KOMM HEILIGER GEIST, DU GEIST DER EINSICHT!
Erleuchte uns, damit wir die Geheimnisse des Heiles recht
verstehen, im Licht des heiligen Glaubens wandeln und in allen
Lebenslagen die Hand deiner Vorsehung erkennen.

KOMM HEILIGER GEIST, DU GEIST DER RATES!
Stehe uns gnädig bei in allen Schwierigkeiten und Zweifeln.
Lass uns erkennen, was dir zur Ehre und uns zum Heile gereicht.
Bewahre uns vor Irrwegen und leite uns sicherer auf dem rechten
Pfade deiner Gebote.

KOMM HEILIGER GEIST, DU GEIST DER STÄRKE!
Gib unserem schwachen Willen Kraft, in den Versuchungen und
Leiden dieses Lebens. Lass uns alle Menschenfurcht ablegen,
in der Trübsal geduldig ausharren und den Nachstellungen des
Teufels widerstehen.

KOMM HEILIGER GEIST, DU GEIST DER ERKENNTNIS!
Lehre uns, in den Wunderwerken der Schöpfung deine
Allmacht, Weisheit und Liebe erkennen und dich preisen. Du
“Anfang und Ende” aller Dinge, dringe tief in unser Herz ein,
damit wir unser Leben in Wort und Tat nach den Weisungen und
Mahnungen des Gewissens ausrichten.

KOMM DU GEIST DER FRÖMMIGKEIT!
Gib uns die Gesinnung kindlicher Hingabe und inniges Vertrauen
zu Gott, unserem Vater. Wecke in uns wahre Großmut und lass uns
vor keinem Opfer zurückschrecken.

KOMM HEILIGER GEIST, DU GEIST DER GOTTESFURCHT!
Durchdringe unsere Herzen mit heiliger Ehrfurcht, die der Anfang
der Weisheit ist.


7 – ATME IN MIR, DU HEILIGER GEIST

Atme in mir, du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges denke,
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue,
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe,
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte
Hüte mich, du Heiliger Geist,
dass ich das Heilige nimmer verliere.

(Augustinus zugeschrieben)


8 – TE DEUM

Dich, Gott, loben wir,
dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater,
huldigt das Erdenrund.

Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim,
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!

Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.

Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.

Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden, den Menschen zu befreien.

Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.

Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.

Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
Rette dein Volk, o Herr,
und segne dein Erbe;
und führe sie und erhebe
sie bis in Ewigkeit.

An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.

In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.

Erbarme dich unser, o Herr,
erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.

Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.


9 – AKT DES GLAUBENS
Herr und Gott, ich glaube fest und bekenne alles und jedes, was
die heilige katholische Kirche zu glauben lehrt. Denn du, o Gott,
hast das alles geoffenbart, der du die ewige Wahrheit und
Weisheit bist, die weder täuschen noch getäuscht werden kann.
In diesem Glauben will ich leben und sterben.

 


10 – AKT DER HOFFNUNG
Herr und Gott, ich hoffe, dass ich durch deine Gnade die
Vergebung aller Sünden und nach diesem Leben die ewige
Seligkeit erlange. Denn du hast das versprochen, der du unendlich
mächtig, treu, gütig und barmherzig bist. In dieser Hoffnung will
ich leben und sterben.


11 – AKT DER LIEBE
Herr und Gott, ich liebe dich über alles und meinen Nächsten um
deinetwillen. Denn du bist das höchste, unendliche und
vollkommenste Gut, das aller Liebe würdig ist. In dieser Liebe will
ich leben und sterben.


12 – AKT DER REUE
Mein Gott, aus ganzem Herzen bereue ich alle meine Sünden, nicht
nur wegen der gerechten Strafen, die ich dafür verdient habe,
sondern vor allem, weil ich dich beleidigt habe, das höchste Gut,
das würdig ist, über alles geliebt zu werden. Darum nehme ich mir
fest vor, mit Hilfe deiner Gnade nicht mehr zu sündigen und die
Gelegenheiten zur Sünde zu meiden.


13 – LOBE, ZION (LAUDA SION)

Lobe, Zion, deinen Hirten;
dem Erlöser der Verirrten
stimme Dank und Jubel an.

Lass dein Lob zum Himmel dringen;
ihn zu rühmen, ihm zu singen,
hat kein Mensch genug getan.

Er ist uns im Brot gegeben,
Brot, das lebt und spendet Leben,
Brot, das Ewigkeit verheißt,

Brot, mit dem der Herr im Saale
dort beim österlichen Mahle
die zwölf Jünger hat gespeist.

Lobt und preist, singt Freudenlieder;
festlich kehrt der Tag uns wieder,
jener Tag von Brot und Wein,

da der Herr zu Tisch geladen
und dies heilge Mahl der Gnaden
setzte zum Gedächtnis ein.

Was bei jenem Mahl geschehen
sollen heute wir begehen
und verkünden seinen Tod.

Wie der Herr uns aufgetragen,
weihen wir, Gott Dank zu sagen,
nun zum Opfer Wein und Brot.

Seht das Brot, der Engel Speise,
Brot auf unsrer Pilgerreise,
das den Hunger wahrhaft stillt.

Abrams Opfer hats gedeutet,
war im Manna vorbereitet,
fand im Osterlamm sein Bild.

Guter Hirt, du Brot des Lebens,
wer dir traut, hofft nicht vergebens,
geht getrost durch diese Zeit.

Die du hier zu Tisch geladen,
ruf auch dort zum Mahl der Gnaden
in des Vaters Herrlichkeit.
Amen.


14 – GOTTHEIT TIEF VERBORGEN
(ADORO TE DEVOTE)

In Demut bet’ ich dich, verborgene Gottheit, an,
Die du den Schleier hier des Brotes umgetan.

Mein Herz, das ganz in dich anschauend sich versenkt,
Sei ganz dir untertan, sei ganz dir hingeschenkt.

Gesicht, Gefühl, Geschmack betrügen sich in dir,
Doch das Gehör verleiht den sicheren Glauben mir,

Was Gottes Sohn gesagt, das glaub’ ich hier allein,
Es ist der Wahrheit Wort, und was kann wahrer sein?

Am Kreuzesstamme war die Gottheit nur verhüllt,
Hier hüllt die Menschheit auch sich gnädig in ein Bild.

Doch beide glaubt mein Herz, und sie bekennt mein Mund’,
Wie einst der Schächer tat in seiner Todesstund.

Die Wunden seh’ ich nicht, wie Thomas einst sie sah,
Doch ruf’ ich: Herr, mein Gott, du bist wahrhaftig da!

O gib, dass immer mehr mein Glaub’ lebendig sei,
Mach meine Hoffnung fest, mach meine Liebe treu.

O Denkmal meines Herrn an seinen bittern Tod,
O lebenspendendes und selbst lebend’ges Brot!

Gib, dass von dir allein sich meine Seele nährt
Und deine Süßigkeit stets kräftiger erfährt.

O guter Pelikan, o Jesus, höchstes Gut!
Wasch’ rein mein unrein Herz mit deinem teuren Blut.

Ein einz’ger Tropfen schafft die ganze Erde neu,
Wäscht alle Sünder rein, stellt alle schuldenfrei.

O Jesu, den verhüllt jetzt nur mein Auge sieht;
Wann stillst das Sehnen Du, das in der Brust mir glüht:

Dass ich enthüllet Dich anschau’ von Angesicht
Und ewig selig sei in deiner Glorie Licht.
Amen.


15 – DAS GEHEIMNIS LASST UNS KÜNDEN

Das Geheimnis laßt uns künden,
das uns Gott im Zeichen bot:
Jesu Leib, für unsre Sünden
hingegeben in den Tod,
Jesu Blut, in dem wir finden
Heil und Rettung aus der Not.

Von Maria uns geboren,
ward Gott Sohn uns Menschen gleich,
kam zu suchen, was verloren,
sprach das Wort vom Himmelreich,
hat den Seinen zugeschworen:
Allezeit bin ich bei euch.

Auf geheimnisvolle Weise
macht er dies Versprechen wahr;
als er in der Jünger Kreise
bei dem Osterlamme war,
gab in Brot und Wein zur Speise
sich der Herr den Seinen dar.

Gottes Wort, ins Fleisch gekommen,
wandelt durch sein Wort den Wein
und das Brot zum Mahl der Frommen,
lädt auch die Verlornen ein.

Der Verstand verstummt beklommen,
nur das Herz begreift´s allein.

Gott ist nah in diesem Zeichen:
knieet hin und betet an.
Das Gesetz der Furcht muss weichen,
da der neue Bund begann;
Mahl der Liebe ohnegleichen:
nehmt im Glauben teil daran.

Gott dem Vater und dem Sohne
singe Lob, du Christenheit;
auch dem Geist auf gleichem Throne
sei der Lobgesang geweiht.
Bringet Gott im Jubeltone
Ehre, Ruhm und Herrlichkeit.
Amen.


16 – GEISTLICHE KOMMUNION

Mein Jesus, ich glaube, dass Du
im allerheiligsten Sakrament des Altares zugegen bist.
Ich liebe dich über alles und meine Seele sehnt sich nach Dir.

Da ich Dich aber jetzt im Sakrament des Altares
nicht empfangen kann, so komme wenigstens geistigerweise
zu mir.

Ich umfange Dich, als wärest Du schon bei mir und vereinige mich
mit Dir! Ich bete Dich in tiefster Ehrfurcht an.
Lass nicht zu, dass ich mich je von Dir trenne.


17 – SEI GEGRÜSST, O KÖNIGIN

Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit;
unser Leben, unsre Wonne und unsre Hoffnung,
sei gegrüßt!

Zu dir rufen wir, verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir trauernd und weinend
in diesem Tal der Tränen.

Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes!

O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria!


18 – UNTER DEINEN SCHUTZ UND SCHIRM

Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin;
verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.


19 – GEDENKE, O GÜTIGSTE JUNGFRAU MARIA

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria:
es ist noch nie gehört worden,
dass jemand, der zu dir seine Zuflucht genommen,
deine Hilfe angerufen,
um deine Fürsprache gefleht,
von dir sei verlassen worden.
Von solchem Vertrauen beseelt,
nehme ich zu dir meine Zuflucht, o Mutter,
Jungfrau der Jungfrauen; zu dir komme ich,
vor dir stehe ich seufzend als armer Sünder.
O Mutter des ewigen Wortes,
verschmähe meine Worte nicht,
sondern höre mich gnädig an und erhöre mich.
Amen.


20 – TÄGLICHE WEIHE AN DIE MUTTERGOTTES

Im Bewusstsein meiner christlichen Berufung
erneuere ich heute, o Maria, in Deine Hände
die Verpflichtungen meiner Taufe.

Ich widersage dem Satan,
seinen Verlockungen, seinen Werken,
und ich weihe mich Jesus Christus,
um mit Ihm jeden Tag im Glauben mein Kreuz zu tragen
nach dem Willen des Vaters.

In Gegenwart der ganzen Kirche anerkenne ich Dich
als meine Mutter und Herrscherin,
Dir weihe und schenke ich meine Person,
mein Leben und den Wert meiner guten Werke,
der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen.

Verfüge über mich und über alles, was mir gehört,
zur größeren Ehre Gottes, in Zeit und Ewigkeit. Amen.

(Pater Jozo Zovko)


21 – WEIHEGEBET AN DIE HEILIGSTE DREIFALTIGKEIT
DURCH MARIA

Maria, du hast uns eingeladen,
dass wir uns deinem Unbefleckten Herzen weihen.
Ich weiß, du willst uns zu Gott führen,
denn du liebst uns unendlich und möchtest,
dass wir glücklich sind.

Heute will ich auf deine Einladung antworten.
So wie Jesus am Kreuz dich mir geschenkt hat,
will auch ich mich dir schenken.

In deine Hände erneuere ich mein Taufversprechen
und weihe mich deinem Unbefleckten Herzen,
um ganz der Heiligsten Dreifaltigkeit zu gehören.
Ich gebe dir mein Herz, meine Seele, meinen Geist
und meinen Leib, meine Talente und Gaben,
meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Nimm mich in deine Arme und hilf mir, Jesus
so zu lieben wie du ihn liebst!
Von dir will ich lernen, auf das Wort des Vaters
zu hören und seinen Willen zu tun.

Wie du, Maria, will ich den Heiligen Geist
in meinem Herzen empfangen.

Mit dir, Maria, will ich lernen, alle Menschen zu lieben,
denn sie gehören alle Jesus.

Ich weihe mich dir, damit mein Gebet
ein Gebet mit dem Herzen sei,
durch das ich den Frieden, die Freude und die Liebe finde
und die Kraft, mich mit meinen Mitmenschen zu versöhnen.

Ich weihe dir auch meine Familie, meine Freunde
und alle Menschen, besonders diejenigen,
die am meisten die Hilfe und Barmherzigkeit Gottes brauchen.

So wie Jesus möchte ich jeden Tag an deiner Seite leben.
Von jetzt an soll alles in mir den Herrn preisen!
Mein Herz möge sich freuen in Gott meinem Retter!

(Gemeinschaft der Seligpreisungen, Medjugorje)


22 – BEI DIR, HEILIGER JOSEF, SUCHEN WIR ZUFLUCHT

Heiliger Josef, in unserer Not kommen wir zu dir
und bitten voll Vertrauen um deinen Schutz.

Du warst in Liebe mit der Unbefleckten Gottesmutter verbunden
und hast väterlich für Jesus gesorgt.
Darum bitten wir dich: Sieh auf das Volk,
das Jesus Christus mit seinem Blut erworben hat,
und hilf uns mit deinem mächtigen Beistand.

Du Beschützer der Heiligen Familie,
wache über das Haus Gottes. Halte fern von uns
alle Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis.

Du starker Helfer, steh uns bei im Kampf
mit den Mächten der Finsternis.
Du hast das Jesuskind aus der Lebensgefahr errettet;
so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes
gegen den bösen Feind und seine Verführung.

Nimm uns in deinen Schutz,
dass wir nach deinem Beispiel
und mit deiner Hilfe heilig leben,
selig sterben und das ewige Leben erlangen.
Amen.


23 – SEI GEGRÜSST, DU BESCHÜTZER DES ERLÖSERS

Sei gegrüßt, du Beschützer des Erlösers
und Bräutigam der Jungfrau Maria.

Dir hat Gott seinen Sohn anvertraut,
auf dich setzte Maria ihr Vertrauen,
bei dir ist Christus zum Mann herangewachsen.

O heiliger Josef, erweise dich auch uns als Vater,
und führe uns auf unserem Lebensweg.
Erwirke uns Gnade, Barmherzigkeit und Mut,
und beschütze uns vor allem Bösen. Amen.

(Papst Franziskus, Patris Corde)


24 – GEBET ZUM HEILIGEN ERZENGEL MICHAEL

Heiliger Erzengel Michael, beschirme uns im Kampfe
gegen die Bosheiten und Nachstellungen des Teufels.
Sei Du unsere Schutzwehr; Gott gebiete ihm mit Macht,
wir bitten demütig darum.

Und Du, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen in der Welt umherwandern,
mit göttlicher Kraft in die Hölle hinab. Amen.


25 – HÖCHSTER, GLORREICHER GOTT

Höchster, glorreicher Gott,
erleuchte die Finsternis meines Herzens
und schenke mir rechten Glauben, gefestigte Hoffnung
und vollendete Liebe.
Gib mir das Empfinden und Erkennen,
damit ich Deinen heiligen und wahrhaftigen Auftrag erfülle.

Allmächtiger, ewiger, gerechter und barmherziger Gott,
verleihe uns Elenden, um Deiner selbst willen das zu tun,
von dem wir wissen, dass Du es willst und immer zu wollen,
was Dir gefällt, damit wir, innerlich geläutert,
innerlich erleuchtet und vom Feuer des Heiligen Geistes
entflammt, den Fußspuren Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn
Jesus Christus folgen können und allein durch Deine Gnade zu dir,
Allerhöchster, zu gelangen vermögen.

Allmächtiger, heiligster, erhabenster und höchster Gott,
du alles Gut, höchstes Gut, ganzes Gut, der Du allein der Gute bist,
Dir wollen wir erweisen alles Lob, alle Herrlichkeit,
allen Dank, alle Ehre, allen Preis und alles Gute.
Es geschehe!
Es geschehe!
Amen.

(Hl. Franziskus)


26 – LASS MICH DEINEN WILLEN ERKENNEN
UND ERFÜLLEN

Allmächtiger Gott, gewähre mir die Gnade,
glühend zu ersehnen, was wohlgefällig ist vor Dir,
es mit Weisheit zu erforschen,
in Wahrheit zu erkennen und vollkommen zu erfüllen.
Ordne meinen Lebensweg zu Deines Namens Lob und Ehre.

Lass mich Deinen Willen erkennen und erfüllen:
so wie es sich gebührt und meiner Seele Segen bringt.
Lass mich treu in Glück und Unglück zu Dir stehen;
im Glück demütig, im Unglück stark und ungebeugt.

Nur was zu Dir mich führt, soll meine Freude sein;
nur was von Dir mich trennt, soll mich betrüben.

Gib, dass ich niemand zu gefallen suche
und keinem zu missfallen fürchte als Dir allein.
Was vergänglich ist, o Herr, das sei gering in meinen Augen;
doch wert und teuer sei mir alles, was Dein ist,
um Deinetwillen; und über alles andere seist Du mir selber teuer,
Herr, mein Gott.

Jede Freude ohne Dich sei mir zuwider;
lass mich nichts suchen als Dich allein.
Für Dich zu arbeiten sei meine Freude,
und eine Ruhe ohne Dich sei eine Last für mich.
Lass mich Gutes tun ohne Überheblichkeit.
Lass mich den Nächsten ermahnen ohne Hochmut
und ihn erbauen in Wort und Beispiel ohne Falschheit.

Verleihe mir, o Gott, Verstand, Dich zu erkennen;
Eifer, Dich zu suchen, und Weisheit, Dich zu finden.
Gib mir einen Lebenswandel, der Dir wohlgefällt,
und Beharrlichkeit, die Dich mit Zuversicht erwartet.

Gib mir eine Treue, die einst am Ende Dich umarmen darf.
Lass mich, o Herr, Deine Strafe hienieden tragen
im Geist der Buße und Deine Wohltaten recht gebrauchen
durch Deine Gnade.

Lass mich Deine Freude einst im Vaterland genießen
durch Deine Herrlichkeit, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

(Hl. Thomas von Aquin)

 


27 – JESUS, DU BIST GÜTE

Jesus, du bist Güte, Jesus, du bist Liebe!
Um uns mit dem Leben der Gnade zu bekleiden,
hast du dein eigenes Leben verschenkt.
Am Holz des heiligen Kreuzes hast du deinen Leib ausgespannt.
Du erschienst wie ein geschlachtetes Lamm,
das an allen Gliedern blutet.
Im Blut hast du uns neu geschaffen für das Leben der Gnade.

Guter Jesus, meine Seele sehnt sich danach,
in deinem Blut gebadet und untergetaucht zu werden.
Denn im Blut findet sie die Quelle des Erbarmens,
im Blut die Güte,
im Blut das Feuer,
im Blut die wahre Frömmigkeit,
im Blut wird die Schuld überwunden,
im Blut findet das Erbarmen die Nahrung,
im Blut löst sich unsere Herzenshärte,
im Blut werden die bitteren Ereignisse süß
und die schweren Lasten leicht.

Weil in deinem Blut, o Christus, die Tugenden wachsen,
so berausche und ertränke in diesem Blut meine Seele,
damit sie sich mit den wahren und wirklichen Tugenden bekleide.

(Hl. Caterina von Siena)


28 – SEELE CHRISTI

Seele Christi, heilige mich.
Leib Christi, rette mich.
Blut Christi, tränke mich.
Wasser der Seite Christi, wasche mich.
Leiden Christi, stärke mich.
O guter Jesus, erhöre mich.
Birg in deinen Wunden mich.
Von dir lass nimmer scheiden mich.
Vor dem bösen Feind beschütze mich.
In meiner Todesstunde rufe mich,
zu dir zu kommen heiße mich
mit deinen Heiligen zu loben dich
in deinem Reiche ewiglich.
Amen.

(aus dem XIV Jhd.)


29 – HERZ JESU, VERBORGEN IN DER HEILIGEN EUCHARISTIE

Hochheiliges und gütigstes Herz Jesu,
Du bist verborgen in der heiligen Eucharistie
und schlägst noch immer für uns.

Ich bete Dich an mit größter Liebe und Ehrfurcht,
mit glühender Hingabe, mit demütigem und festem Willen.

O mein Gott, wenn Du mich würdigst,
Dich als Speise und Trank zu empfangen,
und Du für eine Weile in mir Wohnung nimmst,
dann gib, dass mein Herz mit dem Deinen schlägt!

Reinige es von allem Irdischen, von allem Stolz
und aller Sinnlichkeit, von aller Härte und Erbarmungslosigkeit,
von aller Verkehrtheit, Unordnung und Gleichgültigkeit!

Erfülle es so mit Dir, dass weder die Ereignisse des Tages
noch die Umstände der Zeit die Macht haben, es zu beunruhigen,
und dass es in Deiner Liebe und in Deiner Furcht
den Frieden habe.

(Hl. Margareta Maria Alacoque)


30 – AKT DER LIEBE DES HL. PFARRERS VON ARS

Ich liebe dich, mein Gott, und mein einziges Verlangen ist es,
dich zu lieben bis zum letzten Seufzer meines Lebens.

Ich liebe dich, unendlich liebenswürdiger Gott,
und ich möchte lieber aus Liebe zu dir sterben,
als auch nur einen Augenblick zu leben, ohne dich zu lieben.

Ich liebe dich, mein Gott, und ich sehne mich nach dem Himmel,
nur um das Glück zu haben, dich vollkommen zu lieben.

Ich liebe dich, mein Gott, und ich fürchte mich vor der Hölle,
nur weil man dort niemals den süßen Trost hat, dich zu lieben.

Mein Gott, wenn meine Zunge nicht in jedem Augenblick sagen
kann, dass ich dich liebe, dann will ich, dass mein Herz es dir
wiederholt, sooft ich nur atme.

Gib mir die Gnade zu leiden, indem ich dich liebe,
und dich zu lieben, indem ich leide.

Ich liebe dich, mein göttlicher Erlöser,
weil du für mich gekreuzigt bist;
ich liebe dich, mein Gott,
weil du mich hienieden kreuzigst für dich.

Einen Gott-Menschen lieben, der für uns gekreuzigt worden ist:
Liebe der Dankbarkeit!

Einen Gott lieben, der uns kreuzigt: Großmütige Liebe!
Einen Gott lieben, der um unseres Heiles willen Mensch
geworden und für uns gekreuzigt worden ist: Wahre Selbstliebe!

Mein Gott gib mir die Gnade, eines Tages zu sterben,
indem ich dich liebe und zu fühlen, dass ich dich liebe.

Im gleichen Maße, in dem ich mich meinem Ende nähere,
erweise mir die Gnade, meine Liebe zu vermehren
und sie zu vervollkommnen.
Amen.


31 – SICHERHEIT IN GOTT

O Herr, behüte mich immer in deiner Liebe,
wie das Kind im Schoß seiner Mutter behütet ist.
Dort hat es kein Bedürfnis zu essen und zu trinken;
es ist geschützt vor jeder Gefahr;
mit seiner Mutter hat es alles.
So ist es, o Herr, wenn du mich in deiner Liebe behütest,
dann wird mir nichts fehlen.

Ich wünsche nichts anderes, als dein eigen zu sein;
nie will von dir weichen.
Wie des Kindes Elend und Schwäche beginnt,
sobald es den Schoß der Mutter verlässt,
so würde auch ich unglücklich werden,
wenn ich dich verlassen wollte.
Beschirme mich, o Herr, in deinem Schoß;
behüte mich im Schoß deiner Liebe.

(Hl. Mirjam von Abellin)


32 – DANK FÜR DIE TAUFE

Heiliger, barmherziger Gott, ich nehme neu den Bund an,
den du durch Jesus Christus in der Taufe für immer mit mir
geschlossen hast.
Ich bitte dich: Schenke mir neu deinen Heiligen Geist
und gib mir die Kraft, immer mehr dir zu gehören.
Erleuchte meinen Verstand, stärke meinen Willen,
läutere meine Gefühle und meine Wünsche.
Sei du der Herr in meinem Leben und erlöse mich von dem Bösen.
Ich bitte dich: Befreie mich von allem Misstrauen gegen dich.
Nimm alles von mir, was mich von dir trennt.
Ich danke dir, dass du mich bejahst, so wie ich bin.
Verändere mich so, wie du mich haben willst.
Ich bin bereit, alle Gaben des Geistes anzunehmen,
die du mir schenken willst.
Erneuere in mir die Gnade der Firmung.
Amen.


33 – FÜR DIE EIGENE BERUFUNG

Mein Herr und mein Gott,
Du bist die Liebe selbst und die Quelle der Liebe und alles Guten.
Aus Liebe hast Du mich geschaffen Dich zu kennen,
zu lieben, und Dir in einer einmaligen Weise zu dienen,
so wie es kein anderer tun kann.

Ich glaube daran, dass Du einen Plan für mein Leben hast,
dass Du eine Aufgabe in Deinem Reich nur für mich reserviert hast.
Dein Plan und Deine Aufgabe für mich ist viel besser,
als irgendein anderer, den ich wählen könnte:
Deine Pläne werden Dich verherrlichen,
meine Herzenswünsche erfüllen und jene Seelen retten,
welche von meiner großzügigen Antwort abhängen.

Herr, schenke mir das Licht, das ich brauche
um den nächsten Schritt in diesem Plan zu erkennen;
verleihe mir die Großzügigkeit, die ich brauche,
um meine Pläne Deinen zuliebe aufzugeben;
verleihe mir die Stärkte die ich brauche, um meine Hände
an Deinen Pflug zu legen und nicht mehr zurückzuschauen.

Du kennst mich besser als ich mich kenne,
also weißt Du, dass ich sündig und schwach bin.
Deshalb benötige ich umso mehr Deine Gnade
um den guten Wünschen meines Herzens nachzugehen,
o Herr!

Zeige mir Deinen Willen für mich,
o gütiger und unendlicher Gott, und hilf mir Dir
wie Maria zu sagen: “Ich bin Deine Magd / Dein Diener.
Mir geschehe nach Deinem Wort”.
Und wie Jesus zu sagen: “Nicht mein Wille geschehe,
sondern Dein Wille”.
Amen.


34 – UM GEISTLICHE BERUFE

Herr Jesus Christus, du hast Männer und Frauen berufen,
Alte und Junge, Arme und Reiche,
dass sie dir nachfolgen und so das Leben gewinnen.
Durch dich danken wir dem Vater im Heiligen Geist:
dass immer neu Menschen in Taufe und Firmung den Geist
empfangen, dass sie als Kinder Gottes gestärkt sind für ihre
Aufgaben in Kirche und Welt.

Wir bitten dich für die Kirche unserer Diözese: Lass sie nicht
ihren Auftrag vergessen, die Gläubigen in ihrer Berufung
zu fördern und vor allem den jungen Menschen zu helfen,
deinen Ruf zu entdecken.

Du, Herr, kennst unsere Not.
Wir brauchen die Verkündigung deines Evangeliums,
die Erfahrung deiner Gegenwart in der Eucharistie
und in den anderen Sakramenten.

Herr, wir bitten dich von ganzem Herzen: Schenke uns Priester,
die unter der Führung des Heiligen Geistes dein Wort
verkündigen, die den Armen und Kranken, den Heimatlosen
und Notleidenden beistehen, die Gemeinden leiten
und das Volk Gottes heiligen.
Lass sie ihrer Berufung treu bleiben.
Denn du bist der Hirt deines Volkes,
du bist unsere Hoffnung in Ewigkeit. Amen.

(Franz Kamphaus)


35 – FÜR EINE SYNODALE KIRCHE

Gott, unser Vater, Du bist denen nahe, die Dich suchen.
Zu Dir kommen wir mit den Fragen unserer Tage, mit unserem
Versagen und unserer Schuld, mit unserer Sehnsucht
und unserer Hoffnung.
Wir danken Dir für Jesus Christus, unseren Bruder, unseren
Freund und unseren Herrn. Er ist mitten unter uns, wo immer
wir uns in seinem Namen versammeln.

Er geht mit uns auf unseren Wegen. Er zeigt sich uns in den
Armen, den Unterdrückten, den Opfern von Gewalt, den
Verfolgten und an den Rand Gedrängten.

Wir bitten Dich: Sende uns den Heiligen Geist, der neues
Leben schafft. Er stehe der Kirche bei und lasse sie die Zeichen der
Zeit erkennen. Er öffne unser Herz, damit wir auf Dein Wort hören
und es gläubig annehmen. Er treibe uns an, miteinander
die Wahrheit zu suchen. Er stärke unsere Treue zu Dir und erhalte
uns in der Einheit mit unserem Papst und der ganzen Kirche. Er
helfe uns, dass wir Deine Gerechtigkeit und Deine Barmherzigkeit
erfahrbar machen. Er gebe uns die Kraft und den Mut,
aufzubrechen und Deinen Willen zu tun.

Denn Du allein bist das Licht, das unsere Finsternis erhellt,
Du bist das Leben, das Gewalt, Leid und Tod besiegt.
Dich loben wir, jetzt und in Ewigkeit.
Amen.


36 – FÜR KIRCHE UND PRIESTER

O mein Jesus, ich bitte Dich für die gesamte Kirche:
Schenke ihr Liebe und Erleuchtung Deines Geistes.
Verleihe den Worten der Priester Kraft,
auf dass versteinerte Herzen erweichen
und zu Dir, Herr, zurückkehren.
Herr, gib uns heilige Priester.
Du selbst erhalte sie in der Heiligkeit.
O Göttlicher und Höchster Priester,
möge die Macht Deiner Barmherzigkeit
sie überallhin begleiten
und sie vor den Fallen und Schlingen des Teufels schützen.

(Hl. Schw. Faustyna)


37 – FÜR DEN PAPST (1)

Lasst uns beten für unseren Heiligen Vater Leo XIV.
Der Herr behüte ihn und erhalte sein Leben,
er lasse ihn gesegnet sein auf Erden
und übergebe ihn nicht dem Hass seiner Feinde.

Vater Unser…
Gegrüßet seist du, Maria…

Lasset uns beten.
Gott, Du Hirte und Lenker aller Gläubigen, schau gnädig herab auf
Deinen Diener Leo XIV., den Du zum Hirten Deiner Kirche bestellt
hast; lass ihn, wir bitten Dich, durch Wort und Beispiel seine
Untergebenen fördern, auf dass er mit der ihm anvertrauten
Herde zum ewigen Leben gelange. Durch Christus unseren Herrn.
Amen.


38 – FÜR DEN PAPST (2)

Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirte.
Du führst deine Kirche durch die Zeiten.
Wir bitten dich für unseren neuen Papst Leo XIV.
Segne ihn in seinem Hirtendienst.
Stärke ihn bei seiner großen Aufgabe.
Schenke ihm deinen Heiligen Geist.
Sei auf seinen Lippen, wenn er dein Wort verkündigt und lehrt.
Sei in seinen Werken, wenn er Menschen aller Gruppen
und Völker begegnet, ermahnt und stärkt.
Sei in seinem Herzen, damit er es versteht,
die Kirche in Liebe und Treue zu führen.
Lass uns, dein Volk, unterwegs bleiben als Pilger der Hoffnung.
Lass alle Menschen guten Willens
zusammenwachsen zu einer Familie.
Behüte unseren Papst und alle, die du berufen hast,
die Frohe Botschaft zu verkünden
und mitzubauen an deinem Reich.
Herr, göttlicher Hirte, du gehst mit uns
und bleibst bei uns in Zeit und Ewigkeit.
Amen.


39 – UM DIE EINHEIT DER KIRCHE

Christus in uns, wir bitten dich, gehe wieder ans Werk.
Belebe in unseren Herzen den Namen deines Vaters.
Hier sind wir, um dich wirken zu lassen.
Wirke ungehindert!
Entferne alles, was ihn verdeckt; grabe tief nach ihm.
Gieße in diese Tiefe das Feuer deiner Liebe, das Feuer deines
Geistes. Damit er komme, der Tag, den du willst.
Christus, der Tag, den du seit dem heiligen Abendmahl unaufhörlich
erflehst, jener Tag, an dem wir nur einen Gedanken haben werden,
deinen Gedanken: die Einheit im Glauben
deiner einen Kirche.
Dieser Tag wird kommen, wenn unser Schmerz
um die Spaltungen uns genug hat leiden lassen
und die Flamme unserer eigenen Liebe zu dir genug brennt,
wenn Feuer und Licht desselben Geistes stark genug sind,
dass du uns als Antwort auf unsere Liebe zu dir,
die schon am Werk ist, deinen Geist senden wirst,
den Geist deines Vaters.
Bis zu diesem Tage wird dein Name, Vater, kaum geheiligt werden
auf Erden. Aber an jenem Tage wird es geschehen, Vater,
geheiligt werde dein Name!
Amen.
Amen.

(Nach Paul Couturier, 1881-1953)


40 – FÜR DIE VERFOLGTEN CHRISTEN

Allmächtiger, ewiger Gott, himmlischer Vater!
Aus allen Völkern führst du deine Kirche zusammen.
Durch deinen Sohn und in der Kraft des Heiligen Geistes
hast du sie zum Sakrament des Heiles für alle Menschen
dieser Erde gemacht.
Seit den ersten Tagen aber erfährt deine Kirche auch Widerstand,
Ablehnung, Hass und tödliche Gewalt. Zahllos sind die
Glaubenszeugen und Märtyrer, die für ihr mutiges Bekenntnis und
ihren christlichen Lebenswandel Ausgrenzung und Verfolgung,
schmerzvolles Leiden oder gar den Tod in Kauf genommen haben.
Darum bitten wir dich, barmherziger Vater: Stärke unsere
Schwestern und Brüder, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
Schenke ihnen deine Nähe und lass sie deine Gegenwart spüren.
Erfülle sie mit deinem Heiligen Geist, dem göttlichen Tröster
und Beistand. Vernimm ihr lautes Flehen und lindere ihre Not.
Eile ihnen zu Hilfe. Befreie sie aus Drangsal und Gewalt. Führe sie
heraus aus den Kerkern. Entreiße sie der Hand ihrer Verfolger.
Beschütze sie vor ihren Gegnern.
Sei du, Herr, ihre Stärke und eine schützende Burg.
Den Verfolgern aber schenke die Gnade der Einsicht und Umkehr.

Wo aber die Gewalt der Feinde übermächtig und das tödliche
Schicksal unentrinnbar ist, da gib deinen Zeugen die Kraft zum
Bekenntnis und die stille Freude, ihre Lebenshingabe mit dem
Kreuzesopfer deines Sohnes vereinen zu dürfen.
Erfülle sie mit der unerschütterlichen Hoffnung auf die
Auferstehung zum ewigen Leben bei dir. Tröste, barmherziger
Vater, die Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer. Schenke
ihnen die Zuversicht, dass sie ihre Lieben einst wiedersehen
werden in deinem Reich der Herrlichkeit.
Denen aber, die schwach geworden sind und die ihren Glauben
verleugnet haben, schenke den Mut, Verzeihung zu suchen bei dir
und die Kraft, sich selbst zu verzeihen.
Hab Erbarmen mit ihnen und schenke ihnen deine Nähe, damit sie
nicht in Verzweiflung fallen, sondern festhalten an dir und so zur
Erfüllung ihres Lebens finden.
Herr Jesus Christus, wir denken an die Menschen, die für ihren
Glauben leiden, die für ihre Hoffnung bedrängt werden, die für ihre
Treue zu dir sterben.
Wir danken dir, dass diese Menschen uns zeigen, wie wertvoll
unser Glaube ist. Gib uns die Gnade, dass ihr Zeugnis
in unserem Leben fruchtbar wird.
Amen.


41 – FÜR DIE FAMILIE

O Gott, der du uns in der Heiligen Familie ein vollkommenes
Modell des Familienlebens geschenkt hast, das im Glauben
und im Gehorsam deinem Willen gegenüber gelebt wurde.
Hilf uns, Vorbild des Glaubens und der Liebe zu deinen Geboten zu
sein.
Hilf uns bei unserem Auftrag, den Glauben an unsere Kinder
weiterzugeben.
Öffne ihre Herzen, damit in ihnen der Same des Glaubens wachse,
den sie in der Taufe empfangen haben.
Stärke den Glauben unserer Jugendlichen, damit sie
in der Kenntnis Jesu wachsen.
Stärke die Liebe und die Treue in allen Ehen, besonders
in jenen, die Momente des Leidens und Schwierigkeiten
durchmachen.
Vereint mit Josef und Maria, bitten wir dich durch Jesus
Christus, deinen Sohn unsern Herrn. Amen.

(Papst Benedikt XVI.)


42 – FÜR UNSERE KINDER

Herr Jesus Christus!
Durch die Hände Deiner Heiligen Mutter weihen wir dir
unsere Kinder und unsere Jugend!
Auf die Fürsprache Mariens hilf ihnen, zu Dir zurückzufinden.
Reiß sie heraus aus der Gottlosigkeit und dem Egoismus.
Bewahre sie vor Schaden an Leib und Seele.
Schütze sie vor den Verführern unserer Zeit.
Heile die Wunden, die ihnen durch die Gesellschaft zugefügt
wurden.
Berufe aus ihrer Mitte Heilige.
Sende uns den Heiligen Geist, damit wir nicht mutlos werden,
wenn wir schon ratlos sind.
Verzeihe uns, wo wir gefehlt haben als Vorbild und in der Liebe.
Stärke uns, wo wir schwach sind.
Tröste uns, wo uns jeder Trost entschwunden ist!
Herr Jesus Christus!
Durch die Hände Deiner heiligen Mutter weihen wir Dir
unsere Kinder und unsere Jugend!

(Pater Petar Ljubičić)


43 – BLEIBE BEI UNS, O HERR

Du Gott des Aufbruchs, Du bist da und Du begleitest uns
auf unserem Weg, hilf uns auch Deine Wege kennen
und verstehen zu lernen, gewohnte Vorstellungen in Frage
zu stellen, neue Möglichkeiten zu entdecken, hilf uns,
wie die Emmausjünger Vertrautes loszulassen, sich auf Neues
einzulassen, Mut zu fassen und neue Wege zu gehen.

Du Gott des Aufbruchs, segne uns, wenn wir Dein Rufen
vernehmen, begleite uns, wenn wir festgetretene Wege verlassen,
wende uns Dein Angesicht zu, wenn uns Angst befällt,
erleuchte unseren Weg, wenn wir neue Schritte wagen.

Du Gott des Aufbruchs, sei mit uns unterwegs, zu uns selbst,
zu den Menschen, zu Dir.

Jesus, unser Begleiter – Geh mit uns.
Du mitfühlender Begleiter –
du tröstender Begleiter –
du verständnisvoller Begleiter –
du fremder Begleiter –
du weiser Begleiter –
du himmlischer Begleiter –
In den dunklen Stunden unseres Daseins – Bleibe bei uns.
In unserer Trauer und Verzweiflung –
In unseren Ängsten und Sorgen –
In unserem Scheitern –
In Zeiten der Krise –
In unserer Sehnsucht nach Frieden –
In unserem Streben nach Glück –
Für unseren Weg in die Freiheit – Gib uns die Kraft.
Für die Anteilnahme am Leben unserer Nächsten –
Für Werke der Barmherzigkeit –
Für den Kampf gegen das Böse –
Für den Neubeginn –
Für unsere Suche nach Sinn –
Für unser Leben und Sterben –

Auferstandener, der den Frauen am Ostermorgen erschienen ist
– Segne uns.
Auferstandener, der Maria Magdalena aus ihrer Trauer
geführt hat –
Auferstandener, der die Jünger aus ihrer Angst befreit hat –
Auferstandener, der Thomas den Weg zum Glauben gezeigt hat –
Auferstandener, der Petrus nach seiner Liebe gefragt
und berufen hat –
Auferstandener, der den Jüngern von Emmaus das Brot
gebrochen hat –
Auferstandener, der seine Apostel zu den Völkern gesandt hat –

Lasset uns beten.
Bleibe bei uns, o Herr, am Abend des Tages, am Abend des Lebens,
am Abend der Welt. Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit
deinem heiligen Wort, mit deinem Trost und Segen. Bleibe bei
uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst,
die Nacht des Zweifels und Haders, die Nacht des bitteren Todes.
Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen jetzt und in
Ewigkeit.
Amen.


44 – UNTERSCHEIDEN IM LICHTE GOTTES

Mein Gott, was ich will, das tue ich nicht,
und was ich tue, das will ich nicht.
Ich schiebe auf und kann mich nicht entscheiden.
Immer wieder ist es dann zu spät und schon entschieden,
ohne dass ich entschieden hätte.
Ich führe mein Leben nicht, sondern werde geführt,
wie an einer Leine – und weiß weder von wem noch wohin.

Schenke mir, so bitte ich Dich, Deinen Heiligen Geist, Dein Licht
zum Unterscheiden:
das Erstwichtige – vom Zweitwichtigen
das Gute – vom Bösen
die Wahrheit – von der Lüge
das Richtige – vom Falschen
das Gefühlte – vom Gefühl
Dich, mein Gott, – von dem, was mein Gott sein will Deine Stimme
– von den Stimmungen
Deine Herrlichkeit – vom Pomp des Feindes
was Deinem Reich dient – von dem, was hindert
was mich mit Dir verbindet – von dem, was mich von Dir trennt was
ich besitze – von dem, was mich besitzt
Dein Gericht – von meiner Verurteilung
Dein Erbarmen – von meiner Verharmlosung
die Standhaftigkeit – von der Hartherzigkeit
das Unvergängliche – vom Vergänglichen
das Letzte – vom Vorletzten
und Deinen geschenkten – von meinem Himmel selbstgemachten.

Ich widersage den Stimmen, die mir weismachen wollen,
das eine sei vom anderen nicht zu unterscheiden.
Schenke Du mir den guten Willen und das Vermögen,
den Mut und die Kraft und das Vertrauen, mich richtig
zu entscheiden und das zu wählen, wozu Du mich berufen hast, was
Du mir schenken willst und was mich und die Meinen
mehr zu Dir führt. Amen.

(Georg Lengerke)


45 – FATIMA-GEBETE

HEILIGSTE DREIFALTIGKEIT,
Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an
und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und
die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der
Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien
und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch
die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des
Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der
armen Sünder.

O MEIN JESUS, VERZEIHE UNS UNSERE SÜNDEN;
bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den
Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten
bedürfen.

MEIN GOTT, ICH GLAUBE AN DICH,
ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte
Dich um Verzeihung für jene, die an Dich nicht glauben, Dich nicht
anbeten, auf Dich nicht hoffen und Dich nicht lieben.


46 – ZITATE DER HL. CATERINA VON SIENA

▪ Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein
das Durchhalten.
▪ Die Wahrheit lässt die Seele demütig werden, die Lüge macht
sie stolz.
▪ Gebt euch nicht mit Kleinen zufrieden, Gott erwartet Großes.
▪ Die Liebe trägt die Seele wie die Füße den Leib tragen.
▪ Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere, gelegenere
Zeit.
▪ Wenn du dich Gott gibst, dann ist nichts mehr gegen dich, alles
ist für dich.
▪ Wie wunderbar muss doch der Himmel sein, dass Gott eine so
peinliche genaue Reinigung der Seelen vornimmt.
▪ Der Mensch hat keinen Grund zur Furcht. Denn Gott hat ihn
stark gemacht gegen jeden Feind.
▪ Wir machen uns selbst blind, wenn wir die Wolke der
Gleichgültigkeit und den Nebel der Eigenliebe vor unseren Augen
dulden.
▪ Das Leben besteht aus kleinen Handlungen, die Tugend aus
kleinen Siegen.
▪ Niemand kann es sich leisten, dem milden Herrn Jesus nicht zu
dienen.
▪ ICH bin Blut und Feuer.
▪ Stell dir deine Seele als einen Baum vor, der von der Liebe
erschaffen ist und deshalb einzig von der Liebe zu leben vermag.
▪ Dem Tapfern sind glückliche und unglückliche Geschicke wie
seine rechte und linke Hand. Er bedient sich beider.
▪ Ich sage euch, dass Liebe nur sich mit Liebe erlangen lässt.
▪ Soweit wie sich die Erlösung des Sohnes ausbreitet, breitet sich
das Reich der Mutter aus.
▪ Ohne Liebe kann die Seele nicht leben. Sie muss etwas lieben, sie
ist aus Liebe geschaffen.
▪ Das sind die drei seligen Tugenden, die in der wahren Liebe
gründen: Geduld, Stärke, Beharrlichkeit.
▪ Diese Welt ist eine Treppe; der eine steigt hinauf, der andere
steigt hernieder.
▪ Der Wille ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.
▪ Ich habe nichts zu geben als das, was Du mir selbst gegeben hast.
▪ Der Mensch ist soweit gehorsam, als er demütig ist, und so
demütig, wie er gehorcht.


47 – DER BARMHERZIGKEITSROSENKRANZ

Einleitungsgebete

  • Vater unser…
  • Gegrüßet seist du Maria…
  • Das apostolische Glaubensbekenntnis…

Auf den großen Perlen
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele

und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn
Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der
ganzen Welt.

Auf den kleinen Perlen
Durch Sein schmerzhaftes Leiden
hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

Am Ende des Rosenkranzes dreimal – alle gemeinsam
Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott,
hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

Abschlussgebet
O Blut und Wasser aus dem Herzen Jesu als Quelle der
Barmherzig- keit für uns entströmt, ich vertraue auf Dich.


48 – LITANEI ZUR BARMHERZIGKEIT GOTTES

Herr, erbarme Dich.
Christus, erbarme Dich.
Herr, erbarme Dich.

Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel – erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt…
Gott Heiliger Geist…
Heiliger dreifaltiger Gott…

  • Barmherzigkeit Gottes, Du größte Eigenschaft des Schöpfers,
    wir vertrauen auf Dich!
  • Gottes Barmherzigkeit, Du unergründete Liebe des Heilands…
  • Gottes Barmherzigkeit, Du unbegreifliches Geheimnis der
    Heiligsten Dreifaltigkeit
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Ausdruck Seiner größten Macht
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du Dich in der Erschaffung der
    himmlischen Geister offenbarst
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns aus dem Nichts ins Sein berufst
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du die ganze Welt umfassest
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns das unsterbliche
    Leben spendest
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vor verdienten Strafen
    beschützest
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns vom Elend der Sünde befreist
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns in dem im Fleisch gewordenen
    Worte Rechtfertigung schenkst
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du aus den Wunden
    Christi herabfließest
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du aus dem Heiligsten Herzen
    Jesu quillst
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns die Heilige Jungfrau
    zur Mutter der Barmherzigkeit gegeben hast
  • Gottes Barmherzigkeit, in der Offenbarung der Geheimnisse Gottes
  • Gottes Barmherzigkeit, sichtbar in der Errichtung der weltumspan-
    nenden Kirche
  • Gottes Barmherzigkeit, offenbar in der Einsetzung der heiligen
    Sakramente
  • Gottes Barmherzigkeit, grenzenlos in der Spendung der
    Sakramente der Taufe und der Buße
  • Gottes Barmherzigkeit, unermesslich in den Sakramenten des
    Altars und der Priesterweihe
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns zum heiligen Glauben
    berufen hast
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du die Sünder bekehrst
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du die Gerechten heiligst
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du die Heiligen vervollkommnest
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Born der Hoffnung für die Kranken
    und Leidenden
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Trost und Hort der bedrückten Herzen
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Hoffnung der Verzweifelnden
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du alle Menschen begleitest, immer
    und überall
  • Gottes Barmherzigkeit, die Du uns mit Gnaden erfüllst
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Frieden der Sterbenden
  • Gottes Barmherzigkeit, Du himmlisches Entzücken der Erlösten
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Erfrischung und Linderung der Seelen
    im Fegefeuer
  • Gottes Barmherzigkeit, Du Krone aller Heiligen
  • Gottes Barmherzigkeit, unerschöpfliche Quelle der Wunder

>Lamm Gottes, Du hast uns am Kreuz die größte Barmherzigkeit in
der Erlösung der Welt erwiesen – Herr, verschone uns.
>Lamm Gottes, Du opferst Dich voller Erbarmen in jeder heiligen
Messe für uns – Herr, erhöre uns.
>Lamm Gottes, Du nimmst aus unerschöpflicher Barmherzigkeit
hinweg all unsere Sünden – Herr, erbarme Dich.

Lasset uns beten.
O Gott, Deine Barmherzigkeit ist ohne Grenzen, Dein Mitleid
unerschöpflich. Schau gnädig herab auf uns. Vermehre in uns die
Werke Deiner Barmherzigkeit, damit wir auch in den schwersten
Prüfungen niemals verzweifeln, sondern uns immer vertrau-
ensvoller Deinem Heiligen Willen ergeben, der die Barm-
herzigkeit selbst ist. Gewähre uns dies durch unseren Herrn Jesus Christus, den König der Barmherzigkeit, der uns mit Dir und dem Heiligen Geiste Barmherzigkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit erweist.
Amen.


49 – LITANEI ZUM HEILIGEN GEIST

Ehre sei dem Vater…

Heiliger Geist, steige vom Thron Deiner Herrlichkeit schlage Dir
ein Zelt im Herzen Deines Dieners auf!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du vom Vater und Sohn ausgehst, lehre mich,
in ständiger Gegenwart Gottes zu leben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du vom Vater und Sohn ausgehst, lehre mich,
nach dem Willen des Allerhöchsten zu leben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du im Herzen des Sohnes Gottes wohnst,
lehre mich, Dich kennen zu lernen und Dich aufrichtig zu lieben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du für die Ehre Gottes des Vaters sorgst,
lehre mich, gottergeben und im vollkommenen Vertrauen auf Ihn
zu leben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du Zeichen der Feuerzungen, entzünde in
meinem Herzen das Feuer Deiner Liebe!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du geheimnisvolle Taube, lehre mich, die Heilige
Schrift zu begreifen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du weder ein Gesicht noch einen Namen
hast, lehre mich, richtig zu beten!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du durch den Mund der Propheten sprichst,
lehre mich, im Frieden und in der Ausgeglichenheit des Geistes –
der Seele – zu leben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du brennender Feuerherd der Liebe, lehre mich,
weise und geduldig zu leben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du Spender aller Gaben, lehre mich, in Demut und
Bescheidenheit zu leben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du überfließende Schatzkammer der Gnaden,
lehre mich, den Wert der Leiden zu begreifen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du bodenlose Schatzkammer der Gnaden, lehre
mich, die kostbare Zeit richtig zu verwenden!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du unerschöpfliche Schatzkammer der Gnaden,
schütze mich vor jeder Lieblosigkeit und vor Hochmut!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, dessen Reichtum niemand abschätzen kann, lehre
mich, unnütze Vorstellungen und Gedanken abzuwehren!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du Geber sehr vieler Geschenke, lehre mich,
unnütze Tätigkeiten und Reden zu meiden!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, aus dessen Fülle wir alle empfangen haben, lehre
mich zu schweigen, um zur rechten Zeit reden zu können!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du ewige Liebe, lehre mich, den anderen ein gutes
Beispiel zu geben!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du ewige Güte, gib mir Ausdauer im Guten!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du süßer Lehrer, lehre mich, mit den Menschen
richtig umzugehen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du lieber Freund der Seelen, lehre mich, niemanden
zu richten und des Unrechts nicht zu gedenken!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, Du beglückendes Licht der Seele, lehre mich, die
Bedürfnisse der anderen zu sehen und gute Werke nicht zu
vernachlässigen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, du Vater der Armen, lass mich meine Fehler
erkennen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du in den Seelen Wunder tust, führe mich
durch Wachsamkeit zur Vollkommenheit!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, vor dem nichts verborgen ist, lehre mich,
den teuflischen Nachstellungen zu entrinnen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du die Zukunft des Weltalls kennst, hilf mir,
mich aus der Botmäßigkeit des Fleisches und des Teufels
loszureißen!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, der Du auch meine Zukunft kennst, ich vertraue
Deinem Schutz auch meine Familie, Freunde, Wohltäter und alle
Menschen an!
Sei gepriesen!

Heiliger Geist, mit Deiner göttlichen Hilfe lehre mich, zu Gottes
Ehre und Ruhm, zum Heil der Seelen und zur Freude der Mutter
Gottes zu leben, damit ich als nützlicher Diener Gottes sterben
kann.
Amen.


50 – LITANEI VOM HEILIGSTEN HERZEN JESU

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr erbarme dich unser.

Christus, höre uns.
Christus erhöre uns.

Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

  • Herz Jesu, des Sohnes Gottes, erbarme Dich unser.
  • Herz Jesu, im Schoße der Jungfrau Maria
    vom Heiligen Geiste gebildet,
  • Herz Jesu, mit dem Worte Gottes wesenhaft vereinigt
  • Herz Jesu, unendlich erhaben
  • Herz Jesu, Du heiliger Tempel Gottes
  • Herz Jesu, Du Zelt des Allerhöchsten
  • Herz Jesu, Du Haus Gottes und Pforte des Himmels
  • Herz Jesu, Du Feuerherd der Liebe
  • Herz Jesu, Du Wohnstatt der Gerechtigkeit und Liebe
  • Herz Jesu, voll Güte und Liebe
  • Herz Jesu, Du Abgrund aller Tugenden
  • Herz Jesu, würdig allen Lobes
  • Herz Jesu, Du König und Mitte aller Herzen
  • Herz Jesu, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis sind
  • Herz Jesu, in dem die ganze Fülle der Gottheit wohnt
  • Herz Jesu, das dem Vater wohlgefällt
  • Herz Jesu, aus dessen Gnade wir alle empfangen
  • Herz Jesu, Du Sehnsucht der Schöpfung von Anbeginn
  • Herz Jesu, geduldig und von voll Erbarmen
  • Herz Jesu, reich für alle, die dich anrufen
  • Herz Jesu, Du Quell des Lebens und der Heiligkeit Herz Jesu, Du
    Sühne für unsere Sünden
  • Herz Jesu, mit Schmach gesättigt
  • Herz Jesu, wegen unserer Missetaten zerschlagen Herz Jesu,
    bis zum Tode gehorsam
  • Herz Jesu, durchbohrt von der Lanze
  • Herz Jesu, Du Quell allen Trostes
  • Herz Jesu, unsere Auferstehung und unser Leben Herz Jesu, unser
    Friede und unsere Versöhnung
  • Herz Jesu, Du Opferlamm für die Sünder
  • Herz Jesu, Du Rettung aller, die auf dich hoffen
  • Herz Jesu, Du Hoffnung aller, die in dir sterben
  • Herz Jesu, Du Freude aller Heiligen

>Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt
– verschone uns, o Herr
>Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt
– erhörte uns, o Herr
>Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt
– erbarme dich unser

Jesus, gütig und selbstlos von Herzen
– bilde unser Herz nach deinem Herzen

Lasset uns beten.
Allmächtiger, ewiger Gott, schau hin auf das Herz deines geliebten
Sohnes und auf das Lob und die Sühne, die es dir für die Sünder
darbringt. Verzeihe allen, die deine Barmherzigkeit anflehen, im
Namen deines Sohnes Jesus Christus, der mit dir lebt und herr-
scht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.


51 – LITANEI ZU EHREN DER UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS

Herr, erbarme Dich unser
Christus, erbarme Dich unser
Herr, erbarme Dich unser

Christus höre uns
Christus erhöre uns

Gott Vater Vater vom Himmel, erbarme Dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt…
Gott Heiliger Geist…
Heiligste Dreifaltigkeit…

  • Heilige Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen,
    bitte für uns.
  • Du unbefleckte Tochter des ewigen Vaters
  • Du unbefleckte Mutter des Sohnes Gottes
  • Du unbefleckte Braut des Heiligen Geistes
  • Du unbefleckter Tempel des Heiligsten Dreifaltigkeit
  • Du verschlossener und unentweihter Garten Gottes
  • Du Bundeslade der Herrlichkeit Gottes
  • Du unüberwindlicher Turm gegen jeden Angriff des Feindes
  • Du Haus, das die Weisheit sich selbst gebaut
  • Du Tabernakel, vom Heiligen Geiste gebildet und geschmückt
  • Du lichtvolles und angenehmes Paradies der Unschuld
  • Du Wunder aller Wunder Gottes
  • Du Lilie unter den Dornen
  • Du würdige Mutter Gottes
  • Du Meisterwerk der Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes
  • Du herrliches Vorbild der Reinheit und Heiligkeit
  • Du Königin aller Engel und Heiligen
  • Du Ausspenderin der Gnaden Gottes
  • Du Schrecken und Besiegerin der bösen Geister

>O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
verschone uns, o Herr.
>O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
erhöre uns, o Herr.
>O Du Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
erbarme Dich unser.

Christus, höre uns
Christus, erhöre uns.

Vater unser…

Ave Maria…

Lasset uns beten.
O Gott, der Du durch die Unbefleckte Empfängnis der seligsten
Jungfrau Deinem Sohn eine würdige Wohnung bereitet hast,
gewähre uns auf ihre Fürbitte hin und um ihrer Vorerlösung und
Auserwählung willen die Gnade, rein und heilig zu dir zu gelan-
gen durch Christus, unseren Herrn. Amen.


52 – LITANEI ZUM HEILIGEN JOSEF

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser,

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater vom Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt…
Gott Heiliger Geist…
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott…

  • Heilige Maria, bitte für uns.
  • Heiliger Josef…
  • du erhabener Sproß Davids
  • du Leuchte unter den Patriarchen
  • du Bräutigam der Mutter Gottes
  • du keuscher Beschützer der Jungfrau
  • du Nährvater des Sohnes Gottes
  • du sorgsamer Verteidiger Christi
  • du Haupt der Heiligen Familie
  • Josef, ausgezeichnet durch Gerechtigkeit
  • Josef, leuchtend in heiliger Reinheit
  • Josef, Vorbild der Klugheit
  • Josef, Mann voll Starkmut
  • Josef, Beispiel des Gehorsams
  • Josef, Vorbild der Treue
  • du Spiegel der Geduld
  • du Freund der Armut
  • du Vorbild der Arbeiter
  • du Zierde des häuslichen Lebens
  • du Beschützer der Jungfrauen
  • du Stütze der Familien
  • du Trost der Bedrängten
  • du Hoffnung der Kranken
  • du Patron der Sterbenden
  • du Schrecken der bösen Geister
  • du Schutzherr der heiligen Kirche

>Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt
– verschone uns, o Herr
>Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt
– erhöre uns, o Herr
>Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt
– erbarme dich unser

Er hat ihn zum Herrn seines Hauses bestellt
– und zum Verwalter seines ganzen Besitzes.

Lasset uns beten.
O Gott, in weiser Vorsehung gabst du den heiligen Josef der Mutter
des Sohnes zum Bräutigam. Wir bitten dich, ihn, den wir auf Erden
als Schirmherrn verehren, laß unsern Anwalt sein im Himmel; der
du lebst und herrschest in Ewigkeit.
Amen.

 

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1 ALL DIE FÜLLE IST IN DIR
2 ALLE KNOSPEN SPRINGEN AUF
3 ALLES WAS ICH HAB
4 ATME IN UNS, HEILIGER GEIST
5 AUF UND MACHT DIE HERZEN WEIT
6 AVE MARIA
7 AVE MARIA, GRATIA PLENA
8 BEGINNE DU ALL MEINE TAGE
9 BLICKE NIEDER AUF DEIN VOLK
10 CHRIST IST ERSTANDEN
11 DANK SEI DIR
12 DARF ICH STEHN, O HERR
13 DAS HÖCHSTE MEINES LEBENS
14 DAS WAHRE LICHT
15 DASS DU MICH EINSTIMMEN LÄSST
16 DEIN IST DAS LICHT
17 DEINEN TOD, O HERR
18 DENN ALSO HAT GOTT DIE WELT GELIEBT
19 DENN DU BIST GROß
20 DER ENGEL DES HERRN
21 DER HERR IST MEIN LICHT UND MEIN HEIL
22 DER HERR SEGNE DICH
23 DER HERR SEGNE DICH UND BEHÜTE DICH
24 DER KÖNIG KOMMT MIT MACHT
25 DIE GÜTE DES HERRN
26 DIE HERRLICHKEIT DES HERRN
27 DIES IST DER TAG
28 DIES IST MEIN GEBOT
29 DIESEN TAG, HERR, LEG ICH ZURÜCK
30 DU BIST DAS LICHT DER WELT
31 DU BIST DER HERR DER HERREN
32 DU BIST DER HÖCHSTE
33 DU BIST DER MÄCHTGE GOTT
34 DU BIST GEKOMMEN
35 DU BIST HERR
36 DU BIST MEIN GOTT
37 DU BIST MEIN ZUFLUCHTSORT
38 DU BIST WÜRDIG
39 DU HAST, O HERR, DEIN LEBEN (GL 185)
40 DU HERR, GABST UNS DEIN FESTES WORT
41 DU LICHT VOM LICHTE
42 DUNKELHEIT BEDECKT ALLE VÖLKER
43 DURCHFLUTE MEIN HERZ
44 EHRE DEM HERRN IN DER HÖHE
45 EHRE SEI DIR, VATER
46 EIN BOTE KOMMT (GL 528)
47 EIN HAUS VOLL GLORIE SCHAUET
48 EIN LIED WIRD MAN HÖREN
49 ERFORSCHE MICH, GOTT
50 ERHEBET GOTT, DEN HERRN
51 ERHEBT, IHR TORE, EUER HAUPT
52 ER IST DER ERLÖSER
53 ERZÄHLT VON DER GRÖßE GOTTES
54 ES BLÜHT DER BLUMEN EINE
55 FEST SOLL MEIN TAUFBUND IMMER STEHN
56 FRAU AUS DEM VOLKE
57 FREUNDE, WIR FANGEN AN
58 FRIEDE WIE EIN STROM
59 FRIEDEN GEBE ICH EUCH
60 FÜRCHTE DICH NICHT, ICH BIN BEI DIR
61 GEGRÜßT SEIST DU, MARIA (1)
62 GEGRÜßT SEIST DU, MARIA (2)
63 GEHET NICHT AUF
64 GEIST DES VATERS
65 GIB MIR LIEBE INS HERZ
66 GLORWÜRDGE KÖNIGIN
67 GOTT IST GEGENWÄRTIG
68 GROß IST DER HERR
69 GROßER GOTT, WIR LOBEN DICH
70 HAB DANK VON HERZEN
71 HALLELUJA ... DANKE JESUS
72 HALLELUJA ... ICH GLAUBE
73 HALLELUJA ... JESUS IST HERR
74 HALLELUJA, LOBET GOTT
75 HALLELUJA, PREISET DEN HERRN
76 HALLELUJA, SINGT DEM HERRN
77 HEBT EURE AUGEN AUF ZUM HERRN
78 HEILIG (Gen Rosso)
79 HEILIG (Schubert)
80 HEILIG IST DER HERR
81 HEILIG IST DER HERR ZEBAOTH
82 HERR, DEIN HEILGER GEIST KOMM ÜBER UNS
83 HERR, DEINE LIEBE IST WIE GRAS
84 HERR, DU BIST MEIN LEBEN (GL 456)
85 HERR, DU BIST MIR TEURER ALS SILBER
86 HERR, ERBARME DICH
87 HERR, FÜLL MICH NEU
88 HERR, GIB UNS MUT ZUM HÖREN
89 HERR, WIR BITTEN, KOMM UND SEGNE UNS
90 HERR, WIR WOLLN GESCHWISTER WERDEN
91 HERZ JESU, QUELL DER HEILIGEN LIEBE
92 HOCH MEINE SEELE GOTT NUN PREIST (GL 965)
93 HOSANNA IN DER HÖHE
94 ICH BIN DAS BROT DES LEBENS
95 ICH ERHEBE DICH
96 ICH HAB DICH EH UND JE GELIEBT
97 ICH LIEB DICH, HERR
98 ICH LOBE MEINEN GOTT
100 ICH TRAU AUF DICH, O HERR
101 ICH WILL DIR DANKEN, HERR
102 ICH WILL EINZIEHEN IN SEIN TOR
103 ICH WILL LOBEN DEN HERRN ALLEZEIT
104 ICH WILL SINGEN DEM HERRN
105 ICH WILL SINGEN VON DER GNADE MEINES HERRN
106 IHR SEID DAS SALZ DER ERDE
107 IHR WERDET DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES 
108 IHR, MEINE FREUNDE, HABT KEINE FURCHT
109 IM NAMEN DES VATERS (portugiesisch)
110 IMMANUEL
111 IN DEINEM NAMEN WOLLEN WIR
112 IN SEIN HAUS SIND WIR GEKOMMEN
113 INS WASSER FÄLLT EIN STEIN
114 JA, FREUET EUCH IM HERRN
115 JA, WENN DER HERR EINST WIEDER KOMMT
116 JESUS, DEIN LICHT
117 JESUS, HÖCHSTER NAME
118 JESUS, MEIN KÖNIG
119 JETZT IST DIE ZEIT
120 JUBILATE DEO
121 JUNGFRAU, WIR DICH GRÜßEN
122 KOMM HERAB, O HEILGER GEIST
123 KOMM, DU GEIST DER HEILIGKEIT
124 KOMM, HEILGER GEIST, MIT DEINER KRAFT
125 KOMMT IN SEIN TOR
126 KOMMT UND LASST UNS ZIEHN
127 KOMMT ZU MIR
128 LAUDATE OMNES GENTES
129 LAUDATO SII, O MI SIGNORE
130 LOBE DEN HERRN
131 LOBPREISET UNSERN GOTT
132 LOBSINGET UNSERM GOTT
133 LOBT UND PREIST DEN HERRN
134 MACHE DICH AUF
135 MACHT, KRAFT, SIEG UND FRIEDEN
136 MARIA, DICH LIEBEN
137 MEDJUGORJE-HYMNE
138 MEDJUGORJE-LIED
139 MEERSTERN, ICH DICH GRÜßE
140 MEIN GOTT, WELCHE FREUDE
141 MEIN HERZ ERHEBT DIE GRÖßE MEINES HERRN
142 MEIN HIRT IST GOTT DER HERR (GL 421)
143 MEINE STÄRKE UND MEIN LOBLIED
144 MEINEN FRIEDEN GEBE ICH EUCH
145 MENSCHEN AUF DEM WEG
146 MIT DIR GEH ICH ALLE MEINE WEGE (GL 901)
147 MORGENSTERN
148 NIMM EIN DAS GUTE LAND
149 NIMM MEIN LEBEN
150 NIMM, O HERR, DIE GABEN
151 NUN DANKET ALL
152 O DU GOTTESLAMM
153 O HERR, ICH LIEBE DICH
154 O HERR, MEIN GOTT, DICH SUCHE ICH
155 O LAMM GOTTES, UNSCHULDIG (GL 203)
156 O MARIA, GNADENVOLLE
157 O SAGT DANK
158 PILGER DER HOFFNUNG (Jubiläumshymne 2025)
159 PREIST DEN NAMEN JESUS
160 ROSEKRANZKÖNIGIN
161 SAGET DANKE ALLEZEIT
162 SAGT AN, WER IST DOCH DIESE
163 SANTO, SANTO, SANTO
164 SCHLIEß UNS ZUSAMMEN
165 SEGNE DU, MARIA
166 SEGNE UNS, O HERR
167 SEI GEPRIESEN, O HERR
168 SEID STILL UND ERKENNT
169 SEIN NAM IST HÖHER
170 SEIN NAME IST HOCH ERHABEN
171 SELIG SEID IHR (GL 458)
172 SENDE DEINEN GEIST AUS
173 SENDE, HERR JESUS
174 SIEHE, ICH HABE DIR GEBOTEN
175 SING MIT MIR EIN HALLELUJA
176 SINGT DEM HERRN EIN NEUES LIED
177 SINGT LOBPREIS UND EHRE DEM HERRN
178 TANZE DEM HERRN
179 TRACHTET ZUERST NACH GOTTES REICH
180 UBI CARITAS ET AMOR
181 UNSER LEBEN SEI EIN FEST
182 UNSERE HÄNDE ÖFFNEN WIR, O HERR
183 VATER UNSER IM HIMMEL (dorisch)
184 VATER UNSER IM HIMMEL (P. Hölzl)
185 VATER UNSER, DER DU BIST IM HIMMEL
186 VATER, ICH LIEB DICH
187 VATER, ICH WILL DICH PREISEN
188 VATER, MACH UNS EINS
189 VERGISS NICHT ZU DANKEN
190 VERHERRLICHT UNSERN GOTT
191 VIVE JESUS, EL SEÑOR
192 VOM AUFGANG DER SONNE
193 WANDLE DU MEIN HERZ
194 WAS UNS DIE ERDE GUTES SPENDET
195 WENN DAS BROT, DAS WIR TEILEN (GL 470)
196 WIE EIN HIRSCH
197 WILLKOMMEN IST DER BOTE
198 WIR HEBEN DIE HÄNDE
199 WIR LIEBEN UND VEREHREN DICH
200 WIR PREISEN DEINEN TOD
201 WIR SIND HIER ZUSAMMEN
202 WIR VERSAMMELN UNS ZU DIR
203 WIR WEIHN DER ERDE GABEN
204 WIR ZIEHN ZUR MUTTER DER GNADE
205 WISST IHR NICHT
206 WO ZWEI ODER DREI
207 WUNDESCHÖN PRÄCHTIGE
208 WÜRDIG DAS LAMM
209 WÜRDIG, JA WÜRDIG BIST DU, HERR
210 ZÜNDE AN DEIN FEUER

1. ALL DIE FÜLLE IST IN DIR
1. All die Fülle ist in dir, o Herr, und alle Schönheit kommt von dir, o Gott. Quelle des Lebens, lebendiges Wasser. Halleluja!
2. Du bist unser König, o Herr, du sitzt auf dem Thron, o Gott. Meister des Lebens, ewiger Herrscher. Halleluja!


2. ALLE KNOSPEN SPRINGEN AUF
1. Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen. Alle Nächte werden hell, fangen an zu glühen. Knospen blühen – Nächte glühen…
2. Alle Menschen auf der Welt fangen an zu teilen. Alle Wunden, nah und fern, fangen an zu heilen. Menschen teilen – Wunden heilen. Knospen blühen – Nächte glühen….
3. Alle Augen springen auf, fangen an zu sehen. Alle Lahme stehen auf, fan- gen an zu gehen. Augen sehen – Lahme gehen. Menschen teilen – Wunden heilen. Knospen blühen – Nächte glühen…


3. ALLES, WAS ICH HAB
Kv: Alles, was ich hab, und alles, was ich bin, alles, mein Gott, leg ich vor dich hin.
1. Nimm mein Leben, nimm’s in deine Hand, nimm’s und führe mich, so wie du willst.
2. Nimm meine Sorge, nimm meine Last, nimm sie und trage sie und befreie mich.
3. Sieh den Alltag, sieh all die Hast, gib deine Ruhe mir, wie nur du sie hast.
4. Ich hab vor vielem Angst, vieles schreckt mich zurück, zeig mir deine Liebe, und alle Angst versiegt.
5. Ich bin ganz klein vor dir, fühl mich wie ein Kind. Mein Vater, nimm mich grad so wie ich bin.


4. ATME IN UNS, HEILIGER GEIST
Kv: Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist, wirke in uns, Heiliger Geist, Atem Gottes, komm!
1. Komm, du Geist, durchdringe uns, komm, du Geist, kehr bei uns ein. Komm, du Geist, belebe uns, wir ersehnen dich.
2. Komm, du Geist der Heiligkeit, komm, du Geist der Wahrheit. Komm, du Geist der Liebe, wir ersehnen dich.
3. Komm, du Geist, mach du uns eins, komm, du Geist, erfülle uns. Komm, du Geist, und schaff uns neu, wir ersehnen dich.


5. AUF UND MACHT DIE HERZEN WEIT
1. Auf und macht die Herzen weit, euren Mund zum Lob bereit!
Kv: Gottes Güte, Gottes Treu sind an jedem Morgen neu.
2. Gottes Wort erschuf die Welt, hat die Finsternis erhellt.
3. Gottes Macht schützt, was er schuf, den Geplagten gilt sein Ruf.
4. Gottes Liebe deckt die Schuld, trägt den Sünder in Geduld.
5. Darum macht die Herzen weit, euren Mund zum Lob bereit.


6. AVE MARIA
Ave Maria, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir, der Herr ist mit dir. Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, heilige Maria, Mutter des Herrn, bitte für uns, bitt für uns Sünder jetzt und in der Stunde unsres Todes. Amen.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns, bitte für uns.


7. AVE MARIA, GRATIA PLENA
Ave Maria, gratia plena. Dominus tecum, benedicta tu.
1. Wenn ich zu dir rufe lob ich dich und bitte ich: nimm meinen Tag, er sei ganz dir, ins Herz gib Liebe mir.
2. Alles dir ich gebe, was ich denke, rede, tu. Mutter des Herrn, Mutter du mein. Führ mich zum Sohne dein.


8. BEGINNE DU ALL MEINE TAGE
Kv: Beginne du all meine Tage. Sei du bei mir jeden Augenblick! Teile mit mir all meine Stunden, begleite mich durch Kummer und Glück!
1. Dir gehört mein Morgen, dir gehört mein Tag, dir gehört mein Abend, was auch kommen mag. Wenn ich dich verlasse, rufe mich zurück, heile du mein Fehlen, o Herr, durch deinen Blick!
2. Zwischen meinen Fingern rinnt die Zeit dahin, und ich spüre, dass ich voller Unrast bin. Schenke du mir Ruhe in der großen Hast, deine tiefe Stille sei meinem Herzen Rast!
3. Viele Menschen eilen ruhelos umher, sehen keinen andern, und ihr Blick ist leer. Gib mir deine Liebe, dass ich allezeit für die Not der Menschen im Herzen bin bereit!
4. Jeder Tag ist Anfang, jeder Tag ist Ziel. „Heute” heißt das Leben, das ich leben will. „Gestern” ist vorüber, jeder Tag ist neu, und ich gehe mutig, denn du, o Herr, bist treu.


9. BLICKE NIEDER AUF DEIN VOLK
1. Blicke nieder auf dein Volk, o Königin der Meere, hör die Lieder, die es singt dir heut zur Ehre!

Kv: Kniend dir zu Füßen rufe auch ich: o Mutter Gottes, o bitte für mich! O Mutter Gottes, o bitte für mich!
2. Unter deinen Schutz und Schirm fliehn wir mit bangem Herzen; wenn wir weinen, tröste uns, Mutter der Schmerzen!
3. Voller Gnaden ist dein Herz, o Königin der Meere, schuldbeladen flehn zu dir wir, deine Kinder.


10. CHRIST IST ERSTANDEN
1. Christ ist erstanden von der Marter alle. Des solln wir alle froh sein; Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
2. Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen. Seit dass er erstanden ist, so freut sich alles, was da ist. Kyrieleis.
3. Halleluja, halleluja, halleluja. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.


11. DANK SEI DIR
Dank sei dir, ja Dank sei dir, wir danken dir, Herr. Dank sei dir, ja Dank sei dir, o Herr. Denn du bist uns nah, dein Wirken, Herr, ist offenbar. Dank sei dir, ja Dank sei dir, o Herr.


12. DARF ICH STEHN, O HERR
1. Darf ich stehn, o Herr, in dem heilgen Raum, möcht anbeten dich und dein Antlitz schaun. Herr, verwandle mich durch deinen Geist und dein Wort, dass ich sehe den Tag deiner Macht.
2. Ich darf stehn, o Herr, in dem heilgen Raum, möcht anbeten dich und dein Antlitz schaun. Herr, verwandle mich durch deinen Geist und dein Wort, dass ich sehe den Tag deiner Macht.


13. DAS HÖCHSTE MEINES LEBENS
1. Das Höchste meines Lebens ist: dich kennen, Herr! Das Höchste meines Lebens ist: dich kennen, Herr! Dich kennen mehr und mehr, dich kennen mehr und mehr. Das Höchste meines Lebens ist: dich kennen, Herr.
2. Das Höchste meines Lebens ist: dich lieben, Herr. Das Höchste meines Lebens ist: dich lieben, Herr. Dich lieben mehr und mehr, dich lieben mehr und mehr. Das Höchste meines Lebens ist: dich lieben, Herr.
3. Das Höchste meines Lebens ist: dir dienen, Herr. Das Höchste meines Le- bens ist: dir dienen, Herr. Dir dienen mehr und mehr, dir dienen mehr und mehr. Das Höchste meines Lebens ist: dir dienen, Herr.


14. DAS WAHRE LICHT
Kv: Das wahre Licht kam zu uns in die Welt, das wahre Licht kam zu uns in die Welt
1. Wir müssen wiedergeboren werden, um Gottes Reich zu schaun. Das Wasser und der Heilge Geist bringen Leben aus Gott.
2. Und Gott gab seinen Sohn dahin aus Liebe für die Welt, dass jeder Mensch, der an ihn glaubt, in ihm leben wird für immer.
3. Das Licht von Gott kam in die Welt zu unsrem Heil. So gehen wir aus unsrer Dunkelheit mit Jesus in die Herrlichkeit.


15. DASS DU MICH EINSTIMMEN LÄSST
Kv: Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr, deiner Engel und himmlischen Heere, das erhebt meine Seele zu dir, o mein Gott, großer König, Lob sei dir und Ehre!
1. Herr, du kennst meinen Weg und du ebnest die Bahn und du führst mich den Weg durch die Wüste.
2. Und du reichst mir das Brot und du reichst mir den Wein und bleibst selbst. Herr, mein Begleiter.
3. Und du sendest den Geist und du machst mich ganz neu und erfüllst mich mit deinem Frieden.
4. Und nun zeig mir den Weg und nun führ mich die Bahn, deine Liebe zu verkünden.
5. Gib mir selber das Wort, öffne du mir das Herz, deine Liebe, Herr, zu schenken.
6. Und ich dank dir, mein Gott, und ich preise dich, Herr, und ich schenke dir mein Leben.


16. DEIN IST DAS LICHT
1. Dein ist das Licht hat, das in meinen Augen leuchtet. Dein ist das Wort, das in meinem Herzen wohnt. Dein ist das Leben. Dein ist die Liebe. Dein ist mein Leben, mein Herr.
Kv: Ich preise deine wunderbare Gnade und Güte, denn du hast mich von Ewigkeit her geliebt.
2. Du bist der Christus, Gesalbter unsres Gottes. Du bist der Weg, der allein zum Vater führt. Du bist die Wahrheit. Du bist das Leben. Führe mein Leben, mein Herr!
3. Du bist der Herr, von den Toten auferstanden. Nur du hast Macht, mich von Sünde zu befrein. Du bist mein Heiland, du mein Erlöser, du bist mein Leben, mein Herr!
4. Dein ist das Licht, das in meinen Augen leuchtet. Dein ist das Wort, das in meinem Herzen wohnt. Dein ist das Leben. Dein ist die Liebe. Dein ist mein Leben, mein Herr! (Kein Kv)


17. DEINEN TOD, O HERR
Deinen Tod o Herr, verkünden wir. Deine Auferstehung preisen wir. Deine Wiederkunft erwarten wir, bis du kommst in Herrlichkeit.


18. DENN ALSO HAT GOTT DIE WELT GELIEBT
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingebornen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben, sondern das ewige Leben haben.


19. DENN DU BIST GROß
1. Denn du bist groß, ein Gott, der Wunder tut. Du bist Gott allein, weis mir den Weg, o Herr. Ich will wandeln vor dir, erhalt mein Herz in deiner Furcht. Dich nur preise ich, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen, und deinem Namen geb ich Ehr in Ewigkeit!
2. Du bist der Herr, so groß wie keiner sonst. Du allein, mein Herr, ich will dich lieben sehr. Ich will wandeln vor dir, erhalt mein Herz in deiner Furcht. Dich nur preise ich, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen, und deinem Na- men geb ich Ehr in Ewigkeit!


20. DER ENGEL DES HERRN
1. Der Engel des Herrn aus Gottes Macht hat Maria die Botschaft bracht: Sie soll die Mutter Gottes sein und bleiben eine Jungfrau rein.
2. Maria sprach: “Ich bin ganz dein und will die Magd des Herren sein. Dein Wille, o Herr, gescheh an mir, mein Herz, o Gott, das schenk ich dir.”
3. Das heilige Wort, das Fleisch worden ist und wird genannt Herr Jesus Christ; dein bitteres Leid, o großer Gott, das stärke mich in meinem Tod.
4. Herr Jesus Christ, hab noch eine Bitt: Verlass die armen Seelen nit und führe sie aus ihrer Pein zu dir in deinen Himmel ein.


21. DER HERR IST MEIN LICHT UND MEIN HEIL
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens, vor wem sollte mir bangen? Nur er allein ist mein Fels, nur er allein meine Stärke, nur er allein meine Burg; darum werd ich nicht wanken, denn meine Hoffnung kommt von ihm.


22. DER HERR SEGNE DICH
Der Herr segne dich, der Herr behüte dich. Er wende dir sein Angesicht voll Güte zu. Den Frieden sende er dir. Die Freude schenke er dir. Sein Engel begleite dich auf deinem Weg. Der Herr segne dich, der Herr behüte dich. Er wende dir sein Angesicht voll Güte zu.


23. DER HERR SEGNE DICH UND BEHÜTE DICH
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil, und schenke dir Heil.


24. DER KÖNIG KOMMT MIT MACHT
Kv: Der König kommt mit Macht, ihm jubeln die Völker, macht eure Tore weit, erhebt eure Stimmen.
1. Preist ihn, ihr Lande alle, dient ihm mit Freuden; kommt vor sein Ange- sicht mit jauchzendem Herzen.
2. Wisset, der Herr ist Gott, er hat uns geschaffen. Wir sind sein Eigentum, das Volk seiner Liebe.
3. Zieht ein durch seine Tore mit Dankesliedern, lasst euren Jubel klingen, preist seinen Namen.
4. Denn unser Herr ist gut, er hält uns die Treue, in alle Ewigkeiten währt sein Erbarmen.


25. DIE GÜTE DES HERRN
Die Güte des Herrn hat kein Ende, kein Ende. Sein Erbarmen hört niemals auf. Es ist neu jeden Morgen, neu jeden Morgen, Groß ist deine Treue, o Herr! Groß ist deine Treue.


26. DIE HERRLICHKEIT DES HERRN
Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich seiner Werke! Ich will singen dem Herrn mein Leben lang; ich will loben meinen Gott, so lang ich bin.


27. DIES IST DER TAG
1. Dies ist der Tag, dies ist der Tag, den der Herr gemacht, den der Herr gemacht. Lasset uns freun, lasset uns freun und fröhlich sein, und fröhlich sein. Dies ist der Tag, den der Herr gemacht. Lasset uns freun und fröhlich sein. Dies ist der Tag, dies ist der Tag, den der Herr gemacht.
2. Durch deinen Tod, durch deinen Tod, hast du uns erlöst, hast du uns erlöst und nimmst hinweg, und nimmst hinweg, unsre Sünd und Schuld, unsre Sünd und Schuld. Durch deinen Tod hast du uns erlöst und nimmst hinweg unsre Sünd und Schuld. Durch deinen Tod, durch deinen Tod hast du uns erlöst.
3. Du willst, o Herr, du willst, o Herr, in uns auferstehn, in uns auferstehn. Wir sind befreit, wir sind befreit und versöhnt mit dir, und versöhnt mit dir. Du willst, o Herr, in uns auferstehn. Wir sind befreit und versöhnt mit dir. Du willst, o Herr, du willst, o Herr, in uns auferstehn.
4. Halleluja, halleluja, Herr, wir loben dich und wir preisen dich. Halleluja, halleluja, Herr, wir danken dir. Herr, wir danken dir. Halleluja, Herr, wir loben dich. Halleluja, Herr, wir preisen dich. Halleluja, halleluja, Herr, wir danken dir.


28. DIES IST MEIN GEBOT
1. Dies ist mein Gebot, dass ihr liebt einander, dass die Freude in euch sei.(2x)
Dass die Freude in euch sei, dass die Freude in euch sei. Dies ist mein Gebot, dass ihr liebt einander, dass die Freude in euch sei.
2. Dies ist mein Gebot, dass ihr dient einander, so wie ich euch hab gedient. (2x)
So wie ich euch hab gedient, so wie ich euch hab gedient. Dies ist mein Gebot, dass ihr dient einander, so wie ich euch hab gedient.
3. Dies ist mein Gebot, dass ihr stärkt einander, einer trag des andern Last. (2x)
Einer trag des andern Last, einer trag des andern Last. Dies ist mein Gebot, dass ihr stärkt einander, einer trag des andern Last.


29. DIESEN TAG, HERR, LEG ICH ZURÜCK
Kv: Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir. Du, Herr, bist doch der Zeiten Ursprung und ihr Ende, ich vertraue dir.
1. Kommen dunkle Schatten über die Welt, wenn die Angst zu leben mich plötzlich befällt: Du machst das Dunkel hell.
2. Ist mir heut gelungen, was ich mir erträumt? Und wer kann es zählen, was ich versäumt? Du nimmst die Schuld von mir.
3. Wie viel Worte bleiben besser ungesagt? Wann hab ich gedankt und wie oft nur geklagt? Du weißt ja, wie ich bin.
4. Scheint mir auch das Leben oft ohne Sinn, frag ich mich auch manchmal: Wo führt es mich hin? Du kennst auch meinen Weg!


30. DU BIST DAS LICHT DER WELT
Kv: Du bist das Licht der Welt, du bist der Glanz, der unseren Tag erhellt, du bist der Freudenschein, der uns so glücklich macht, dringt selber in uns ein. Du bist der Stern in der Nacht, der allem Finsteren wehrt, du bist wie eine Feuer entfacht, das sich aus Liebe verzehrt, du das Licht der Welt.
1. So wie die Sonne stets den Tag bringt nach der Nacht, wie sie auch nach Regenwetter immer wieder lacht, wie sie trotz der Wolkenmauer uns die Helle bringt und doch nur zu neuem Aufgeht sinkt.
2. So wie eine Lampe plötzlich Wärme bringt und Licht, wie der Strahl der Nebelleuchte durch die Sichtwand bricht, wie ein rasches Streichholz eine Kerze hell entflammt und dadurch die Dunkelheit verbannt.
3. So wie im Widerschein ein Fenster hell erstrahlt, wenn die Sonne an den Himmel bunte Streifen malt. Wie ein altes Haus im Licht der Straßenlampe wirkt und dadurch manch Hässlichkeit verbirgt.


31. DU BIST DER HERR DER HERREN
l. Du bist der Herr der Herren. Du bist der König, der Weg. Unter deinen Flügeln ist Geborgenheit. Heilung und Heil kommt von dir.
2. Du bist der Freund des Lebens. Du bist das Leben der Welt. Mitten in der Welt bist Hilfe, du allein. Friede und Rettung bist du.
3. Du bist die göttliche Liebe. Du der Erlöser der Welt. Wohlergehn und Glücklich- Sein bei dir allein. Freude und Wonne bist du.


32. DU BIST DER HÖCHSTE
Du bist der Höchste, o Herr, über allen Erden. Du bist erhoben über alle Götter.
Ich erhebe dich. Ich erhebe dich. Ich erhebe dich, o Herr! Ich erhebe dich. Ich erhebe dich. Ich erhebe dich, o Herr!


33. DU BIST DER MÄCHTGE GOTT
Du bist der mächtge Gott, Herrscher deiner Kreatur, du der lebendge Gott, der große „Ich bin”. Du bist der Heilige, vollkommen Reine, du bist in allem, Herr, doch nennst du mich Freund.


34. DU BIST GEKOMMEN
1. Du bist gekommen, o Herr, wie zugesagt bist du hier. Mein Herzens- wunsch ist, dass du weißt: Ich liebe dich, ich preise dich, sei mir willkom- men, Herr.
2. Du bist der Freund des Lebens. Du bist das Leben der Welt. Mitten in der Welt bist Hilfe, du allein. Friede und Rettung bist du.
3. Du bist die göttliche Liebe, du der Erlöser der Welt. Wohlergehn und Glücklich-Sein bei dir allein. Freude und Wonne bist du.


35. DU BIST HERR
Du bist Herr, du bist Herr. Du bist auferstanden und du bist Herr. Jedes Knie muss sich beugen, jede Zunge muss bekennen, dass Jesus ist der Herr.


36. DU BIST MEIN GOTT
1. Du bist mein Gott, ich will dich preisen. Du bist mein Gott, ich will dich loben. O danket dem Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade währt ewig.
2. Ich geb mich dir von ganzem Herzen. Ich geb mich dir von ganzem Herzen. O Jesus, sei mein Herr, und sei mein Gott. Ich will dir immer gehören.
3. Lob sei dir, Christus, Herr und König. Lob sei dir, Christus, Herr und König. Du wunderbarer Gott, ich preise dich. Mein Leben sei dir ein Lobpreis.


37. DU BIST MEIN ZUFLUCHTSORT
Du bist mein Zufluchtsort. Ich berge mich in deiner Hand, denn du schützt mich, Herr. Wann immer mich Angst befällt, traue ich auf dich. Ja, ich trau auf dich und ich sage: “Ich bin stark, in der Kraft meines Herrn”.


38. DU BIST WÜRDIG
Kv: Du bist würdig, du bist würdig, du bist würdig, o Gott. Du bist würdig, von uns zu nehmen Preis und Ehre und Dank.
1. Denn du schufst das All und durch dich kam das Leben, in dir war der Wille, die Kraft. Du bist würdig, von uns zu nehmen Preis und Ehre und Dank!
2. Du gabst uns Christus, um uns zu erlösen, und schenkst uns die Hoffnung im Brot. Du bist würdig, von uns zu nehmen Preis und Ehre und Dank.
3. Denn dein Heilger Geist weht in unseren Herzen. Er wirkt in Gemeinschaft mit dir. Du bist würdig, von uns zu nehmen Preis und Ehre und Dank.


39. DU HAST, O HERR, DEIN LEBEN (GL 185)
1. Du hast, o Herr, dein Leben, dein heilges Fleisch und Blut für uns dahin- gegeben als unser höchstes Gut. / So nimm auch unsre Gaben, die selbst du uns verliehn, nimm alles, was wir haben, zum Opfer gnädig hin!
2. Bereite Herz und Hände, dass würdig wir begehn das Opfer ohne Ende, das Gott sich ausersehn. / Send uns den Geist hernieder, zu wandeln Brot und Wein, dass du der Erde wieder mögst Heil und Mittler sein.


40. DU HERR, GABST UNS DEIN FESTES WORT
Kv: Du Herr, gabst uns dein festes Wort, gib uns allen deinen Geist. Du gehst nicht wieder von uns fort, gib uns allen deinen Geist.
1. Bleibe bei uns alle Tage bis ans Ziel der Zeit. Gib uns allen deinen Geist. Gib uns Leben, das im Glauben deine Brüder hält, gib uns allen deinen Geist.
2. Von den Mächten dieser Weltzeit sind wir hart bedrängt, gib uns allen deinen Geist, doch im Glauben hast du uns schon Gottes Kraft geschenkt, gib uns allen deinen Geist.
3. Immer wieder will ich singen: Gib uns deinen Geist, gib uns allen deinen Geist, der die Herzen, auch die trägen, mit der Freude speist, gib uns allen deinen Geist.


41. DU LICHT VOM LICHTE
Kv: Du Licht vom Lichte, du Abglanz des ewigen Vaters: Jesus Christus, Heiland der Welt.
1. Christus, Erlöser aller Welt, des Vaters einzig wahrer Sohn, vor jedem Anbeginn bist du geboren, Gott, unsagbar groß.
2. Du bist des Vaters Licht und Glanz, du aller Hoffnung einzger Grund. Erhöre deiner Diener Flehn, das zu dir dringt vom Erdenkreis!
3. Gedenk, der Jungfrau reiner Schoß umhüllte dich mit Fleisch und Blut, dich, Urgrund allen Weltenheils, mit unsrer armen Knechtsgestalt.
4. Es jauchzen Himmel, Erd und Meer und alles, was in ihnen ist, dem Vater zu in frohem Dank, der dich gesandt zu unserm Heil.
5. Auch wir, mit deinem Blut erlöst, wir singen dir ein neues Lied, voll Freude ob des heilgen Tags, da du uns neu geboren bist.
6. Lob bringen wir dir, Christus, dar, der aus der Jungfrau du geborn, Lob auch dem Vater und dem Geist von Ewigkeit zu Ewigkeit!


42. DUNKELHEIT BEDECKT ALLE VÖLKER
1. Dunkelheit bedeckt alle Völker der Welt, auf, Jerusalem, werde Licht! (2x). Blick empor, schaue aus, beben soll dein Herz und sich öffnen weit. Auf den Armen trägt man die Töchter herbei, deine Söhne kommen von fern.
Kv: Jerusalem, Jerusalem, leg dein Gewand der Trauer ab! Jerusalem, Jeru salem, singe und tanze deinem Gott.
2. Völker wandern hin, bringen Weihrauch und Gold, Herden von Kamelen sind dein. (2x). Von weit her kommen sie, prachtvoll ist dein Glanz, deine Herrlichkeit. Weihrauch steigt empor, weit hin schallt Gottes Lob. Ruhmreich sind die Taten des Herrn.
3. Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt, fröhlich sollt ihr sein und euch freun! (2x). „Stadt des Herrn“ nennt man dich, ewig leuchtet dir Gott, der Herr, als Licht. Zion, singe laut, denn dein König bringt dir Freudenöl statt Trauergewand.


43. DURCHFLUTE MEIN HERZ
1. Durchflute mein Herz, durchflute mein Herz, Geist Gottes, durchflute mein Herz! In dir find ich Ruh, mein Alles bist du, Geist Gottes, durchflute mein Herz.
2. Befreie mein Herz, befreie mein Herz, Geist Gottes, befreie mein Herz. Denn du hast die Kraft, in dir ist die Macht. Geist Gottes, befreie mein Herz.
3. Erleuchte mein Herz, erleuchte mein Herz, Geist Gottes, erleuchte mein Herz. Das Licht ist in dir, du schenkst es auch mir, Geist Gottes, erleuchte mein Herz.


44. EHRE DEM HERRN IN DER HÖHE
Ehre dem Herrn in der Höhe. Friede sei mit seinem Volk. Ehre sei unserem Gott, dem himmlischen Fürst!
1. Wir kommen zu dir, unserm Vater, voll Dankbarkeit loben wir dich, denn du allein bist der Heilige, du bist der Herr.
2. Denn du allein bist der Heilige, du allein bist der Herr, du allein bist der höchste Gott, wir beten dich an.


45. EHRE SEI DIR, VATER
Ehre sei dir, Vater, Ehre sei dir, Sohn, Ehre sei dir, Heiliger Geist, wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit, in Ewigkeit. Amen.


46. EIN BOTE KOMMT (GL 528)
1. Ein Bote kommt, der Heil verheißt und nie Gehörtes kündet. / Die neue Welt aus Gottes Geist wird in der Welt gegründet.
Gott selber kommt den Menschen nah; Maria aber gibt ihr Ja. / Das Wort wird unser Bruder.
2. Das helle Licht der Ewigkeit trifft unsre Dunkelheiten. / Ein Augenblick der Erdenzeit wird Angelpunkt der Zeiten.
Gott teilt mit uns ein Menschenlos vom ersten Tag im Mutterschoß / bis in die Nacht des Todes.
3. Maria, du hast Ja gesagt zu Gottes Ruf und Gnade. / Den ganzen Weg hast du gewagt; begleite unsre Pfade, dass ihn, den du empfangen hast, auch unser Herz mit Freude fasst, / und Raumg gibt seiner Liebe.


47. EIN HAUS VOLL GLORIE SCHAUET
1. Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land, aus ewigem Stein er- bauet von Gottes Meisterhand. Gott, wir loben dich. Gott, wir preisen dich. O lass im Hause dein uns all gebogen sein.
2. Auf Zion hoch gegründet steht Gottes heilge Stadt, dass sie der Welt verkündet, was Gott gesprochen hat. Herr, wir rühmen dich, wir bekennen dich; denn du hast uns bestellt zu Zeugen in der Welt.
3. Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein. Wenn sie auf ihn nur schauet, wird sie im Frieden sein. Herr, dich preisen wir, auf dich bauen wir; lass fest auf diesem Grund uns stehn zu jeder Stund.
4. Seht Gottes Zelt auf Erden! Verborgen ist er da; in menschlichem Gebär- den bleibt er den Menschen nah. Herr, wir danken dir, wir vertrauen dir; in Drangsal mach uns frei und steh im Kampf uns bei.
5. Sein wandernd Volk will leiten der Herr in dieser Zeit; er hält am Ziel der Zeiten dort ihm sein Haus bereit. Gott, wir loben dich, Gott, wir preisen dich. 0 lass im Hause dein uns all geborgen sein.


48. EIN LIED WIRD MAN HÖREN
Ein Lied wird man hören in den Städten von Juda und in den Gassen vor Jerusalem. (2x)
Ein Lied voller Freude, ein Lied voller Wonne, ein Lied von dem Bräutgam, ein Lied von seiner Braut.


49. ERFORSCHE MICH, GOTT
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüf mich und erfahre, wie ich’s meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. Amen.


50. ERHEBET GOTT, DEN HERRN
Erhebet Gott, den Herrn. Erhebet Gott, den Herrn, und betet an vor seinem Thron, betet an vor seinem Thron.
1. Heilig ist er, heilig ist er.
2. Würdig ist er, würdig ist er.
3. Jesus ist er, Jesus ist er.


51. ERHEBT, IHR TORE, EUER HAUPT
1. Erhebt, ihr Tore, euer Haupt, ewige Pforten, macht euch weit! Erheb, ihr Tore, euer Haupt, ewige Pforten, macht euch weit!
Kv: Denn der Herr und König, er zieht ein, denn der Herr und König er zieht ein.
2. Vom Reich des Todes fährt er auf durch alle Himmel bis zum Thron. Be reitet ihm den Ehrenplatz, ewige Pforten, macht euch weit!
3. Posaunenschall, Jubelgesang, der ganze Himmel grüßt den Herrn. Mit En- gelschören überall öffnet die Tore für den Herrn!


52. ER IST DER ERLÖSER
1. Er ist der Erlöser, Jesus, Gottes Sohn. Gottes Lamm, erwählt zu tragen unserer Sünde Lohn.
Kv: Danke, lieber Vater, du gabst uns deinen Sohn. Dein Geist gibt uns die Kraft zu dienen, bis er wiederkommt.
2. Jesus, mein Erlöser, höchster aller Namen, Gottes Lamm, erwählt zu tra- gen meiner Sünde Lohn.
3. Einst werd ich ihn sehen in der Herrlichkeit. Meinem König werd ich dienen bis in alle Ewigkeit.


53. ERZÄHLT VON DER GRÖßE GOTTES
Erzählt von der Größe Gottes, unsres Herrn. Er ist vollkommen in allem, was er tut: Ein Gott, der Treue hält, er ist ganz ohne Falsch, gerecht und heilig ist er. (2x)


54. ES BLÜHT DER BLUMEN EINE
1. Es blüht der Blumen eine auf ewig grüner Au; wie diese blühet keine, so weit der Himmel blau. Wenn ein Betrübter weinet, getröstet ist sein Schmerz: wenn ihm die Blume scheinet in’s leidenvolle Herz.
2. Und wer vom Feind verwundet zum Tode niedersinkt, von ihrem Duft gesundet, wenn er ihn gläubig trinkt. Die Blume, die ich meine, sie ist euch wohl bekannt, die flleckenlose, reine Maria wird genannt.

3. Maria ist’s, die süße, die Lilie auserwählt, die ich von Herzen grüße, die sich der Geist vermählt. Maria ist’s, die reine, die also lieblich blüht, dass in so lichtem Scheine der Rosen keine glüht.
4. Erfreue, süße Blüte, der Erde finst’re Gruft; erblühe im Gemüte mit deinem Himmelsduft: Und Heiligkeit und Frieden verleihe uns’rer Brust, und nach dem Tod hienieden des Himmels ew’ge Lust.


55. FEST SOLL MEIN TAUFBUND IMMER STEHN
1. Fest soll mein Taufbund immer stehn, ich will dem Herrgehören. Er ruft mich, seinen Weg zu gehen und will sein Wort mich lehren. Dank sein dem Herrn, der mich aus Gnad in seiner Kirch‘ berufen hat, nie will ich von ihm weichen.
2. Dem bösen Feind und seiner Macht gelob ich zu entsagen. Eitel ist seine ganze Pracht, schwer ist sein Joch zu tragen. Ich flieh die finstern Werke sein. Des Heilgen Geistes lichter Schein zeigt mir den Weg zum Leben.
3. Auf Gottes Wegen wandle ich, solang ich leb auf Erden. Gott, du mein Vater, schütze mich und lass mich selig werden. O mach mich ähnlich deinem Sohn, sei jenseits du mein größter Lohn im Himmel einst auf ewig.


56. FRAU AUS DEM VOLKE
1. Frau aus dem Volke, von Gott auserwählt, hast uns den Retter gebracht. Du kennst die Sorgen und Nöte der Welt. Bring uns das Licht in der Nacht.
Kv: Mutter Maria, du bist Gottes Magd, hast seiner Botschaft geglaubt. Selig zu preisen, weil JA du gesagt. Selig, wer Gott nur vertraut.
2. Mutter des Glaubens, geh du uns voraus, mach unser Herz klar und weit. Hast unterm Kreuz nur auf Jesus geschaut. Führ uns in Freuden und Leid!
3. Oft weiß ich nicht, wie mein Weg weitergeht, oft bin ich hilflos und blind. Doch du bist bei mir, nimmst mich an der Hand, wie eine Mutter ihr Kind.
4. Hilf mir zu sein, so wie Gott mich gedacht: offen dem Anruf des Herrn. Hast mir den Sinn meines Lebens gebracht: Jesus Christus, den Herrn!


57. FREUNDE, WIR FANGEN AN
1. Freunde, wir fangen an! Kommt, lasst uns bauen die Stadt auf der Höh! Seht doch, die neue Stadt beginnt zu leuchten, wenn wir uns verstehn. Und viele kommen von überall her. Sie werden Freunde, weil alle in der Liebe sich immer neu begegnen in dieser Stadt. Es ist ihr Wesen und kommt aus ihrer Mitte, so dass wir alle spüren: hier ist der Herr.
2. Kommt doch, wir laden ein, mit uns zu leben, in Einheit zu sein. Wagt es, das Spiel ist leicht: alle zu lieben, wie Brüder vereint. Vergesst die Sorgen, gebt alles dem Herrn. Dann wird er uns auch mit seiner Freud erfüllen, und diese Freude werden dann alle sehn; ich möchte rufen, der ganzen Welt es sagen, von dieser Stadt der Liebe, dass es sie gibt.


58. FRIEDE WIE EIN STROM
1. Friede wie ein Strom, Liebe groß wie Berge, der Wind deines Geistes weht überall. Freude übersprudelnd, heilender Lebensquell. Komm, Heiliger Geist, erfüll das All! (2 x)
2. Glaube wie ein Fels, Hoffnung, stark und hilfreich. Der Hauch deines Geistes schenkt Ruhe uns. Liebe übermächtig, göttlicher Lebens-strom. Komm, Heilger Geist, erfüll das All! (2 x)
3. Freude, tief und groß, Lebensquell des Weltalls. Der Sturm deines Geistes erfüllt die Erd. Gott, der alles neu macht. Heiliger, starker Gott. Komm, Heilger Geist, erfüll das All! (2 x)


59. FRIEDEN GEBE ICH EUCH
1. Frieden gebe ich euch, Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Frieden gebe ich euch.
2. Freude gebe ich euch, Freude gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch, Freude gebe ich euch.
3. Hoffnung gebe ich euch, Hoffnung gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch, Hoffnung gebe ich euch.
4. Liebe gebe ich euch, Liebe gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch, Liebe gebe ich euch.
5. Einheit gebe ich euch, Einheit gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch, Einheit gebe ich euch.


60. FÜRCHTE DICH NICHT, ICH BIN BEI DIR
1. Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, ich habe dich befreit. Bei deinem Na- men rufe ich dich; du bist mein. Bei deinem Namen rufe ich dich, du bist mein.
2. Wenn du durch tiefe Wasser gehst, will ich schützend bei dir sein. Selbst durch Feuer will ich mit dir gehen, damit dir nichts schaden kann. Selbst durch Feuer will ich mit dir geht, damit dir nichts schaden kann.
3. Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, schaue dich nicht ängstlich um. Ich bin bei dir, ich helfe dir, halt deine rechte Hand. Ich bin bei dir, ich helfe dir, halt deine rechte Hand.
4. Weil du für mich so wertvoll bist, geb ich alles für dich hin. Ich bin bei dir, ich stärke dich; du bist mein. Ich bin bei dir, ich stärke dich, ich liebe dich.


61. GEGRÜßT SEIST DU, MARIA (1)
Gegrüßt seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebene- deit unter den Frauen, gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unsres Todes. Amen.


62. GEGRÜßT SEIST DU, MARIA (2)
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mir dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

63. GEHET NICHT AUF
1. Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt, suchet zuerst Gottes Herrschaft. Und alles andere ist euch dazugeschenkt. Halleluja, halleluja.
Kv: Halleluja, hallelu, halleluja, halleluja, halleluja, halleluja, hallelu, halleluja, halleluja, halleluja.
2. Ihr seid das Volk, das der Herr sich ausersehn, seid eines Sinnes und Geistes. Ihr seid getauft durch den Geist zu einem Leib. Halleluja, halleluja.
3. Ihr seid das Licht in der Dunkelheit der Welt, ihr seid das Salz für die Erde. Denen, die suchen, macht hell den schweren Weg. Halleluja, halleluja.
4. Liebet einander, wie euch der Herr geliebt, er liebte euch bis zum Tode. Er hat den Tod ein für allemal besiegt. Halleluja, halleluja.


64. GEIST DES VATERS
1. Geist des Vaters, Heilger Geist, fall auf uns herab. Geist des Vaters, Heilger Geist fall auf uns herab. Heile uns, fülle uns, lehre uns, sende uns. Geist des Vaters, Heilger Geist, fall auf uns herab.
2. Geist des Sohnes …
3. Geist der Freude …


65. GIB MIR LIEBE INS HERZ
1. Gib mir Liebe ins Herz, lass mich leuchten, gib mir Liebe ins Herz, bet’ ich. Herr, du selbst bist das Licht, das erleuchtet, darum scheine du nun selbst durch mich.
Kv: Sing Hosianna, sing Hosianna, sing Hosianna zu dem Herrn der Welt, sing Hosianna, sing Hosianna, sing Hosianna zu dem Herrn.
2. Lass mich sein wie lebendiges Wasser, das durch Trockenheit fließt, bet’ ich. Herr, du selbst bist das lebende Wasser, darum fließe du nun selbst durch mich.
3. Lass mich sein für die Welt wie ein Hirte, der für andere lebt, bet’ ich. Herr, du selbst bist der allertreuste Hirte, darum sei du nun auch das durch mich.


66. GLORWÜRDGE KÖNIGIN
1. Glorwürdge Königin, Himmlische Frau, milde Fürsprecherin, reinste Jungfrau. Wende, o heilige Mittlerin Du, deine barmherzigen Augen uns zu.
2. Mutter der Gütigkeit, Mutter des Herrn, über die Himmel weit leuchtender Stern. Wende, o weiseste Führerin du, deine barmherzigen Augen uns zu.
3. Pforte der Seligkeit, strahlender Schild, Schutzwehr der Christen-heit, fruchtbar und mild. Wende, o mächtige Schützerin du, deine barmherzigen Augen uns zu.
4. Mutter in Todesnot, Mutter des Lichts, wenn uns die Hölle droht, fürchten wir nichts, wendest du, führend zur seligen Ruh, deine barmherzigen Augen uns zu.


67. GOTT IST GEGENWÄRTIG
1. Gott ist gegenwärtig. Lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten. Gott ist in der Mitte. Alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge. Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlag die Augen nieder, geb das Herz ihm wieder.
2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebeuget dienen. Heilig, heilig, heilig! singen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre. Herr, ver nimm unsre Stimm, da auch wir Geringen unsre Opfer bringen.
3. Du durchdringest alles; lass dein schönstes Lichte, Herr, berühre mein Ge sichte. Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten, lass mich so still und froh deine Strahlen fassen und dich wirken lassen.


68. GROß IST DER HERR
Groß ist der Herr, er ist treu und gerecht, seine Macht zeigt uns, dass er uns liebt. Groß ist der Herr, wahrhaftig und nah, seine Gnade und Güte sind da. Groß ist der Herr und würdig der Ehre. Groß ist der Herr und würdig des Lobs. Groß ist der Herr, erhebt seinen Namen, erhebt seinen Namen. Groß ist der Herr! Groß ist der Herr!


69. GROßER GOTT, WIR LOBEN DICH
1. Großer Gott, wir loben dich; Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.
2. Alles, was dich preisen kann, Kerubim und Serafinen stimmen dir ein Lob- lied an; alle Engel, die dir dienen, rufen dir stets ohne Ruh „Heilig, heilig, heilig” zu.
3. Heilig, Herr Gott Zebaot! Heilig, Herr der Himmelsheere! Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum.


70. HAB DANK VON HERZEN
1. Hab Dank von Herzen, Herr! Hab Dank, du Heiliger! Hab Dank, denn du gabst Jesus, deinen Sohn.
Kv: In ihm spricht der Schwache: Ich bin stark, und der Arme: Ich bin reich. Denn was er am Kreuz getan, ist mein. Hab Dank!
2. Gelobt, du großer Gott. Gelobt, du Liebender. Gelobt, denn du liebst uns in Jesus Christ.
3. Du Geist, der Leben gibt. Du Geist der Heiligkeit. Du Geist, du Band der Liebe zwischen uns.


71. HALLELUJA … DANKE JESUS
Kv: Halleluja, halleluja, danke Jesus, dem Lebenden. Halleluja, halleluja, preise ihn, unseren Herrn.
1. Jesus ist Herr der ganzen Welt. Er ist der König der Schöpfung.
2. Sagt es auf Erden überall: Er starb und er wurde auferweckt.
3. Weil wir mit ihm gekreuzigt sind, werden wir leben in Ewigkeit.
4. Gott wird zu der Verheißung stehn: Fülle des Lebens für jeden.
5: Preis sei dem Vater und dem Sohn, Preis sei dem Heiligen Geiste.


72. HALLELUJA … ICH GLAUBE
Halleluja, hallelu, halleluja, halleluja, halleluja (2x)
1. Ich glaube deiner Liebe, ich hoff auf deine Güte, ich erwäge deine Gesetze, Gott der Heiligkeit.
2. Wie treu ist deine Liebe, wie treu ist deine Hilfe, ewig will ich künden: deine Treue steht fest.
3. Du bist für mich mein Fels, du bist für mich die Burg, du gibst mir die Ruhe, du hast mich erlöst.
4. Ich warte auf dein Heil, ich geh auf deinem Weg. Dir vertraue ich mich an, du allein bist wahr.
5. Für dich will ich leben, dir Lob und Ehre singen. Dein Wille ist mein Weg, ich steh fest in ihm.


73. HALLELUJA … JESUS IST HERR
Kv: Halleluja, halleluja, Jesus ist Herr. Mitten unter uns lebt er jetzt, Jesus, der Herr.
1. Johannes rief die Menschen auf: Kehret um und glaubt, unter euch steht Gottes Sohn, der mit Feuer tauft.
2. Blinden strahlt sein helles Licht, Lahme tanzen ihm. Stumme singen ihm ein Lied: Gottes Reich ist da.
3. Sucht ihr Jesus hier im Grab, der am Kreuze starb, auferstanden ist der Herr, wie er hat gesagt.
4. Geht hinaus in alle Welt, ruft die Botschaft aus, zeigt der Welt, dass Jesus lebt, dass er Leben gibt.
5. Reiche Gnade gießt er aus, durch den Heilgen Geist. Friede, Freude ist sein Reich, das er uns verheißt.


74. HALLELUJA, LOBET GOTT
1. Halleluja, lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht! Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn! Lobet ihn in seiner großen Herr- lichkeit!
Kv: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!
2. Lobet ihn mit den Posaunen, lobet ihn. Lobet ihn mit Psalter und mit Har- fen! Lobet ihn mit Pauken und mit Reigen, lobet ihn mit Saiten und mit Pfeifen!
3. Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn. Lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Lobet ihn für seine Ta- ten, lobet ihn! Lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!


75. HALLELUJA, PREISET DEN HERRN
1. Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja, preiset den Herrn!
Kv: Preiset den Herrn, halleluja, preiset den Herrn, halleluja, preiset den Herrn, halleluja, preiset den Herrn!
2. Danket dem Herrn…
3. Singet dem Herrn …
4. Praise ye Lord…
5. Glorie au Seigneur…
6. Gloria Deo …
7. Doxa Theou


76. HALLELUJA, SINGT DEM HERRN
Halleluja, singt dem Herrn ein neues Lied. Wir loben dich, Herr. Wir preisen deinen heiligen Namen, o Gott. Heiliger Gott, komm in deiner Herrlichkeit und zieh bei uns ein. Erfüll mit deiner Gegenwart diesen Ort.
Hör uns, o Gott, in Einheit loben wir dich. Wir beten dich an und bringen dir, unserm Herrn, ein Lobopfer dar.


77. HEBT EURE AUGEN AUF ZUM HERRN
Kv: Hebt eure Augen auf zum Herrn und dann jubelt ihm zu. Singt seinem Namen Preis und Ehr. Der Retter ist nur er, denn er ist euer Herr.
1. Ich suchte meinen Herrn, und er hörte auf mich. Meine Ängste hat er ge- heilt, und ich lob ihn ewiglich.
2. Gott schaut auf die, die er liebt, und er hört ihr Rufen an. Er nimmt weg jede Not, die es gibt, und er lenkt unsre Bahn.
3. Sucht den Herrn in Freud und Schmerz und ihr werdet nichts entbehrn. Öffnet ihm euer Herz, er wird euer Glück vermehrn.


78. HEILIG (Gen Rosso)
Heilig, heilig, heilig ist der Herr des ganzen Universums. Alle Völker der Erde sollen seine Herrlichkeit sehen. Hosanna, hosanna, hosanna, so preisen dich alle. Und Ehre sei dem, der kommet im Namen unsres Herren. Hosanna, hosanna, hosanna, so preisen dich alle! Hosanna, hosanna, hosanna, so prei sen dich alle!


79. HEILIG (Schubert)
Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr. Heilig, heilig, heilig, heilig ist nur er. Er, der nie begonnen, er, der immer war. Ewig ist und waltet. Sein wird immerdar.


80. HEILIG IST DER HERR
Heilig, heilig, heilig ist der Herr. Heilig, heilig, heilig ist der Herr. Gib ihm Ehre allezeit. Heilig, heilig, heilig ist der Herr.


81. HEILIG IST DER HERR ZEBAOTH
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth! Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth! Die Länder sind voll seiner Ehre, die Länder sind voll seiner Ehre, die Länder sind voll seiner Ehre. Heilig ist der Herr!


82. HERR, DEIN HEILGER GEIST KOMM ÜBER UNS
Kv: Herr, dein Heilger Geist komm über uns, Herr, dein Heilger Geist komm über uns. Herr, dein Heilger Geist komm über uns und erfülle uns ganz.
1.+ 2. Die Jünger blieben beieinander, einmütig folgten sie dem Herrn. Da kam zu ihnen der Geist Gottes, tat ihnen seinen Willen kund …
3.+ 4. Sie lobten Gott mit reinem Herzen, bezeugten ihn mit großer Kraft. Die Jünger teilten ihre Habe, brachen das Brot von Haus zu Haus….
5.+ 6. Als deine Jünger wolln wir leben, hören und folgen deinem Wort. Wir danken dir, du Auferstandner, dass du in Wahrheit mit uns lebst….


83. HERR, DEINE LIEBE IST WIE GRAS
Kv: Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.
1. Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus. Frei sind wir da zu wohnen und zu gehen. Frei sind wir ja zu sagen oder nein.
2. Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden, Freiheit, aus der man etwas machen kann. Freiheit, die auch noch offen ist für Träume, wo Baum und Blume Wurzeln schlagen kann.
3. Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen, und nur durch Gitter sehen wir uns an. Unser versklavtes Ich ist ein Gefängnis und ist gebaut aus Steinen unsrer Angst.
4. Herr, du bist Richter. Du nur kannst befreien. Wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da. Freiheit, sie gilt für Menschen, Völker, Rassen, so weit wie deine Liebe uns ergreift.


84. HERR, DU BIST MEIN LEBEN (GL 456)
1. Herr, du bist mein Leben, Herr, Du bist mein Weg. Du bist meine Wahrheit, die mich leben lässt. Du rufst mich beim Namen, sprichst zu mir Dein Wort, und ich gehe Deinen Weg, so lange Du es willst. Mit Dir hab ich keine Angst, gib Du mir die Hand. Und so bitt ich, bleib doch bei mir.
2. Jesus unser Bruder, Du bist unser Herr. Ewig wie der Vater, doch auch Mensch wie wir. Dein Weg führte durch den Tod in ein neues Leben. Mit dem Vater und den Deinen bleibst du nun vereint. Einmal kommst Du wieder, das sagt uns Dein Wort, um uns allen Dein Reich zu geben.
3. Du bist meine Freiheit, Du bist meine Kraft. Du schenkst mir den Frieden, Du schenkst mir den Mut. Nichts in diesem Leben trennt mich mehr von Dir, weil ich weiß, dass Deine Hand mich immer führen wird. Du nimmst alle Schuld von mir und verwirfst mich nie, lässt mich immer ganz neu beginnen.
4. Vater unsres Lebens, wir vertrauen Dir. Jesus, unser Retter, an dich glauben wir. Und du, Geist der Liebe, atme Du in uns. Schenke Du die Einheit, die wir suchen auf der Welt. Und auf deinen Wegen führe uns ans Ziel. Mache uns zu Boten deiner Liebe.


85. HERR, DU BIST MIR TEURER ALS SILBER
1. Herr, du bist mir teurer als Silber! Herr, du bist mir kostbarer als Gold! Herr, du bist mir wertvoller als Reichtum! Und nichts, was ich begehre, ist dir gleich.
2. Herr, du bist die Liebe des Vaters. Herr und Gott, das Wertvollste des Alls. Herr, du bist mein Alles, meine Wonne. Und nichts, was ich begehre, ist dir gleich.


86. HERR, ERBARME DICH
Herr, erbarme dich, erbarme dich. Herr, erbarme dich, Herr erbarme dich. Christ, erbarme dich…


87. HERR, FÜLL MICH NEU
1. Herr, füll mich neu, füll mich neu mit deinem Geiste, der mich belebt und zu dir, mein Gott, hinziehet!
Kv: Hier bin ich vor dir, leer sind meine Hände: Herr, füll mich ganz mit dir!
2. Herr, füll mich neu, füll mich neu mit deiner Liebe, die bei dir bleibt und mit Freuden Lasten traget!
3. Herr, füll mich neu, füll mich neu mit deinem Glauben, der auf dich schaut und in andern Glauben wecket.
4. Herr, füll mich neu, füll mich neu mit deiner Freude, die überströmt und in Lob und Preis dich rühmet!


88. HERR, GIB UNS MUT ZUM HÖREN
1. Herr, gib uns Mut zum Hören auf das, was du uns sagst. Wir danken dir, dass du es mit uns wagst.
2. Herr, gib uns Mut zum Glauben an dich, den einen Herrn. Wir danken dir, denn du bist uns nicht fern.
3. Herr, gib uns Mut zum Dienen, was heute nötig ist. Wir danken dir, dass du dann bei uns bist.
4. Herr, gib uns Mut zur Stille, zum Schweigen und zum Ruhn. Wir danken dir, du willst uns Gutes tun.
5. Herr, gib uns Mut zum Lieben für jeden, der in Not. Wir danken dir, du bist ja unser Gott.


89. HERR, WIR BITTEN, KOMM UND SEGNE UNS
Kv: Herr, wir bitten, komm und segne uns. Lege auf uns deinen Frieden. Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
1. In die Nacht der Welt hast du uns gestellt, deine Freude auszubreiten; in der Traurigkeit, mitten in dem Leid, lass uns deine Boten sein.
2. In den Streit der Welt hast du uns gestellt, deinen Frieden zu verkünden, der nur dort beginnt, wo man wie ein Kind deinem Wort Vertrauen schenkt.
3. In das Leid der Welt hast du uns gestellt, deine Liebe zu bezeugen. Lass uns Gutes tun und nicht eher ruhn, bis wir dich im Lichte sehn.


90. HERR, WIR WOLLN GESCHWISTER WERDEN
1. Herr, wir wolln Geschwister werden, komme zu uns (2x). Komme zu uns, komme zu uns. Herr, wir wolln Geschwister werden; komme zu uns.
2. Herr, wir wolln dir danken können; komme zu uns (2x). Komme zu uns, komme zu uns. Herr, wir wolln…
3. Herr, wir wolln dein Wort verstehen; komme zu uns. Komme zu uns, komme zu uns. Herr, wir wolln…
4. Herr, wir wolln mehr lieben können; komme zu uns. Komme zu uns, komme zu uns. Herr, wir wolln …
5. Herr, wir wolln dir ganz gehören; komme zu uns. Komme zu uns, komme zu uns. Herr, wir wolln …


91. HERZ JESU, QUELL DER HEILGEN LIEBE
1. Herz Jesu, Quell der heilgen Liebe, entflamme uns durch deinen Geist. Lass unser Herz dir ähnlich werden, dass deine Liebe in uns brennt.


92. HOCH MEINE SEELE GOTT NUN PREIST (GL 965)
1. Hoch meine Seele Gott nun preist, in meinem Heiland jauchzt mein Geist: Gott sah mich an, mich kleine Magd, Stets wird fortan mein Lob gesagt.
2. Denn Großes hat an mir vollbracht der heilge Gott mit seiner Macht; sein gnädiges Erbarmen schwebt um den, der gottesfürchtig lebt.
3. Machtvoll wirkt Gottes starker Arm, zerstreut der Übermütgmen Schwarm, er stürtz der Herrscher Throne um, bringt Niedrige zu Ehr und Ruhm.
4. Wer darbt, dem schenkt er Überfluss, doch leer der Reiche weggehn muss. Was Abraham er einst verhieß, er jetzt voll Huld geschehen ließ.
5. Lob sei dem Vater auf dem Thron und seinem eingebornen Sohn, dem Heilgen Geist auch allezeit die Ehr in alle Ewigkeit.


93. HOSANNA IN DER HÖHE
1. Hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe. (2x)
2. Ehre, Ehre, Ehre sei dem König allein. (2x)
1 + 2. Du bist König und Herr, du regierest mit Macht, deine Herrlichkeit ist offenbar. Hosanna in der Höhe.


94. ICH BIN DAS BROT DES LEBENS
1. Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern. Wer mir glaubt, der wird nicht dürsten. Niemand kommt zu mir, es sei denn, der Vater zieht ihn.
Kv: Und er wird auferstehn, und er wird auferstehn, und er wird auferstehn am jüngsten Tag!
2. Das Brot, das ich euch gebe, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Wer von diesem Brot isst, der wird ewig leben, der wird ewig leben.
3. Ich bin die Auferstehung! Ich bin das Leben! Wer an mich glaubt, ob er auch stürbe, der wird ewig leben.


95. ICH ERHEBE DICH
Ich erhebe dich, mein Herr und König der Welt; ich erhebe dich, mein Herr und König der Welt. Jauchze ihm zu, mein Herz, und bete ihn an, jauchze ihm zu, mein Herz, und bete ihn an!


96. ICH HAB DICH EH UND JE GELIEBT
Kv: Ich hab dich eh und je geliebt, darum zog ich dich zu mir. Ich hab dich eh und je geliebt, komm, vertraue mir!
1. Ich, der Herr, dein Gott, habe dich gemacht, schön und wertvoll bereitet, du bist mein!
2. Ich, der Herr, dein Gott, habe dich erlöst, rief dich bei deinem Namen, du bist mein!
3. Ich, der Herr, dein Gott, will stets bei dir sein, keine Not kann dir schaden, du bist mein! … Komm, vertraue mir!


97. ICH LIEB DICH, HERR
1. Ich lieb dich, Herr, keiner ist wie du, anbetend neigt sich mein Herz dir zu. Mein König, Gott, nimm dies Lied von mir! Lass mich, Herr, ein Wohlklang sein vor dir.
2. Du liebst mich, Herr, keiner kommt dir gleich. Ich danke dir, denn du machst mich reich. Mein Schöpfer, du, nimm den Lobpreis an. Führ mich, Herr, ein Leben lang voran!


98. ICH LOBE MEINEN GOTT
1. Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen und ich will erzählen von all seinen Wundern und singen seinem Namen. Ich lobe meinen Gott von gan- zem Herzen. Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja. (2x)
2. Ich preise dich, mein Herr, mit frohem Herzen. Und dich will ich preisen für all deine Taten und dir die Ehre geben. Ich preise dich, mein Herr mit frohem Herzen. Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja. (2x)


100. ICH TRAU AUF DICH, O HERR
Ich trau auf dich, o Herr. Ich sage: Du bist mein Gott. In deiner Hand liegt meine Zeit, in deiner Hand liegt meine Zeit. Gelobet sei der Herr, denn er hat wunderbar seine Liebe mir erwiesen und Güte mir gezeigt.


101. ICH WILL DIR DANKEN, HERR
Ich will dir danken, Herr, unter allen Erdenvölkern. Ich will dir Loblieder singen unter den Menschen. Denn deine Güte reicht so weit bis zu den Himmeln und deine Treue, so weit die Wolken gehn.
Sei erhoben, o Gott, über den Himmel. Deine Herrlichkeit sei über alle Welt. Sei erhoben, o Gott, über den Himmel. Deine Herrlichkeit, deine Herrlich- keit, deine Herrlichkeit sei über alle Welt.


102. ICH WILL EINZIEHEN IN SEIN TOR
Ich will einziehen in sein Tor mit dem Herzen voller Dank, ich will treten in den Vorhof mit Preis! Denn ich weiß, dies ist der Tag, den der Herr gemacht.
Ich will mich freun, er hat mich froh gemacht! Er hat mich froh gemacht, er hat mich froh gemacht. Ich will mich freun, er hat mich froh gemacht! Er hat mich froh gemacht!


103. ICH WILL LOBEN DEN HERRN ALLEZEIT
1. Ich will loben den Herrn allezeit, ich will loben den Herrn allezeit.
2. Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. Ich will loben den Herrn allezeit.


104. ICH WILL SINGEN DEM HERRN
Ich will singen dem Herrn mein Leben lang, Loblieder bringen meinem Gott, solange ich bin. Meines Herzens Rede möge ihm wohlgefalln. Ich will mich freun, ich will mich freun in dem Herrn.
Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja! Lobe den Herrn meine Seele! Hal- leluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja!


105. ICH WILL SINGEN VON DER GNADE MEINES HERRN
Ich will singen von der Gnade meines Herrn für immer, ewiglich singe ich. Ich will singen von der Gnade meines Herrn für immer, ich will singen von der Gnade meines Herrn.
Mit dem Mund verkünde ich deine Treue, deine Treue. Mit dem Mund ver- künde ich deine Treue bis in Ewigkeiten! Ich will singen von der Gnade mei- nes Herrn für immer, ich will singen von der Gnade meines Herrn.


106. IHR SEID DAS SALZ DER ERDE
Kv: Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt. (2x)
1. Eine Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen bleiben.(2x) 2. Nehmet euch einander an, wie ich euch angenommen. (2x)
3. Einer vergebe dem anderen, so wie ich euch vergebe. (2x)
4. Bleibet in meiner Liebe, so wie ich in euch bleibe. (2x)


107. IHR WERDET DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES EMPFANGEN.
Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Er kommt auf euch herab. Ihr werdet meine Zeugen sein.


108. IHR, MEINE FREUNDE, HABT KEINE FURCHT
1. Ihr, meine Freunde, habt keine Furcht. Auf! Freuet euch! Freuet euch! Ich lass euch nicht als Waisen zurück, ich meinen Geist euch schenk.
Kv: Deines Geistes Stürme sende aus. Deiner Kirche gib Licht. Deine Feu- ertaufe schaff uns neu. Unsrer Liebe schenke Kraft.
2. Wenn ihr mich liebt und befolgt mein Wort, dann freuet euch! Freuet euch! Mein Vater kommt und nimmt Wohnung in euch, ihr Tempel Gottes seid!
3. Wenn ihr euch liebt, so wie ich euch geliebt, dann freuet euch! Freuet euch! Die Welt wird sehen, dass Gott in euch, ihr meine Jünger seid!
4. Ihr, meine Zeugen, ich rechne mit euch! Auf! Freuet euch! Freuet euch! Macht kund mein Wort bis zum Rand der Welt, mein Herrlichkeit und Macht!


109. IM NAMEN DES VATERS (portugiesisch)
1. Im Namen des Vaters, im Namen des Sohnes, im Namen des Heiligen Geistes versammeln wir uns. (2x)
Wir loben dich. Wir beten dich an, wir danken dir, dem großen Gott. Erlöser der Welt, o Herr, wir folgen dir nach. Wir loben dich, wir beten dich an, wir danken dir, dem großen Gott. Wir dienen dir, dem liebenden Gott. (2x)
2. Em nome do Pai, em nome do Filho, em nome do Espirito Santo estamos aqui. Em nome do Pai, em I nome do Filho, em nome do Espirito Santo estamos aqui.
Para louvar, a gradecer, bendizer e adorar, estamos a qui, Senhor, ate u di- spor. Para louvar, a gradecer, bendizer e adorar. Ti amclamar Deus de Amor. (2x)
3. Im Namen des Vaters, im Namen des Sohnes, im Namen des Heiligen Geistes versammeln wir uns (2 x).
Dir weihn wir uns, gehören dir an. Du bist der Herr, du unser Gott. Nimm an dieses Lied, o Herr, wir schenken es dir. Dir weihn wir uns, gehören dir an. Du bist der Herr, du unser Gott, gehören dir, dem liebenden Gott (2 x).


110. IMMANUEL
Immanuel, Immanuel, sein Name heißt Immanuel. Gott hat sich uns offenbart, sein Name heißt Immanuel.


111. IN DEINEM NAMEN WOLLEN WIR
Kv: In deinem Namen wollen wir den Weg gemeinsam gehn mit dir. Du bist unsere Mitte, bist unsre Kraft. Und deinen Namen preisen wir und loben dich und danken dir, du bist unsere Mitte, die Einheit schafft.
1. Herr, so wie du uns liebst, so wollen wir einander lieben. Herr, so wie du verzeihst, so wollen wir verzeihen.
2. Herr, so wie du uns stärkst, so wollen wir einander stärken. Herr, so wie du vertraust, so wollen wir vertrauen.


112. IN SEIN HAUS SIND WIR GEKOMMEN
1. In sein Haus sind wir gekommen, wir haben uns versammelt und loben ihn; in sein Haus sind wir gekommen und haben uns versammelt und ehren ihn; in sein Haus sind wir gekommen und haben uns versammelt und beten Christus an. Preiset ihn, Jesus ist der Herr!
2. Achte nicht mehr auf dich selbst und schaue Jesus an und lobe ihn; achte nicht mehr auf dich selbst und schaue Jesus an und ehre ihn; achte nicht mehr auf dich selbst und schaue Jesus an und bete Christus an. Preise ihn, Jesus ist der Herr!
3. Heb die Hände auf zu ihm und preise seinen Namen und lobe ihn; heb die Hände auf zu ihm und preise seinen Namen und ehre ihn; heb die Hände auf zu ihm und preise seinen Namen und bete Christus an. Preise ihn, Jesus ist der Herr!


113. INS WASSER FÄLLT EIN STEIN
1. Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort in Tat und Wort hinaus in unsre Welt.
2. Ein Funke, kaum zu sehn, entfacht doch helle Flammen, und die im Dun- keln stehn, die ruft der Schein zusammen. Wo Gottes große Liebe in einem Herzen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.
3. Nimm Gottes Liebe an. Du brauchst dich nicht allein zu mühn, denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise ziehn. Und füllt sie erst dein Leben, und setzt sie dich in Brand, gehst du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt dir die Hand.


114. JA, FREUET EUCH IM HERRN
1. Ja, freuet euch im Herr und jubelt immerdar! Kommt, singt eure Jubellieder laut! Ja, freuet euch im Herrn und jubelt immerdar! Kommt, singet eure Jubellieder laut!
Kv: Danket, danket, singt ein neues Lied! Großes hat der Herr an uns getan. Danket, danket, singt ein neues Lied! Großes hat der Herr an uns getan.
2. Ein wunderbarer Tag, den uns der Herr gemacht! Zu neuem Leben hat er uns geborn! (2x)
3. Dein Tod hat uns erlöst von aller Angst und Schuld, und auferstehen dür- fen wir mit dir. (2x)
4. Ja, würdig bist du, Herr, zu hören unser Lob, und alle Wesen preisen dich mit Macht. (2x)


115. JA, WENN DER HERR EINST WIEDER KOMMT
1. Ja, wenn der Herr einst wieder kommt, ja wenn der Herr einst wieder kommt, dann lass mich auch dabei sein, wenn der Herr einst wieder kommt.
2. Und wenn die Heilgen auferstehn, –
3. Und wenn sie stehn um deinen Thron, –
4. Und wenn das Buch geöffnet wird, –
5. Und wenn man singt: Halleluja, –
6. Und wenn die Welt wird wieder neu, –
7. Und wenn das Lamm zur Hochzeit kommt, –
8. Und wenn du uns beim Namen rufst, und wenn du uns beim Namen rufst, dann lass mich auch dabei sein, wenn du uns beim Namen rufst.


116. JESUS, DEIN LICHT
1. Herr, das Licht deiner Liebe leuchtet auf, strahlt inmitten der Finsternis für uns auf Jesus, du Licht der Welt, sende uns dein Licht. Mach uns frei für die Wahrheit, die jetzt anbricht. Sei mein Licht, sei mein Licht.
Kv: Jesus, dein Licht füll dies Land mit des Vaters Ehre! Komm, Heilger Geist, setz die Herzen in Brand! Fließ Gnadenstrom, überflute dies Land mit Liebe! Sende dein Wort, Herr, dein Licht strahle auf!
2. Herr, voll Ehrfurcht komm ich zu deinem Thron aus dem Dunkel ins Licht des Gottessohns. Durch dein Blut kann ich nun vor dir stehen. Prüf mich, Herr, lass mein Dunkel vergehen. Sei mein Licht, sei mein Licht!
3. Schaun wir, König, zu deinem Glanze auf, dann strahlt dein Bild auf un- serm Antlitz auf. Du hast Gnade um Gnade gegeben, dich widerspiegelnd erzählt unser Leben von deinem Licht, von deinem Licht!


117. JESUS, HÖCHSTER NAME
Jesus, höchster Name, teurer Erlöser, siegreicher Herr. Immanuel, Gott ist mit uns, herrlicher Heiland, lebendiges Wort. Er ist der Friedensfürst und der allmächtige Gott, Ratgeber wunderbar, ewiger Vater, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und seines Friedensreichs wird kein Ende sein.


118. JESUS, MEIN KÖNIG
Jesus, mein König, ich neige mich vor dir. Lobpreis, Anbetung sei dir, dem Herrn. Halleluja, halleluja. Halleluja, halleluja.


119. JETZT IST DIE ZEIT
Kv: Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn er kommt.
1. Der Herr wird nicht fragen: Was hast du gespart, was hast du alles besessen? Seine Frage wird lauten: Was hast du geschenkt, wen hast du geschätzt um meinetwillen?
2. Der Herr wird nicht fragen: Was hast du gewusst, was hast du Gescheites gelernt? Seine Frage wird lauten: Was hast du bedacht, wem hast du genützt um meinetwillen?
3. Der Herr wird nicht fragen: Was hast du gesagt, was hast du alles verspro- chen? Seine Frage wird lauten: Was hast du getan, wen hast du geliebt um meinetwillen?


120. JUBILATE DEO
Jubilate Deo, omnis terra. Servite Domino in laetitia. Halleluja, halleluja, in laetitia. Halleluja, halleluja, in laetitia.


121. JUNGFRAU, WIR DICH GRÜßEN
1. Maria, wir dich grüßen, o Maria, hilf! Und fallen dir zu Füßen, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
2. Voll Zuversicht wir bitten, o Maria, hilf! Durch das, was du gelitten, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
3. Dass wir Verzeihung finden, o Maria, hilf! Für unsre vielen Sünden, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
4. Dass wir vor Gott bestehen, o Maria, hilf! Den Weg des Guten gehen, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
5. Sieh an die Not der Armen, o Maria, hilf! Weck Mitleid und Erbarmen, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
6. In Krankheit und Beschwerden, o Maria, hilf! Lass Heil und Hilfe werden, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
7. Vor Mord und Kriegsgefahren, o Maria, hilf! Wollst du dein Volk bewahren, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
8. Bitt, dass die Frucht der Erde, o Maria hilf! Gesegnet reichlich werde, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
9. Bitt, dass auf Erden werde, o Maria hilf! Ein Hirt und eine Herde, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
10. Bitt Gott für unsre Freunde, o Maria, hilf! Und auch für unsre Feinde, o Maria, hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
11. Im Leben und im Sterben, o Maria, hilf! Wollst Gnade uns erwerben, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!
12. Auf dass wir all dort oben, o Maria, hilf! Mit dir Gott ewig loben, o Maria hilf! O Maria, hilf uns all hier in diesem Jammertal!


122. KOMM HERAB, O HEILGER GEIST
1. Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.
2. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.
3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Lab-sal in der Not.
4. In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund.
6. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.
7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
8. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen.


123. KOMM, DU GEIST DER HEILIGKEIT
Kv: Komm, du Geist der Heiligkeit, komm, du Geist des Lichtes, komm, du Geist des Feuers, komm, entzünde uns.
1. Komm, Geist des Vaters, sei unser Licht. Sende vom Himmel deine Herr- lichkeit.
2. Du wahrer Zeuge, du gibst uns Kraft zu verkünden: Christ ist auferstan- den!
3. Komm, himmlische Quelle, du Lebensbrunn. Stärke das Herz und heile den Leib.
4. Geist unseres Jubels, Freude der Kirche, lass uns das Lied des Lammes singen.


124. KOMM, HEILGER GEIST, MIT DEINER KRAFT
Kv: Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.
1. Wie das Feuer sich verbreitet und die Dunkelheit erhellt, so soll uns dein Geist ergreifen, umgestalten unsre Welt.
2. Wie der Sturm, so unaufhaltsam dring in unser Leben ein. Nur wenn wir uns nicht verschließen, können wir deine Kirche sein.
3. Schenke uns von deiner Liebe, die vertraut und die vergibt. Alle sprechen eine Sprache, wenn ein Mensch den andern liebt.


125. KOMMT IN SEIN TOR
Kommt in sein Tor mit dankbarem Harzen, kommt in den Vorhof mit Lobgesang! Kommt in sein Tor mit dankbarem Herzen, kommt in den Vorhof mit Lobgesang.
Erfreut euch im Herrn, unserem Schöpfer, erfreut euch im Herrn, unserem Gott, erfreut euch im Herrn, unserem Retter, erfreut euch im Herrn, dem Vater des Lichts.


126. KOMMT UND LASST UNS ZIEHN
1. Kommt und lasst uns ziehn hinauf zum Berge unsres Herrn, zum Hause Gottes lasst uns gehn. (2x) …
Kv: Und er wird uns seine Wahrheit lehrn, und wir werden seine Wege gehn, und die Weisung wird ausgehn von Zion und das Wort unsres Herrn von Jerusalem.
2. Gib mir deine Hand und lasst uns miteinander gehn! Zu ihm, dem Herren, wolln wir flehn. (2x)
3. Geh und bring die Botschaft zu den Menschen dieser Erd, zu Jüngern mache sie dem Herrn. (2x)


127. KOMMT ZU MIR
Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Kommt zu mir, und ich gebe euch Ruh. Nehmt mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr finden Ruhe für euere Seelen, denn mein Joch ist sanft, und meine Bürde ist leicht.


128. LAUDATE OMNES GENTES
1. Laudate omnes gentes, laudate Dominum! Laudate omnes gentes, laudate Domninum!
2. Lobt Gott, ihr Völker alle! Dem Herrn sei Preis und Ehr! Lobt Gott, ihr Völker alle! Dem Herrn sei Preis und Ehr!


129. LAUDATO SII, O MI SIGNORE
Kv: Laudato sii, o mi Signore, laudato sii, o mi Signore, laudato sii, o mi Signore, laudato sii, o mi Signore. (Laudato sii)
1. Lob für deine ganze Schöpfung, für den Mond und für die Sonne, für die Sterne und die Winde, für das Wasser und das Feuer.
2. Für die Schwester, Mutter Erde, die uns nährt und uns beherbergt, für die Früchte, Blumen, Kräuter, für die Berge und die Meere.
3. Dass der Sinn sei unsres Lebens, dir zu singen, dich zu loben, und dass unser ganzes Leben sei ein unaufhörlich Loblied.


130. LOBE DEN HERRN
Kv: Lobe den Herrn, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele, lobe den Herrn!
1. Denn er vergibt dir all deine Sünden und heilt all deine Gebrechen. (2x)
2. Denn er erlöst dich von dem Verderben, krönt dich mit seinem Erbarmen. (2x)
3. So hoch der Himmel über der Erde, ist seine Gnade über dir! (2x)
4. Lobe den Herrn, ja lobe den Herrn, ja lobe den Herrn, meine Seele. (2x)


131. LOBPREISET UNSERN GOTT
1. Lobpreiset unsern Gott, singet ihm ein neues Lied, der uns aus aller Not in seine Liebe rief.
Kv: Freuet euch, ich komm mit Macht und Herrlichkeit. Blicket auf und glaubt, mein Tag ist nicht mehr weit, ich komm.
2. Er hat uns selbst gesagt: “Der Vater hat euch lieb.” Darum seid unverzagt, stellt euch auf seinen Sieg!
3. Wer meiner Kraft vertraut, wird meine Wunder sehn, und meine Herrlich- keit wird allzeit mit ihm gehn.
4. In der Welt, da habt ihr Angst, doch ich habe sie besiegt. Wer meinem Namen traut, der ist es, der mich liebt.
5. Meine Freude sei mit euch auch in Dunkelheit und Streit, und meine Sie- gesmacht führt euch in Herrlichkeit!


132. LOBSINGET UNSERM GOTT
Lobsinget unserm Gott, lobsinget, lobsinget unserm Gott, lobsinget, lobsin- get unserm Gott, lobsinget! Halleluja! Denn der Herr ist der König der gan- zen Schöpfung. Lobsinget unserm Gott, ja lobsinget ihm! Klatscht in die Hände und jauchzt, all ihr Völker, denn er ist hoch erhaben!
133. LOBT UND PREIST DEN HERRN
1. Lobt und preist den Herrn, halleluja, halleluja. Er ist der Herr des Alls, halleluja, halleluja.
Kv: Lob und Preis, Lob und Preis ihm, dem höchsten Herrn. Lob und Preis, Lob und Preis, ihm, dem höchsten Herrn.
2. Kommt und singt dem Herrn, halleluja, halleluja. Ihm, der alles schuf, halleluja, halleluja.
3. Für uns vollbringt er Wunder, halleluja, halleluja. Und seine Huld währt ewig, halleluja, halleluja.
4. Singen will ich ihm, halleluja, halleluja. Jeden Morgen neu, halleluja, hal- leluja.


134. MACHE DICH AUF
Mache dich auf und werde Licht, mache dich auf und werde Licht, mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt.


135. MACHT, KRAFT, SIEG UND FRIEDEN
Kv: Macht, Kraft, Sieg und Frieden ist im Namen Jesu! Macht, Kraft, Sieg und Frieden ist in ihm allein!
1. Jesus, Jesus, Sturm und Wasserwogen müssen schweigen, neigen sich vor dir.
2. Jesus, Jesus, Blinde machst du sehend, Taube hören, Lahme stehen auf.
3. Jesus, Jesus, du der Juden König, starbst am Kreuze und bezwangst die Welt.
4. Jesus, Jesus, auferstandner Meister, thronst für ewig als der Friedefürst.
5. Jesus, Jesus, niemand ist wie Jesus, liebet, lobet, preiset ihn allein!


136. MARIA, DICH LIEBEN
1. Maria, dich lieben ist allzeit mein Sinn; dir wurde die Fülle der Gnaden verliehn: du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt; du, Mutter, hast uns den Erlöser geschenkt.
2. Dein Herz war der Liebe des Höchsten geweiht; du warst für die Botschaft des Engels bereit. Du sprachst: “Mir geschehe, wie du es gesagt. Dem Herrn will ich dienen, ich bin seine Magd.”
3. Du Frau aus dem Volke, von Gott ausersehn, dem Heiland auf Erden zur Seite zu stehn, kennst Arbeit und Sorge ums tägliche Brot, die Mühsal des Lebens in Armut und Not.
4. Du hast unterm Kreuze auf Jesus geschaut; er hat dir den Jünger als Sohn anvertraut. Du Mutter der Schmerzen, o mach uns bereit, bei Jesus zu stehen in Kreuz und in Leid.
5. Du Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand auf all unsern Wegen durchs irdische Land. Hilf uns, deinen Kindern, in Not und Gefahr; mach allen, die suchen, den Sohn offenbar.
6. Von Gott über Engel und Menschen gestellt, erfleh uns das Heil und den Frieden der Welt. Du Freude der Erde, du himmlische Zier, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir.


137. MEDJUGORJE-HYMNE
1. Aus des Himmels lichten Höhen steigst du, Mutter, zu uns nieder. Sieh uns Kinder vor dir stehen, bringen froh dir unsre Lieder.
2. Schau auf uns und tröst uns alle, breite deine Hände über uns. Deinem Sohn uns anempfehle, Friedenskönigin, bitt’ für uns.
3. Schau der Pilger große Zahlen, die in Liebe zu dir eilen. Nimm hinweg der Seelen Qualen, alle Wunden magst du heilen.
4. Auf den Rufen woll’n wir hören, deine Bitten stets erfüllen; danken dir für deine Lehren, zeig uns, Mutter, Gottes Willen.
5. Lass die Kirche neu erblühen, deine Liebe sie entzünde. Gottes Gnad’ sei uns verliehen, dass die Welt den Frieden finde.
Gospa, Majka moja, Kraljica mira Gospa, Majka moja, Kraljica mira Gospa, Majka moja, Gospa, Majka moja, Ti Gospa, Majka moja, Gospa, Majka Moja, Ti.


138. MEDJUGORJE – LIED
Königin des Friedens, Mutter, zu dir kommen wir, Maria. Unser Hoffen, unser Sehnen, tragen wir zu dir, Maria.
Bringe uns den Frieden, Mutter, Umkehr schenke uns, Maria. Führe uns zu deinem Sohne, bitte du für uns, Maria.


139. MEERSTERN, ICH DICH GRÜßE
1. Meerstern, ich dich grüße! O Maria hilf! / Gottes Mutter, süße! O Maria hilf!
Kv.: Maria hilf uns allen aus unsrer tiefen Not!
2. Rose ohne Dornen. O Maria hilf! / Du von Gott Erkorne. O Maria hilf!
3. Lilie ohne gleichen. O Maria hilf! / Der die Engel weichen! O Maria hilf!
4. Du Quell aller Freuden. O Maria hilf! / Trösterin im Leiden! O Maria hilf!
5. Hoch auf deinem Throne. O Maria hilf! / Aller Jungfrau’n Krone! O Maria hilf!
6. Gib’ ein reines Leben. O Maria hilf! / Sichere Reis’ daneben! O Maria hilf!
7. Dich als Mutter zeige. O Maria hilf! / Gnädig uns zuneige! O Maria hilf!
8. Hilf uns Christen flehen. O Maria hilf! / Fröhlich vor ihm stehen! O Maria hilf!


140. MEIN GOTT, WELCHE FREUDE
Kv: Mein Gott, welche Freude, mein Gott, welche Freude, mein Gott, wel- che Freude an dem Tag, an dem du kommst.
1. Es jauchze die Wüste, der Jubel füllt das Einödland, die Steppe steht in Blüte da, wenn der Herr im Licht erscheint.
2. Wacht auf doch, ihr Müden, erstarket, die der Tod beherrscht! Tröstet euch, seid ohne Furcht, Gott ist unterwegs zu uns.
3. Der Herr ist der Retter aus Fesseln und aus Dunkelheit. Hebt die Augen und vertraut, trösten wird er bald sein Volk.


141. MEIN HERZ ERHEBT DIE GRÖßE MEINES HERRN
Mein Herz erhebt die Größe meines Herrn, und mein Geist frohlockt in Gott, dem Heiland. Denn der Herr hat angesehn meine Niedrigkeit, und sein Name wird für immer erhoben sein. Denn Großes hat der Herr an mir getan, und seine Güte, sie währet ewiglich. Ja, heilig, heilig, heilig ist der Herr. Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr.


142. MEIN HIRT IST GOTT DER HERR (GL 421)
1. Mein Hirt ist Gott der Herr. / Er wird mich stets geleiten auch wenn mein Weg mich führt / durch dunkle schwere Zeiten nicht nur auf grüner Au´/ kann ich ihm ganz vertrau´n auch in der Wüstennot / ist er an meiner Seit´ ja Er verlässt mich nicht / führt mich hinaus ins Weite.
2. Aus Unheil hat er mich / befreit und neu geboren wenn ich auf dunklem Pfad / die Richtung hab´ verloren in Finsternis und Nacht / hat er mit mir gewacht in Angst und Einsamkeit / litt mit mir Schmerz und Not war mir das Lebensbrot / auf allen meinen Wegen.
3. Ich traue Gott dem Herrn / dem Treuen ohne Enden Er hält uns immerdar / in seinen guten Händen auch wenn wir ihn nicht seh´n / und in die Irre geh´n
ist Er der “Ich bin da” / und wird in Todesangst wenn mir am allerbangst‘ / sein Licht zum Ziel uns geben.
(T: Jutta Respondek, überarbeitet: M. Stutzenberger)


143. MEINE STÄRKE UND MEIN LOBLIED
Kv: Meine Stärke und mein Loblied, mein Loblied ist der Herr, und er ward mein Heil! Meine Stärke und mein Loblied, mein Loblied ist der Herr, und er ward mein Heil!
1. Ich werde nicht sterben, ich werde leben, ich werde nicht sterben, ich werde leben und des Herren Taten verkünden.
2. Du, Herr, hast mich erhört, ich danke dir; du, Herr, hast mich erhört, ich danke dir, dass du mir zum Retter geworden bist.
3. Drum fürchte ich mich nicht, du bist mit mir; drum fürchte ich mich nicht, du bist mit mir, was können mir Menschen, mir Menschen tun?
4. Du, Herr, bist unser Gott, wir danken dir. Du, Herr, bist unser Gott, wir danken dir, denn, Herr, deine Güte währt ewiglich!


144. MEINEN FRIEDEN GEBE ICH EUCH
1. Meinen Frieden gebe ich euch, meinen Frieden, den die Welt noch nicht kennt, einen Frieden, den die Welt nicht verstehen kann, Frieden zu geben, Frieden zu leben, meinen Frieden gebe ich euch.
2. Meine Hoffnung gebe ich euch …
3. Meine Freude gebe ich euch …
4. Meine Liebe gebe ich euch …


145. MENSCHEN AUF DEM WEG
Kv: Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht, habt Vertrauen, der Tag bringt an. Christus hat der Welt das Licht gebracht. Hebt die Augen und schaut ihn an. Christus hat der Welt das Licht gebracht. Hebt die Augen und schaut ihn an.
1. Es wird Zeit auf das Wort zu hörn, das von Gottes Reich spricht. Es wird Zeit auf die Kraft zu baun, die das Dunkel zerbricht.
2. Es wird Zeit, dass die Angst vergeht, die uns täglich bedrängt. Es wird Zeit, dass die Freude wirkt, die uns Christus geschenkt.
3. Es wird Zeit, dass wir Frieden sän, weil die Hoffnung sonst stirbt. Es wird Zeit, dass die Liebe wächst, weil der Mensch sonst verdirbt.
4. Es wird Zeit, dass der heilge Geist unsre Herzen belebt. Es wird Zeit, dass bald seine Frucht an jedem Ort aufgeht.


146. MIT DIR GEH ICH ALLE MEINE WEGE (GL 901)
1. Mit dir geh ich alle meine Wege, mit dir bin ich alles, was ich bin: Enge, Weite, Nähe, Licht und Dunkel, alles, Vater führt mich zu dir hin.
2. Mit dir geh ich alle meine Wege, mit dir wag ich jeden neuen Schritt, manchmal fragend und nur im Vertrauen: Du bist da, gehst alle Wege mit.
3. Mit dir geh ich alle meine Wege, mit dir nehm ich jeden neuen Tag, wie er kommt aus deinen guten Händen, denn du gibst ihm, was er fassen mag.
4. Mit dir geh ich alle meine Wege, mit dir sag ich immer neu mein Ja.
Kann ja doch nicht anders, als dich lieben, bist du mir mit deinem Segen nah.


147. MORGENSTERN
Morgenstern, Jesus, mein Herr, Heiland und Retter und König. Gottes Sohn, strahlend schön! Hebt eure Stimmen und singt. Halleluja, Preis sei dir! Hal- leluja, großer Gott! Halleluja, Preis sei dir! Halleluja, Herr Zebaoth.


148. NIMM EIN DAS GUTE LAND
Nimm ein, nimm ein das gute Land, das Gott dir gibt. Nimm ein, nimm ein, das gute Land, das Gott dir gibt, und lass dein Leben vor ihm sein so ange- nehm, dass der Herr sich dran freut. (2 x)
Lass mich sein ein Bote deines Friedens, lasst mich sein ein Bote deines Frie dens, dass die Welt in mir die Liebe Gottes sieht.


149. NIMM MEIN LEBEN
1. Nimm mein Leben, nimm es ganz, immer größer sei dein Glanz, denn du hast mich ja erkauft mit deinem Blut. Nimm mich hin, nimm mich hin, du allein bist mein Gewinn, denn du hast mich ja erkauft mit deinem Blut.
2. Nimm die Augen, dass sie sehn, wie dein Wille kann geschehn, leite mich mit deinem Blick niemals zurück! Du bist groß, du bist groß, ja ich komm nicht von dir los, leite mich mit deinem Blick niemals zurück!
3. Nimm den Mund, damit ich sag, dass es bald wird heller Tag, wenn du kommst in Herrlichkeit, König zu sein. Deine Botschaft leg hinein, ich will ganz durchlässig sein, bis du kommst in Herrlichkeit, König zu sein.
4. Nimm mein Herz, zieh darin ein, du allein sollst Herrscher sein, nimm mein Wollen und mein Tun zu deinem Ruhm. Mein Verlangen geb ich dir, es gehört nicht länger mir, nimm mein Wollen und mein Tun zu deinem Ruhm.


150. NIMM, O HERR, DIE GABEN
1. Nimm, o Herr, die Gaben, die wir bringen. Sieh auf uns und segne Brot und Wein. Was wir beten und was wir singen, soll allein für dich unsre Opfergabe sein.
2. Lass uns alle deine Jünger werden. Wer sein Leben mit dir wagt, gewinnt. Denn durch dieses Brot schenkst du uns Leben, selbst wenn wir in dieser Welt gestorben sind.


151. NUN DANKET ALL
1. Nun danket all und bringet Ehr, ihr Menschen in der Welt, dem, dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeldt.
2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut.
3. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz in Meerestiefen hin.
4. Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land; er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand.
5. Solange dieses Leben währt, sei er stets unser Heil, und wenn wir scheiden von der Erd, verbleib er unser Teil.


152. O DU GOTTESLAMM
O du Gotteslamm, vom Vater so geliebt, das sich für die Schuld der Welt zum Sühneopfer gibt:
1.+ 2. erbarme dich unser, erbarme dich unser, erbarme dich unser, o Herr. 3. Gib uns deinen Frieden, gib uns deinen Frieden, gib uns deinen Frieden, o Herr.


153. O HERR, ICH LIEBE DICH
O Herr, ich liebe dich. Jesus, ich liebe dich. Meine Sonne bist du Tag für Tag. Ich liebe dich. Du mein Stern in der Nacht. dunkelster Nacht; du hast alles für mich wieder gut gemacht. Meines Lebens Quell bist du allein. Ich liebe dich.


154. O HERR, MEIN GOTT, DICH SUCHE ICH
1. O Herr, mein Gott, dich suche ich, ich sehne mich nach dir. Meine Seele dürstet nach dir, Herr, wie tro- ckenes dürres Land.
2. Ich schaue im Tempel aus nach dir, zu sehn deine Herrlichkeit. Denn besser als das Leben ist dein Licht. Ich preise dich.
3. So will ich dich rühmen mein Leben lang, mich ausstrecken beim Gebet. Meines Herzens Freude ist es ja, dich zu loben in Fröhlichkeit.
4. Leg ich mich hin zum Schlaf, denk ich an dich; lieg ich wach, sinn ich nach über dich. Du bist mein Helfer und mein Halt. Meine Seele hängt an dir.
5. Ehre sei dem Vater und dem Sohn, Ehre sei dem Heilgen Geist. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und in alle Ewigkeit.


155. O LAMM GOTTES, UNSCHULDIG (GL 203)
O Lamm Gottes, unschuldig am Kreuzesstamm geschlachtet! Du littest stets geduldig, da Du geschmäht, verachtet. All’ Sünd’ hast Du getragen, sonst müssten wir verzagen:
1. Erbarm dich unser, o Jesu.
2. Gib deinen Frieden, o Jesu.


156. O MARIA, GNADENVOLLE
1. O Maria Gnadenvolle schönste Zier der Himmelsaun Blicke huldvoll auf uns nieder die wir kindlich dir vertraun Tu uns deine Milde kund! Segne Mutter unsern Bund Segne Mutter, segne Mutter, segne Mutter unsern Bund
2. Dich zu lieben, dir zu dienen dir als Vorbild immerdar treu im Leben nach-zuwandeln hat vereint sich uns’re Schar Lieb und Lob aus Herz und Mund bringt dir, Mutter, unser Bund bringt dir, Mutter, bringt dir, Mutter, bring dir, Mutter unser Bund…
3. Sieh wir legen dir zu Füßen ohne Vorbehalt das Herz ordne alle seine Triebe lenk sie alle Himmelwärts Mach von heil’ger Liebe wund alle Seelen in dem Bund…
4. Liebe Mutter, in Versuchung sei mit deiner Liebe wach, dass wir niemals wanken, fallen, denn wir sind so arm und schwach Stärk uns in des Kampfes Stund’ und erhalte rein den Bund…
5. Durch dich hoffen wir zu siegen, die der Schlange Kopf zertrat Ob auch Stürme uns umtoben, ob auch schwere Prüfung naht dir vertraut als festem Grund, Gottesmutter unser Bund….
6. Lass den Bund dir wohlgefallen, dieses Blümlein zart und jung zieh es groß im Gnadenlichte, hüt es vor Beschädigung dir zum Preis in weiter Rund, lass erblühen unsern Bund…


157. O SAGT DANK
1. O sagt Dank unserm Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewig. O sagt Dank unserm Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewig.
2. Ich sag Dank dir, o Herr, denn du bist freundlich, und deine Güte währet ewig. Ich sag Dank dir, o Herr, denn du bist freundlich, und deine Güte währet ewig.


158. PILGER DER HOFFNUNG (Jubiläumshymne 2025)
Kv. Licht des Lebens, Flamme unsrer Hoffnung! Dieses Lied, es steige auf zu dir.
1. Gott, dein Schoß hält ewig uns geborgen. Voll Vertrauen gehen wir mit dir. Alle Sprachen, alle Nationen finden Licht in deiner Offenbarung. Deine Kinder, fragend, sehnend, suchend: Dein geliebter Sohn heißt sie will-kommen. (Kv.)
2. Gott, du siehst uns, zärtlich und geduldig und verheißt uns eine neue Zukunft. Deine Schöpfung, neu wird sie erstrahlen. Geist des Lebens, sprenge du die Mauern! (Kv.)
3. Hebt die Augen, lasst vom Geist euch führen raschen Schrittes: Ja, der Herr wird kommen! Blickt auf ihn, der für uns Mensch geworden. Eilt in Scharen unserm Gott entgegen. (Kv.)


159. PREIST DEN NAMEN JESUS
1. Preist den Namen Jesus! Preist den Namen Jesus! Er ist mein Fels, er ist meine Festung, er ist mein Erlöser, auf ihn will ich vertraun. Preist den Na- men Jesus!
2. Preist den Namen Jesus! Preist den Namen Jesus! Er ist mein Herr. Er ist meine Hilfe. Er ist meine Ret- tung, auf ihn will ich vertraun. Preist den Na- men Jesus!


160. ROSEKRANZKÖNIGIN
1. Rosenkranzkönigin, Jungfrau voll Gnade, lehre uns wandeln auf himmlischem Pfade! Freudig erheben wir unser Gebet zu Dir. Jungfrau, Jungfrau der Gnade.
2. Rosenkranzkönigin, Mutter, du Reine, gib, dass Dir unser Herz ähnlicher erscheine! Freudig erheben wir unser Gebet zu Dir. Jungfrau, Jungfrau Du Reine!
3. Rosenkranzkönigin, Fürstin Du Hehre, Flehe bei Deinem Sohn, dass er gewähre, Was von dem Himmel kommt und uns zum Heile frommt. Fürstin, Fürstin, du Hehre!
4. Rosenkranzkönigin, Pforte des Lebens, Lass uns nicht flehn zu Dir, rufen vergebens! Ein Wort zu Deinen Sohn, schenkt uns ja Sieg und Lohn, Pforte, Pforte des Lebens!
5. Rosenkranzkönigin, Hilfe im Streite, Wehre die Feinde ab, treulich uns leite Zum ewgen Vaterland an Deiner Mutterhand, Hilfe, Hilfe im Streite.
6. Rosenkranzkönigin, höchste der Frauen! Schirme die deiner Macht freudig vertrauen. Lass sie in Leid und Pein ganz dir empfohlen sein, höchste, höchste der Frauen!
7. Rosenkranzkönigin, unser Vertrauen! Lass uns in Leid und Not fest auf dich bauen; bis in der selge Kreis grüßt dich mit Lob und Preis unser, unser Vertrauen!


161. SAGET DANKE ALLEZEIT
Kv: Saget Danke allezeit, saget Danke, saget Danke allzeit!
Demos gracias al Senor, demos gracias, demos gracias al Senor!
1. En la manana las aves cantan las alabanzas a Cristo salvador: y tu hermano porque no cantas las alabanzas a Cristo salvador?
2. An jedem Morgen die Vögel singen die Jubellieder dir, Christus, unserm Herrn. Und ihr Geschwister, warum stimmt ihr nicht mit ein ins Loblied auf Christus, unsern Herrn? Saget Danke.
3. Und selbst am Mittag die Blumen singen die Jubellieder dir, Christus, un serm Herrn. Ihr Menschenkinder, stimmt an mit Freude die Jubellieder auf Christus, unsern Herrn.
4. Und auch im Finstern der helle Mond singt die Jubellieder dir, Christus, unserm Herrn. Ihr Kreaturen, von Gott geschaffen, stimmt an in Freude ein Lied auf unsern Herrn.


162. SAGT AN, WER IST DOCH DIESE
1. Sagt an, wer ist doch diese, die vor dem Tag aufgeht, die überm Paradiese als Morgenröte steht? Sie kommt hervor aus Fernen, geziert mit Mond und Sternen, im Sonnenglanz erhöht.
2. Sie ist die edle Rose, ganz schön und auserwählt, die Magd, die makellose, die sich der Herr vermählt. O eilet, sie zu schauen, die schönste aller Frauen, die Freude aller Welt.
3. Du strahlst im Glanz der Sonne, Maria, hell und rein; von deinem lieben Sohne kommt all das Leuchten dein. Durch diesen Glanz der Gnaden sind wir aus Todes Schatten kommen zum wahren Schein.


163. SANTO, SANTO, SANTO
1. Santo, santo, santo. Mi corazón te adora. Mi corazón te sabe decir: Santo eres Señor.
2. Heilig, heilig, heilig. Mein Herz, es betet dich an. Es weiß, was es dir sagen will: Heilig bist du Gott!


164. SCHLIEß UNS ZUSAMMEN
Kv: Schließ uns zusammen, Herr, schließ uns zusammen mit deinen Banden der Liebe. Schließ uns zusammen, Herr, schließ uns zusammen, schließ uns zusammen in dir.
1. Es gibt nur einen Gott, es gibt nur einen Herrn. Es gibt nur einen Leib, darum singen wir gern.
2. Geschaffen zum Ruhme des Herrn, erlöst durch seinen Sohn, geborn in unendlichem Licht zur Mitherrschaft auf seinem Thron.
3. Ihr seid die Familie des Herrn, ihr seid die göttliche Braut, ihr seid sein heiliger Wunsch, lobet und preiset ihn laut!


165. SEGNE DU, MARIA
1. Segne du Maria, segne mich, dein Kind, dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find! Segne all mein Denken, segne all mein Tun, lass in deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn!
2. Segne du, Maria, alle, die mir lieb, deinen Muttersegen ihnen täglich gib! Deine Mutterhände breit auf alle aus, segne alle Herzen, segne jedes Haus!
3. Segne du, Maria, jeden, der da ringt, der in Angst und Schmerzen dir ein Ave bringt. Reich ihm deine Hände, dass er nicht erliegt, dass er mutig streite, dass er endlich siegt.
4. Segne du, Maria, unsere letzte Stund! Süße Trostesworte flüstre dann dein Mund! Deine Hand, die linde, drück das Auge zu, bleib im Tod und Leben unser Segen du!


166. SEGNE UNS, O HERR
Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich! Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in dei nem Frieden ewiglich!


167. SEI GEPRIESEN, O HERR
Kv: Sei gepriesen, o Herr, mit ganzer Kraft, sei gepriesen mit allem, was wir sind. Unser Lobpreis, o Herr, sei ein Opfer für dich. Wunderbares hast du uns geschenkt.
1. Wir legen ab unsre Angst, denn die Kraft unsres Lebens ist der Herr. Mit den Waffen der Liebe und im Namen unsres Herrn sind wir siegreich in alle Ewigkeit.
2. Dein Geist gibt uns seine Macht, Jesus, du bist uns ganz nah, und wir kennen die Tiefe deiner Liebe zu uns, deine Fülle schenkst du uns.
3. Unser Leben geben wir dir, Herr, nimm uns an, so wie wir sind. Nimm uns ganz in deine übergroße Liebe hinein! Lass uns eins sein mit dir allezeit!


168. SEID STILL UND ERKENNT
1. Seid still und erkennt, dass ich bin Gott. Seid still und erkennt, dass ich bin Gott. Seid still und erkennt, dass ich bin Gott.
2. Ich bin der Herr, dein Gott, der dich heilt. Ich bin der Herr, dein Gott, der dich heilt. Ich bin der Herr, dein Gott, der dich heilt.
3. Ja. dir, o Herr, vertraue ich. Ja, dir, o Herr, vertraue ich. Ja, dir, o Herr, vertraue ich.


169. SEIN NAM IST HÖHER
Sein Nam ist höher als jeder andre sein Sein Nam’ ist höher als jeder andre,
sein Nam’ ist Jesus, sein Nam’ ist Herr. (2x)
Sein Nam’ heißt Wunderrat, sein Nam’ heißt Gottesheld, sein Nam’ heißt Friedefürst, allmächtiger Gott.
Sein Nam’ ist höher als jeder andre, sein Nam’ ist Jesus, Er ist der Herr.


170. SEIN NAME IST HOCH ERHABEN
Sein Name ist hoch erhaben, sein Ruhm über Himmel und Erd. Heilig ist Gott, der Allherrscher, der da war und ist und der da kommt. Sein Name ist hoch erhaben, sein Ruhm über Himmel und Erd. Heilig ist Gott, der Allherr- scher, der da sitzt auf dem Thron und lebt in Ewigkeit.


171. SELIG SEID IHR (GL 458)
1. Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt. Selig seid ihr, wenn ihr Lasten tragt.
2. Selig seid ihr, wenn ihr lieben lernt. Selig seid ihr, wenn ihr Güte wagt.
3. Selig seid ihr, wenn ihr Leiden merkt. Selig seid ihr, wenn ihr ehrlich bleibt.
4. Selig seid ihr, wenn ihr Frieden macht. Selig seid ihr, wenn ihr Unrewcht spürt.


172. SENDE DEINEN GEIST AUS
Sende deinen Geist aus, und alles wird neu. Sende deinen Geist aus, und alles wird neu.


173. SENDE, HERR JESUS
Sende, Herr Jesus, uns deinen Heilgen Geist! Sende, Herr Jesus, uns deinen Heilgen Geist! Sende, Herr Jesus, uns deinen Heilgen Geist!


174. SIEHE, ICH HABE DIR GEBOTEN
Kv: Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und freudig seist; darum fürchte dich nicht, ich bin dein Gott!
1. Denn wer sich fürchtet, weiß nicht, dass Gott ihn liebt.
2. Auch wenn du schwach bist, so hat dich Gott erwählt.
3. Denn tief in dir lebt der Gott und Herr der Welt.


175. SING MIT MIR EIN HALLELUJA
Kv: Sing mit mir ein Halleluja, sing mit mir ein Dankeschön, denn im Dan- ken da liegt Segen und im Danken preis ich ihn.
1. Für die Ruhe in der Nacht, für die Sonne, die mir lacht, für die Luft, die mir den Atem gibt.
2. Für die Freunde, die ich hab, für die Liebe jeden Tag, die aus seiner großen Gnade quillt.
3. Für das Wunder, das geschah, dort am Kreuz auf Golgotha, als er starb, damit ich leben kann.
4. Dafür, dass er auferstand und der Hölle Macht gebannt, dafür, dass er mich hat neu gemacht.
5. Dafür, dass er heut noch lebt und mir treu zur Seite steht, dafür, dass mich seine Liebe trägt.


176. SINGT DEM HERRN EIN NEUES LIED
Singt dem Herrn, singt dem Herrn, singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn ein neues Lied! (3x)


177. SINGT LOBPREIS UND EHRE DEM HERRN
Singt Lobpreis und Ehre dem Herren, Lobpreis und Ehre dem Herren, Lobpreis, Ehre, Lobpreis und Ehre dem Herrn.

178. TANZE DEM HERRN
Kv: Tanze dem Herrn, tanze deinem Gott, juble und sing beim Reigentanz! Tanze dem Herrn, tanze deinem Gott, juble und sing beim Reigentanz.
1. Wie König David tanzte einst vor Gott, so tanzen wir dem Herrn. Seht, Gottes Königreich ist schon bei uns, freut euch zu jeder Zeit!
2. So wie Maria bei Elisabeth rufe und jauchze ich. Weil Jesus Christus in mir wohnt, sing ich Halleluja.
3. So wie die Hirten in Betlehem, so fanden wir den Herrn. Und wir bezeu- gen: Er ist Gott, schaut seine Wunder an.


179. TRACHTET ZUERST NACH GOTTES REICH
Kv: Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit; so wird euch alles andere zuteil, so wird euch alles andere zuteil.
1. Seht euch die Vögel des Himmels an, sie fliegen so frei durch die Luft und haben Grund zum Singen genug, und haben Grund zum Singen genug, und haben Grund zum Singen genug.
2. Seht euch die Blumen des Feldes an, sie wachsen so zart und so schön. Gott hat sie uns als Beispiel geschenkt, Gott hat sie uns als Beispiel ge- schenkt, Gott hat sie uns als Beispiel geschenkt.
3. Sorget euch nicht um den morgigen Tag, nur Gott weiß, was kommen mag. Ihr habt genug für heute zu tun, ihr habt genug für heute zu tun, ihr habt genug für heute zu tun.


180. UBI CARITAS ET AMOR
1. Ubi caritas et amor, ubi caritas. Deus ibi est.
2. Wo ihr Güte gebt und Liebe lebt, dort ist Gott, der Herr.


181. UNSER LEBEN SEI EIN FEST
1. Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte, Jesu Werk in unseren Händen, Jesu Geist in unseren Werken.
Unser Leben sei ein Fest in dieser Stunde und jeden Tag.
2. Unser Leben sei ein Fest, Jesu Hand auf unserem Leben, Jesu Licht auf unseren Wegen, Jesu Wort als Quell unsrer Freude.
Unser Leben …
3. Unser Leben sei ein Fest, Jesu Kraft als Grund unsrer Hoffnung, Jesu Brot als Mahl der Gemeinschaft, Jesu Wein als Trank neuen Lebens.
Unser Leben …


182. UNSERE HÄNDE ÖFFNEN WIR, O HERR
Kv: Unsere Hände öffnen wir, o Herr, dir die Ehr zu geben. Unsere Hände öffnen wir, o Herr, gib uns Herr, deinen Segen.
1. Nimm, o Herr, den Lobpreis deiner Kinder an und lass zu dir gelangen ihn. Nimm, o Herr die Ehre von uns Menschen an! Wir geben dir allein sie hin.
2. Alle Heilgen, die vor uns auf Erden warn, Chöre der Engel stimmen ein: Hochgelobt und herrlich bist du, großer Gott. Heilig, ja heilig du allein.
3. Kleine Magd, Maria, unsre Königin, du hast getragen Gottes Sohn. Darum hat der Höchste dich so sehr geliebt und dich erhoben auf den Thron.


183. VATER UNSER IM HIMMEL (dorisch)
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schul- digern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bö- sen. Amen.


184. VATER UNSER IM HIMMEL (P. Hölzl)
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsre Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bö- sen. Amen.


185. VATER UNSER, DER DU BIST IM HIMMEL
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden. Unser täg- liches Brot gib uns heute und vergibt uns unsere Schuld, wie auch wir ver- geben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern er- löse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herr- lichkeit in Ewigkeit.
Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Namen, dein Reich komme. dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Amen.


186. VATER, ICH LIEB DICH
1. Vater, ich lieb dich, ich preise und erhebe dich. Herrlich sei dein Name in der Welt! Herrlich sei dein Name, herrlich sei dein Name, herrlich sei dein Name in der Welt.
2. Jesus, ich lieb dich, ich preise und erhebe dich. Herrlich sei dein Name in der Welt! Herrlich sei dein Name, herrlich sei dein Name, herrlich sei dein Name in der Welt!
3. Heilger Geist, ich lieb dich, ich preise und erhebe dich. Herrlich sei dein Name in der Welt. Herrlich sei dein Name, herrlich sei dein Name, herrlich sei dein Name in der Welt!


187. VATER, ICH WILL DICH PREISEN
Kv: Vater, ich will dich preisen, denn dein Wort ist wunderbar. Vater, ich will dich preisen, denn dein Wort ist wunderbar und vollkommen.
1. Jeden Morgen staun ich neu, was dein Wort enthält, jeden Morgen staun ich neu, was dein Wort enthält.
2. Ja in Zeit und Ewigkeit hat dein Wort Bestand. Ja in Zeit und Ewigkeit hat dein Wort Bestand.
3. Komm zu Jesus, denn er schenkt neues Leben dir. Komm zu Jesus, denn er schenkt neues Leben dir.


188. VATER, MACH UNS EINS
Vater, mach uns eins. Vater, mach uns eins, dass die Welt erkennt du hast den Sohn gesandt. Vater, mach uns eins. Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Geschwister in Einheit zusammen sind, denn dort hast du den Segen verheißen: Leben in Ewigkeit.


189. VERGISS NICHT ZU DANKEN
1. Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan. Bedenke, in Jesus vergibt er dir gern, du kannst ihm, so wie du bist, nahn.
Kv: Barmherzig, geduldig und gnädig ist er, viel mehr als ein Vater es kann. Er warf unsre Sünden ins äußerste Meer. Kommt, betet den Ewigen an.
2. Du darfst ihm vertrauen in dunkelster Nacht, wenn alles verloren er- scheint. Er liebt dich, auch wenn du ihm Kummer gemacht, ist näher, als je du gemeint.
3. Im Danken kommt Neues ins Leben hinein, ein Wünschen, das nie du gekannt: dass jeder wie du Gottes Kind möchte sein, vom Vater zum Erben ernannt.
4. In Jesus gehörst du zur ewigen Welt, zum Glaubensgehorsam befreit. Er hat dich in seine Gemeinde gestellt und macht dich zum Dienen bereit.


190. VERHERRLICHT UNSERN GOTT
Kv: Verherrlicht unsern Gott und feiert ihn, denn er vollbringt große Taten, denn er vollbringt große Taten.
1. Er hat erwählt den Armen und lädt ihn zu sich ein, dem Niedrigsten der Menschen will er ein Bruder sein.
2. Er hat sein Wort gesprochen, es bleibt für alle Zeit, es leitet unser Leben bis in Ewigkeit.
3. Er bietet seinen Geist uns in Überfülle an, damit wir tun, wie er tat, und sein Reich kommen kann.
4. Wir preisen Gott, den Vater, der in dem Himmel ist, der dies an uns getan hat durch unsern Herren Christ.


191. VIVE JESUS, EL SENIOR
1. Vive Jesus, el Señor, vive Jesus, el Señor.
Kv: El vive, el vive, el vive, vive, vive Jesus, el Señor.
2. Jesus, der Herr, lebt in uns…
3. Jesus, der Herr, wirkt in uns…
4. Jesus, der Herr, wirkt durch uns…
5. Jesus, der Herr, geht mit uns…


192. VOM AUFGANG DER SONNE
1. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn.(2x)
Preiset den Herrn, preist ihn, alle Knechte des Herrn! Preiset den Namen des Herrn. Lobet laut den Namen des Herrn von nun an fort bis in Ewigkeit!
2. Ihr Völker der Erde, vom Norden zum Süden der Welt, lobet Gott, den Herren der Welt. (2x)
Preiset den Herrn, preist ihn, alle Kinder des Herrn. Preiset den Namen des Herrn! Lobet laut den Namen des Herrn von nun an fort bis in Ewigkeit!
3. Geschöpfe des Weltalls, vom Osten zum Westen der Welt, preist den Herrn für alles, was lebt. (2x)
Preiset den Herrn, preist ihn, alle Kinder des Herrn. Preiset den Namen des Herrn! Lobet laut den Namen des Herrn von nun an fort bis in Ewigkeit!


193. WANDLE DU MEIN HERZ
Wandle du mein Herz, mach es neu. o Gott. Wandle du mein Herz, mach es wahr und rein. Du bist der Töpfer, ich bin der Ton, forme, o Herr, mich dir zum Ebenbild.


194. WAS UNS DIE ERDE GUTES SPENDET
1. Was uns die Erde Gutes spendet, was unsrer Hände Fleiß vollbracht, was wir begonnen und vollendet, sei, Gott und Herr, zu dir gebracht.
2. Wir legen unsre Gaben nieder als Lob und Dank vor deinem Thron. Herr, schenk sie uns verwandelt wieder in Jesus Christus, deinem Sohn.
3. Wie Wein und Wasser sich verbinden, so gehen wir in Christus ein; wir werden die Vollendung finden und seiner Gottheit teilhaft sein.


195. WENN DAS BROT, DAS WIR TEILEN (GL 470)
1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
1-5 dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt, in der Liebe, die alles umfängt.
2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christu zeigt, und die Not, die wir lindern, zur Freude wird, dann hat Gott…
3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält, und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt, dann hat Gott…
4 Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt, und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird, dann hat Gott…
5 Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist, und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt, dann hat Gott…


196. WIE EIN HIRSCH
1. Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so sehn ich mich. Herr, nach dir. Aus der Tiefe meines Herzens bete ich dich an, o Herr.
Kv: Du allein bist mir Kraft und Schild, von dir allein sei mein Geist erfüllt. Aus der Tiefe meines Herzens bete ich dich an, o Herr.
2. Du, o Herr, bist mein Freund und Bruder, du mein König und mein Gott! Dich begehre ich mehr als alles, so viel mehr als höchstes Gut.
3. Was bedeuten mir Gold und Silber, Herr, nur du kannst Erfüllung sein. Du allein bist der Freudengeber, wurdest mir zum hellen Schein.


197. WILLKOMMEN IST DER BOTE
1. Willkommen ist der Bote auf den Bergen, der Freude bringt, Freude bringt, der Frieden und die frohe Nachricht kündet:
Kv: Gott regiert, Gott regiert, Gott regiert, Gott regiert, Gott regiert, Gott regiert.
2. Ihr Wächter ruft und rühmet miteinander laut, freut euch am Herrn, am Herrn, den alle sehen, wenn Gott zurück nach Zion kehrt.
3. Trümmer Jerusalems, seid wieder fröhlich, wir sind erlöst, sind erlöst. Gott hat sein Volk gerettet und getröstet.
4. Enden der Erde, seht das Heil von unserm Gott. Jesus ist Herr, ist Herr. An allen Völkern offenbart er seinen Arm.


198. WIR HEBEN DIE HÄNDE
Wir heben die Hände auf zu dir, Herr; unser Mund ist voll Lob, unser Herz voller Dank. Wir preisen dich, Herr, wir preisen dich, Herr. Mit dem Herzen voll Dank wir preisen dich, Herr.


199. WIR LIEBEN UND VEREHREN DICH
Kv: Wir lieben und verehren dich, Christus, unser König. Wir lieben und verehren dich, Christus, unser König.
1. Und wir folgen dir zusammen, wir folgen dir zusammen und wir folgen dir zusammen, Christus, unser König.
2. Und wir geben dir die Ehre, wir geben dir die Ehre, und wir geben dir die Ehre, Christus, unser König.
3. Und wir geben unser Leben, wir geben unser Leben, und wir geben unser Leben, Christus, unserm König.


200. WIR PREISEN DEINEN TOD
Wir preisen deinen Tod. Wir glauben, dass du lebst. Wir hoffen, dass du kommst zum Heil der Welt. Komm, o Herr! Bleib bei uns! Komm, o Herr, Leben der Welt.


201. WIR SIND HIER ZUSAMMEN
Wir sind hier zusammen in Jesu Namen, um dich zu loben, o Herr. (2x)
Ehre dem Vater, Ehre dem Sohn, Ehre dem Heilgen Geist, der in uns wohnt. (2x) – Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.


202. WIR VERSAMMELN UNS ZU DIR
1. Wir versammeln uns zu dir, o großer Gott. Wir versammeln uns zu dir, o großer Gott. Nur zu dir soll dein Volk sich sammeln, denn du bist gut. Wir versammeln uns zu dir, o großer Gott.
2. Deine Hand legst du auf mich, o großer Gott. Und du sagst zu mir: “Ver- trau, du bist mein Kind! Sei gesegnet und werde selbst zum Segen der Welt. Fürchte nichts! Ich bin bei dir und führe dich.”
3. Nimm mein Lob entgegen, großer, heilger Gott! Preis und Dank gebührt nur dir allein, o Herr. Unser Lob kann die Herrlichkeit und Größe nicht mehrn, doch schenkst du uns Heil und Segen durch das Lob.
4. “Geh hinaus in deine Welt und künde dort: Gott hat dich erlöst und liebt dich immerfort. Hab mich lieb, und bekenne dich zu mir vor der Welt! Und die Menschen werden glauben, dass ich leb.”
5. 0 Maria, unsre Bitten bring zu Gott, und erflehe uns das Heil bei deinem Sohn. Unser Vorbild bist du, unsre Mittlerin beim Herrn. Gott, der Herr, hat dich erwählt, du kleine Magd.


203. WIR WEIHN DER ERDE GABEN
1. Wir weihn der Erde Gaben dir, Vater, Brot und Wein; das Opfer, hocherhaben, wird Christus selber sin. Er schenkt dir hin sein Leben, gehorsam bis zum Tod, uns Arme zu erheben aus tiefer Schuld und Not.
2. Sieh gnädig auf uns nieder, die wir in Demut nahn; nimm uns als Christi Brüder mit ihm zum Opfer an. Lass rein uns vor dir stehen, von seinem Blut geweiht, durch Kreuz und Tod eingehen in deine Herrlichkeit.


204. WIR ZIEHN ZUR MUTTER DER GNADE
1. Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu ihrem hochheiligen Bild, o lenke der Wanderer Pfade, und segne Maria sie mild, damit wir das Herz dir erfreuen, uns selber im Geiste erneuen!
Kv. Wir ziehen zur Mutter der Gnade, zu ihrem hochheiligen Bild.
2. Wo immer auf Wegen und Stegen auch wandelt der Pilgernden Fuß, da rufen wir allen entgegen: Maria, Maria, zum Gruß! Und höret ihr unsere Grüße, dann preiset Maria, die Süße!
3. Mit Kummer und Sorgen beladen, doch auch mit vertrauendem Sinn, so ziehn wir zum Bilde der Gnaden die Pfade der Buße dahin. O führe Maria, die Blinden, damit sie im Himmel sich finden.
4. Damit sie gebade in Reue, vom himmlischen Brote erquickt, empfangen den Lohn ihrer Treue, und einstens, mit Palmen geschmückt, Maria, die knie- end zu Füßen, dich selber im Himmel begrüßen.
5. Und was wir ersehnen hienieden, erfleten am heiligen Ort, die Freude, den seligen Frieden, verleihe den Armen doch dort, damit sie zur Ruhe gelangen, die müd sich auf Erden gegangen.
6. Wir schwören, o Mutter, auf’s neue mit kindlich ergebenem Sinn dir ewige Liebe und Treue, nimm unsere Herzen du hin! Maria, dir einstens zu Füßen wir wollen dich selig begrüßen.


205. WISST IHR NICHT
Wisst ihr nicht, wisst ihr nicht, ihr seid der Tempel. Wisst ihr nicht wisst ihr nicht, ihr seid der Tempel. Wisst ihr nicht, wisst ihr nicht, ihr seid der Tem-pel, ihr seid der Tempel des Heilgen Geists.
Voller Lob, voller Kraft, voller Herrlichkeit. Voller Lob, voller Kraft, voller Herrlichkeit, voller Lob, voller Kraft, voller Herrlichkeit, ihr seid der Tempel des Heilgen Geists.


206. WO ZWEI ODER DREI
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen, da bin ich mitten unter ihnen.


207. WUNDESCHÖN PRÄCHTIGE
1. Wunderschön Prächtige, Hohe und Mächtige, Liebreichholdselige, himm- lische Frau, Der ich mich ewiglich Weihe herzinniglich, Leib dir und Seele zu eigen vertrau; Gut, Blut und Leben Will ich dir geben, alles, was immer ich hab, was ich bin, Geb ich mit Freuden, Maria, dir hin.
2. Schuldlos Geborene, Einzigerkorene, Du, Gottes Tochter und Mutter und Braut, Die, aus der Reinen Schaar Reinste, wie keine war, Selber der Herr sich zum Tempel gebaut; Du makellose Lilien-Rose, Krone der Erde, der Himmlischen Zier, Himmel und Erde sie huldigen dir.
3. Du Treubewährete Und Hochverklärete, Bist auf dem Meer uns ein leitender Stern; Du Hocherhobene, Strahlenumwobene, Du bist die Nächste am Throne des Herrn; Dich schuf die Milde Zum Gnadenbilde, Drum auch, was Himmel und Erde umschließt, Mutter der Gnade, Maria, dich grüßt.
4. Gottesgebärerin, Heiland-Ernährerin, Mutter, an Freuden und Schmerzen so reich, Welche der Schuldigen Wär dir geduldigen Mutter an Reinheit und Tugend je gleich? Du Gottgeweihte, Hochbenedeite Mutter und Jungfrau, du schuldlos allein, Woll eine Mutter uns Sündern auch sein!
5. Allzeit Sanftmüthige, Milde, Grundgütige, Mutter des Heilands, voll Gnade und Huld, Bitt für uns sündige Menschen, verkündige Du uns vom Sohne Verzeihung der Schuld, Steh, wenn wir scheiden, Du uns zur Seiten, Sühne den furchtbaren Richter uns du, Führe dem göttlichen Sohne uns zu!


208. WÜRDIG DAS LAMM
Würdig das Lamm, das geopfert ist, würdig das Lamm zu nehmen, würdig das Lamm, das geopfert ist, würdig das Lamm zu nehmen: Macht und Reich- tum, Weisheit und Stärke, Ehre und Ruhm und Lobpreis, Macht und Reich- tum, Weisheit und Stärke, Ehre und Ruhm und Lobpreis.


209. WÜRDIG, JA WÜRDIG BIST DU, HERR
Würdig, ja würdig bist du, Herr, würdig, zu empfangen Macht, Anbetung, Preis und Ehr! Würdig, ja würdig bist du, Herr, würdig zu empfangen Macht, Anbetung, Preis und Ehr!
Singt ihm: Halleluja! Ehre sei dem Sohn! In Ehrfurcht beten wir dich an, Lamm Gottes auf dem Thron! Halleluja, Herr der Herrlichkeit, König und Eroberer, du lebst in Ewigkeit!


210. ZÜNDE AN DEIN FEUER
1. Zünde an dein Feuer, Herr, im Herzen mir hell mög es brennen, lieber Heiland, dir. Was ich bin und habe, soll dein Eigen sein. In deine Hände schließe ich mich ein.
Kv: Quelle des Lebens und der Freude Quell, du machst das Dunkel meiner Seele hell. Du hörst mein Beten, hilfst aus aller Not, Jesus, mein Heiland, mein Herr und Gott.
2. Wolltest mich bewahren, wenn der Satan droht, du bist der Retter, Herr, von Sünd und Tod. In der Weltnacht Dunkel leuchte mir als Stern, Herr, bleibe bei mir, sei mir niemals fern!
3. Bald wird uns erleuchten Gottes ewges Licht, freue dich, Seele, und ver- zage nicht. Lass die Klagen schweigen, wenn das Lied erschallt, fröhlichen Glaubens: Unser Herr kommt bald.

 


 

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Vorbereitung auf die Beichte

VERSÖHNUNG
VORBEREITUNG AUF DAS BEICHTSAKRAMENT

GOTT LIEBT UNS…

Aus dem Buch Ezechiel [18, 23]

Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen – Spruch Got-tes, des Herrn – und nicht vielmehr daran, dass er umkehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? 

Aus dem Evangelium nach Lukas [15, 17 f.]

Da ging der jüngere Sohn in sich und sagte:
Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Ta-gelöhner! 
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm:
Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich ver-sündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:
Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt ei-nen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

HILFE ZUR GEWISSENSERFORSCHUNG…

1 – MEIN VERHÄLTNIS ZU GOTT

      • EHRFURCHT VOR GOTT
        Habe ich erkannt, dass Gott mich liebt? Baue ich mir ein Gottes-bild nach meinen eigenen Ideen? Habe ich über Gott gespottet oder gelästert? Diene ich den vergänglichen Götzen dieser Welt: Macht, Reichtum und Ehre? Habe ich mich meines christlichen Glaubens geschämt? Wage ich es, meinen Glauben zu bekennen?
      • MEINE PERSÖNLICHE BEZIEHUNG ZU GOTT
        Bete ich? Bete ich gut? Bete ich gerne? Habe ich Ehrfurcht vor Gott und den Sakramenten? Vertraue ich mehr auf mich selber als auf Gott? Sind mir Menschen, Besitz, beruflicher Aufstieg, An-sehen, Verdienst und bequemes Leben wichtiger als Gott? Folge ich Christus nach, wohin er mich führt? Möchte ich mein Leben nach dem Willen Gottes gestalten, oder nach meinen eigenen Vorstellungen?
      • MEINE BEZIEHUNG ZU JESUS IN SEINEN SAKRAMENTEN
        Schätze ich die Heilige Messe und die heilige Kommunion? Ist mir die alltägliche Begegnung mit Jesus in der hl. Messe und im Ge-bet wichtig? Habe ich Ausreden, um die hl. Messe nicht zu besu-chen? Schätze ich die heilige Beichte? Wecke ich in meinen Mit-menschen die Liebe zu Gott? Bemühe ich mich, andere zum Glau-ben zu führen? Bete ich für jene, die nicht glauben? Beteilige ich mich an den Aufgaben der Kirche?
      • GOTT ÜBER ALLES
        Bin ich bereit, aus Liebe zu Gott Opfer zu bringen? Kann ich Lei-den und Schmerzen aus Liebe zum gekreuzigten Herrn anneh-men? Kann ich Böses, das andere mir zugefügt haben, verzeihen? Bin ich fähig, aus Liebe zu Gott erlittenes Unrecht zu vergeben?

      2 – MEIN VERHÄLTNIS ZU DEN MENSCHEN

        • NÄCHSTENLIEBE
          Gibt es Menschen, die ich verachte? Gibt es Menschen, denen ich etwas neide? Belüge ich andere? Betrüge ich im Beruf oder in der Arbeit? Gebe ich gegenüber anderen an? Hasse ich jemanden? Bin ich berechnend oder verschlagen im Umgang mit anderen? Geht es mir nur um meinen Vorteil? Kann ich die Fehler der Men-schen um mich herum annehmen? Möchte ich immer der Beste sein? Möchte ich vor den Menschen etwas gelten? Schaue ich er-haben auf andere herab?
        • DER NÄCHSTE ALS GESCHENK GOTTES
          Habe ich jemanden körperlich oder seelisch verletzt? Habe ich etwas gestohlen? Habe ich Notleidenden nach meinen Möglichkei-ten geholfen? Habe ich mit jemanden gestritten? Schimpfe ich über andere? Habe ich jemanden schlecht gemacht? Bringe ich Menschen gegeneinander auf? Bin ich zynisch und spöttisch? Verhalte ich mich so, dass andere an meinem Beispiel wachsen können? Bin ich hilfsbereit, ohne sofort Gegenleistung zu erwar-ten?
        • DIENST AM NÄCHSTEN
          Setze ich mich für das Wohl der anderen ein, oder geht es mir nur um mich selbst? Drücke ich mich vor gemeinschaftlichen Aufga-ben? Bin ich streitsüchtig und rechthaberisch? Kann ich Fehler gegenüber anderen eingestehen und um Entschuldigung bitten?

        3 – MEIN VERHÄLTNIS ZU MIR SELBST

          • MEIN CHARAKTER
            Halte ich mich für besser als die anderen? Oder halte ich mich für minderwertig? Liebe ich mich selbst in rechter Weise? Bin ich ego-istisch? Möchte ich gerne im Mittelpunkt stehen? Kann ich meine bisherige Lebenseinstellung vor Gott und meinen Mitmenschen verantworten? Suche ich Selbstverwirklichung ohne Gott: in einer Karrie-re, in Sport, in Angeberei? Gebe ich leicht auf? Schade ich meiner Gesundheit durch Unmäßigkeit? Neige ich zu Rohheit und Härte? Habe ich versucht, mein Gewissen abzustumpfen und es zum Schweigen zu bringen? Bin ich fähig, Schuld und Versagen vor Gott einzugestehen?
          • MEINE GESCHLECHTLICHKEIT
            Schade ich meinem Lebensglück durch Missbrauch meiner Ge-schlechtlichkeit? Reize ich meine Phantasie und Begierde durch pornografische Inhalte? Bin ich in meinem Benehmen und Reden ordinär? Lasse ich mich von meinen Begierden beherrschen? Ha-be ich andere verführt? Bin ich imstande, eine tiefe, dauerhafte und reine Liebesbeziehung zu einem Menschen aufzubauen? Bitte ich Gott immer wieder um einen neuen Anfang?
          • MEINE GESAMTPERSÖNLICHKEIT
            Bin ich wahrhaftig? Bin ich ehrlich? Bin ich überheblich und stolz? Betrüge ich mich selbst mit Lebenslügen? Erwarte ich mir zuviel von diesem Leben? Sehne ich mich nach Gott? Neige ich zur Ver-zweiflung? Bemühe ich mich, eine reife Persönlichkeit zu werden? Möchte ich nur ein angenehmes Leben haben, und ist mir die Ewigkeit bei Gott egal? Was hindert mich, mehr zu lieben…?

          AKT DER REUE…

          Mein Gott, aus ganzem Herzen bereue ich alle meine Sünden, nicht nur wegen der gerechten Strafen, die ich dafür verdient habe, sondern vor allem, weil ich dich beleidigt habe, das höchste Gut, das würdig ist, über alles geliebt zu werden. Da-rum nehme ich mir fest vor, mit Hilfe deiner Gnade nicht mehr zu sündigen und die Gelegenheiten zur Sünde zu meiden. Amen.

          oder

          Gott, hier bin ich schwacher und unvollkommener und doch von dir gerufener und geliebter Mensch. Weil Du mich durch und durch kennst, wage ich zu bekennen: Deiner Liebe, der ich mich verdanke, bin ich Liebe schuldig geblieben. Erweiche mich, Gott, durch Dein treues Da-Sein, wenn ich mein Herz verhär-tet habe aus Angst um mich selbst.
          Richte mich auf, Gott, durch Deinen vergebenden Zuspruch, wenn ich mich verkrümmt habe in mein selbstgefälliges Ich. Fordere mich heraus, Gott, durch Deine gerechten Weisungen, wenn ich mich einrichtet habe in meiner Vorläufigkeit. Sieh mich an, Gott, mit Deinem heilenden Blick, wann immer ich die Augen abwende von meiner Erbärmlichkeit. Erinnere mich, Gott, dass ich geschaffen bin aus Liebe und zur Liebe. Hilf mir, im Bekennen meiner Sünde hineinzufinden ins Erkennen Deiner Barmherzigkeit. Größer ist sie als mein Versagen; das lass mich erfahren, Gott. Amen.

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          Über den Ablass

          Aus dem „Handbuch der Ablässe“ (Enchiridion Indulgentiarum“)

          >Ablass ist der Nachlass zeitlicher Strafe vor Gott für Sünden, deren Schuld schon getilgt ist.

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          Der Kreuzweg von Medjugorje

          aus der Webseite der “Karl-Leisner Jugend”

          DER RUF DES HERRN
          Ich bin den Weg des Kreuzes für dich gegangen – du folge mir nach!

          Folge mir auf dem Weg der Liebe, dem Weg des Leidens, des Schmer-zes, auf dem Weg der Entsagung und des Opfers. Geh mit mir den Weg der Sühne für die anderen, für die Suchenden, die Verirrten, den Weg des Kreuzes für die Welt! Komm und geh mit mir!

          Ich – dein Gott und Erlöser – bin diesen Weg gegangen, weil ich die Welt liebe, weil ich dich liebe, weil ich dich auf Golgota dem Vater übergeben wollte. Komm und geh mit mir!

          Wehr dich nicht gegen meine Liebe im Leid, gegen meine Bitte um Verzicht und Entsagung, wehr dich nicht gegen mein Kreuz, gegen meine Sehnsucht, in und mit dir zu leiden für die Rettung der Mensch-heit. Komm und geh mit mir.

          VOR JEDER STATION:
          Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich
          Denn durch dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

          NACH JEDER STATION:
          Heil’ge Mutter, drück’ die Wunden,
          Die Dein Sohn für mich empfunden,
          Tief in meine Seele ein.

          Gekreuzigter Herr Jesus
          Erbarme Dich unser.

          ERSTE STATION
          JESUS WIRD ZUM TOD VERURTEILT

          Man hat mich gebunden und vor Pilatus geführt, man hat mich zer-schlagen, grausam zerschlagen, man hat mich ausgelacht wegen meiner Liebe, mich verspottet wegen meiner Barmherzigkeit und Güte, man hat alles, was ich in meinem Leben getan habe, verachtet und mit Fü-ßen getreten.

            Und trotzdem liebe ich die Menschen, liebe ich dich und werde dich immer lieben – warum willst du dich nicht lieben lassen? Warum bin-dest du meine Liebe fest in deinem Eigenwillen, mit deiner Selbstsucht, warum fesselst du mich mit deinem “Selber-Tun-Wollen”? Warum zer-schlägst auch du meine Liebe und spottest über meine Güte?

            Warum, ja, warum lässt du mich in dir nicht König sein, ein König, der in jedem Augenblick dein Leben bestimmt? Warum willst du nicht der Gefangene meiner Liebe sein?

            Lass dich binden, wie man mich gebunden hat, lass dich fesseln vom Willen und dem Plan des Vaters, gib mir dein Ja zu aller Liebe, die sich im Leid zeigt, in deinem Leid. Lass dich verurteilen zum Tod aus Lie-be, zum Sterben deines Ich, zur Hinopferung deiner selbst. Warum wehrst du dich gegen meine Liebe?

            ZWEITE STATION
            JESUS NIMMT SEIN KREUZ AUF SICH

            Es war schwer, sehr schwer – das Kreuz, das man für mich bestimmt hatte. Der Vater wollte es so, und deshalb war es mir willkommen.

              Er hat auch für dich ein Kreuz bestimmt – lege es nicht auf die Seite, lege es nicht auf die Schultern der anderen, fliehe nicht davor, denn mit diesem deinem Kreuz musst du einmal vor den Vater hintreten.

              Trage es selbst mit deinem ganzen Ja, mit inniger Bereitschaft, auch wenn es dich manchmal in den Staub der Straße zwingt.

              Ja, liebe es, dein Kreuz, deine Krankheit, deine Sorgen im Alltag, deine eigene Schwäche und dein Versagen, deine Charakteranlagen; liebe alles, was dir schwer fällt, und bringe es in dieser Liebe hin zum „Op-fer von Golgota“, zum Altar von Kalvaria.

              Liebe alle und alles – nichts ist, was nicht vom Vater kommt, vom Überfluss seiner Liebe.

              DRITTE STATION
              JESUS FÄLLT ZUM ERSTEN MAL UNTER DEM KREUZ

              Plötzlich bin ich zusammengesunken unter der entsetzlichen Last des Kreuzes. Ich wollte tragen und konnte nicht mehr; ich wollte aufrecht bleiben, aber die Kraft versagte; ich wollte, aber es ging nicht mehr!

                Da habe ich dich gesehen – deinen Willen, deine Bereitschaft für das Leid, für mein Kreuz, die in der menschlichen Schwäche doch immer wieder zusammenbricht.

                Ich habe dich gesehen, dich und dein quälendes „Ich kann nicht mehr“, dein Stöhnen „Ich bin so furchtbar schwach und hinfällig“, und damit du es lernst, deine Schwachheit willig zu ertragen, dein Nichts, dein Nichtkönnen zu lieben, habe ich dich sinken lassen, so wie ich gesunken bin, auf den Boden meiner Liebe und Vorsehung, sinken in meine Hände, um es dich erleben zu lassen, dass ich dich immer halte und aufrichte, dass ich in deiner Schwäche meine Kraft zum Ausdruck bringen will.
                Dein „Ich kann nichts“ hat mich angezogen, um dich zu tragen mit meinem „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden“.

                Liebe deine Schwäche, liebe auch dein Hinfallen – ich bin immer da, um dich jedes Mal inniger zu umfangen und dein Nichts mit Gnade zu füllen.

                VIERTE STATION
                JESUS BEGEGNET SEINER MUTTER

                Wie sehr habe ich sie geliebt – meine Mutter -, und wie groß war die Qual, sie so zu sehen, voll Leid und Tränen, voll Elend. Und doch war sie ganz eingetaucht in Hingabe, in Bereitschaft, in ihr “fiat”, das sie einst dem Vater gegeben hatte.
                Unsere Begegnung war voll Leid, aber nicht ohne Trost – wir sind uns im gegenseitigen „JA“ begegnet durch einen liebenden Blick, der uns im Willen des Vaters vereinigt hat. Es war ein Begegnen und zugleich ein Abschied, ein Treffen und zugleich ein Losreißen.

                  Und wenn du – im Willen des Vaters – dich losreißen musst von Men-schen, die dir lieb sind, von Umgebungen und Dingen, die dir wertvoll sind, dann komm und senke dein zaghaftes „JA“ in die Kraft dieser meiner Begegnung mit meiner Mutter, in unser gemeinsames fiat – und du wirst von diesem fiat getragen werden, auch wenn du den steilen Weg nach Golgota vor dir hast.

                  Du wirst allem entsagen in der Liebe, die mich hier am Kreuzweg mit der Mutter verbunden hat, durch die Bereitschaft und Hingabe, die unser Opfer der Trennung zu einer Gnade für dich werden ließ.

                  Lebe dein fiat in meiner Liebeskraft und im „JA“ meiner Mutter!

                  FÜNFTE STATION
                  SIMON VON CYRENE HILFT JESUS DAS KREUZ TRAGEN

                  Es war im Plan des Vaters, dass Simon mir helfen, dass er die Last der Erlösung mit mir teilen sollte, und wenn ich mit meinem Kreuz an dir vorübergehe, sei nicht taub gegen meine Bitte, mir zu helfen.
                  Du hast dich mir zur Verfügung gestellt, hast dich bereit erklärt, mein Knecht, meine Magd zu sein, so lass dich gebrauchen für mein Erlö-sungs-werk.

                    Nimm nicht nur dein eigenes Kreuz, hilf auch dem, der neben dir den Weg nach Golgota geht, seine Last zu tragen. Hilf jedem, der dir be-gegnet, nimm ohne Maß und Bedenken alles auf deine eigenen Schul-tern, damit die anderen auf dem Weg nicht erliegen, dass nicht Ermat-tung und Mutlosigkeit sie zur Umkehr zwingt.

                    Bringe ihre Last nach Kalvaria, dann bringst du sie selbst in mein erlö-sendes Herz, geh vor ihnen her, und sie werden dir folgen bis hinein in den Abgrund meiner Barmherzigkeit. Sei mein Simon von Cyrene.

                    SECHSTE STATION
                    VERONIKA REICHT JESUS DAS SCHWEIßTUCH DAR

                    Der Erschöpfung nahe, begegnete ich Veronika, und sie gab mir Trost. Sie reichte mir nicht nur das Tuch, womit ich mir eine Erleichterung verschaffen konnte, sie hielt mir ihre große Liebe, ihr ganzes Herz hin.
                    Alles lag offen vor mir da, und ich konnte mich ihr einprägen, ich konnte ihr mein Antlitz schenken. Ihre Liebe war so rein, so ohne Falsch und Eigennutz, dass nichts mein Bild in ihr trüben konnte, dass sie nur mehr mich in sich trug.

                      Wo ist mein Bild in dir? Wo ist mein Antlitz? Liegt in deiner Sehn-sucht, in deiner Liebe nicht viel von deinem eigenen Ich verborgen, so dass du mich prägen möchtest nach dir selbst, nach deinem Willen, deinem Gutdünken?
                      Nur ein reines Tuch wird mein Antlitz klar wiedergeben, nur eine unei-gennützige Liebe und ein hingabebereites Verlangen sind mir wirkli-cher Trost auf meinem Kreuzweg.

                      Halte das reine Tuch deiner Seele in deinen Händen, und ich werde mich dir einprägen; deine Liebe und deine Hingabe erwarte ich, und ich werde mit meinem Antlitz in dir leben!

                      SIEBTE STATION
                      JESUS FÄLLT ZUM ZWEITEN MAL UNTER DEM KREUZ

                      Es war eine Last auf mir, die mich immer wieder zu Boden drückte, eine Last, die größer war als meine menschlichen Kräfte – es war deine Last, deine Untreue im Alltag, deine Gleichgültigkeit meinen Bitten gegenüber, dein „Nein“ gegen meine Forderungen; es war dein Eigen-wille, deine Selbstsucht, deine Selbstgefälligkeit, dein Misstrauen.

                        Es war deine Last: deine Angst vor dem Opfer, dein Mangel an Hinga-be, deine Flucht vor dem Leid, vor „blutenden Wunden“, es war deine Zag-haftigkeit in der Selbstverleugnung, in der Selbstvergessenheit; es war dein „Ich“, das mich zu Boden gedrückt hat, das Ich, das du so festhältst, das Ich, das immer wieder etwas für sich zurückbehält, das nicht den Mut hat, sich aufzugeben und sich dem Vater zu überlassen, das Ich, das meiner Liebe immer wieder ein Nein entgegenbringt.
                        Es war dein Undank und deine Lieblosigkeit in den vielen Begebenhei-ten deines Alltags – und so sank ich erschöpft in den Staub der Straße.

                        ACHTE STATION
                        JESUS BEGEGNET DEN WEINENDEN FRAUEN

                        Weine nicht über mich, weine über dich und deine Sünden!
                        Warum weinst du? Weinst du wirklich über mein Leid, über die Kälte und Abweisung, die mir so viele Menschen entgegenbringen?
                        Weinst du wirklich, weil du dich danach sehnst, mich zu trösten, mein Leid mit mir zu teilen, mir das Kreuz abzunehmen?
                        Weinst du im Anblick deiner Sündhaftigkeit und Schwachheit aus ech-ter Reue, aus Verlangen zu einer ganzen, selbstüberwindenden Um-kehr, oder beweinst du dich selber in deiner Schwäche, weil dein Un-vermögen dich verdemütigt hat, weil es den anderen dein wahres Ge-sicht gezeigt hat?
                        Weinst du aus Entrüstung über dein menschliches Versagen?

                          Warum weinst du?

                          Ich liebe deine Tränen, aber sie müssen der Quelle echter Sehnsucht und Liebe, aufrichtiger Reue entspringen. Es müssen Tränen sein, die keine Trübung von Stolz und Eigendünkel in sich haben; sie müssen aus dem Abgrund deines Nichts kommen und lauter sein, rein und frei.
                          Ja, ich liebe deine Tränen, wenn sie Liebe sind, und ich werde sie zum Bad deiner selbst machen in Vereinigung mit dem Quell meiner Barm-herzigkeit.

                          Gib mir deine Tränen der Liebe!

                          NEUNTE STATION
                          JESUS FÄLLT ZUM DRITTEN MAL UNTER DEM KREUZ

                          Auch in deinem Leben werden schwere, sehr schwere Stunden nicht fehlen: der Vater schlägt dich in seiner liebenden Vorsehung, er wirft dich zu Boden – kraftlos und elend – und begräbt dich unter der Last deines Kreuzes.
                          Dann wartet er auf deinen Ruf: „Mein Gott, komm mir zu Hilfe!“, da-mit er dich erkennen lassen kann, dass du unter deinem Kreuz nicht allein bist.
                          Da bin ich – zerschlagen, dem Tod nahe.
                          Wie unter Trümmern verschüttet liege ich unter dem Kreuz, damit du weißt, dass du nicht allein bist, wenn du unter deinem Leid zusam-menbrichst, wenn die Sorgen des Alltags dich erdrücken.

                            In dunkelster Nacht, in grenzenloser Einsamkeit, in Not und Leid, wenn du im Abgrund deines Nichts erschlagen bist – dann bin ich da, um dich auf-zunehmen und nach Golgota zu führen. Dort wird alles zu Liebe, Erlösung, Sühne und Verherrlichung des Vaters.

                            ZEHNTE STATION
                            JESUS WIRD SEINER KLEIDER BERAUBT

                            Man hat mir alles genommen – alles, auch mein eigenes Gewand. In dieser totalen Armut und Entblößung stehe ich vor der Welt – vor dir.

                              Lass es dir wie ein Mahnruf sein, eine Bitte zur Nachfolge:
                              Lass dir alles nehmen – alles, auch das Gewand deines eigenen Willens, deiner eigenen Meinung.
                              Lass dir alles herunterreißen, was so fest an dir klebt – dein Schön-Dastehen-Wollen vor dem anderen, deine Ehre, dein Vorteil.
                              Man soll dich sehen und kennen, wie du bist – klein, schwach, hinfäl-lig. Lege es ab dein Gewand der Lieblosigkeit, der gewohnheits-mäßigen Gleich-gültigkeit für die Not der anderen, lege sie ab, die Freude und Zufriedenheit an den Schwächen und Fehlern der anderen, das Blindsein-wollen für die Größe deines Nächsten.

                              Lege alles ab, was zwischen mir und dir ist – alles, was meiner Liebe Schranken setzt, was mich hindert, dir mein Gewand zu geben, das Gewand der Vereinigung.
                              Reiße jeden Gedanken aus dir heraus, entferne jedes Wort, was nicht im Innersten mit meinen Absichten, mit meinem Willen in Einklang steht!

                              Lege es ab, das Gewand deines Ich – dann werde ich dir mein Gewand der Liebe geben!

                              ELFTE STATION
                              JESUS WIRD ANS KREUZ GENAGELT

                              Es war ein unbeschreiblicher Schmerz, da man mir die dicken Nägel durch Hände und Füße schlug – wie ein brennendes Feuer ging es durch meine Glieder, und alles erzitterte in diesem Weh.
                              Ich lag auf dem Holz und spürte, wie man mir immer mehr meine Frei-heit nahm und mir den Tod aufzwingen wollte.

                                Aber in mir war etwas stärker als aller Schmerz – das Bewusstsein: „Vater, du bist es, der es so will, alles, was du willst, will ich erleiden.“
                                Aber der Vater wollte es nicht nur von mir – er will es auch von dir. Er will, dass du deine Freiheit opferst, dass du dich auf das Kreuz seines Willens legst und dich festnageln lässt, er will, dass deine Hände und Füße durchbohrt werden von seiner Liebe, die wie ein Feuer durch dich gehen muss, um dich – dein eigenes Ich – zu verzehren.

                                Ja, der Vater will dich kreuzigen, damit du in dieser Gebundenheit an ihn dich selbst verlierst und frei wirst, um den Tod der Liebe erleiden zu können.
                                Leg sie offen hin – deine Hände und Füße -, damit ich frei verfügen und dich schlagen kann an das Holz der Liebe!

                                ZWÖLFTE STATION
                                JESUS STIRBT AM KREUZ

                                Von der Erde erhöht, habe ich alles an mich gezogen – die ganze Menschheit, dich mit deiner Armseligkeit, deinem menschlichen Elend, um durch mein Sterben den Keim für das ewige Leben in dir zu legen.
                                Ich habe dein Versagen, deine Sünden in meiner Hinopferung „erlöst“, um dir die Straße freizumachen nach dem „Daheim“ beim Vater.
                                Ich habe meinen Geist ausgehaucht, damit du davon erfüllt werdest und in der Kraft dieses Geistes dein Kreuz nach Golgota trägst, um hier zu sterben als Sühnopfer für die Welt.

                                  Alles – dein Sein und Handeln, dein Wollen und Bemühen – lass in mein Sterben hineingezogen werden, damit du deiner selbst absterben kannst.
                                  Lass dein innerstes Wesen hinaufgehoben werden in die ausgespannten Arme, in das geöffnete Herz, damit du – der Welt entrissen, tot für alles Vergängliche – in liebender Freiheit und Hingabe deinen Geist versen-ken kannst in den Willen des Vaters, damit du im Tod deines eigenen Ich zu seiner Verherrlichung leben wirst.

                                  Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist!

                                  DREIZEHNTE STATION
                                  JESUS WIRD VOM KREUZ ABGENOMMEN UND IN DEN SCHOß SEI-NER MUTTER GELEGT

                                    Es war still geworden – totenstill!
                                    Die Mutter spannte mit ihren Ecce und ihrem starken Glauben den Bo-gen vom Karfreitag zum Ostermorgen. Kein Blick – kein Wort des Trostes – kein Zeichen der Liebe: in diesen Abgrund von Leid und Ein-samkeit versenkte sie ihr Ja, ihr „Herr, da bin ich, dein Wille soll ge-schehen!“.

                                    Diese Tiefe der Einsamkeit wirst auch du erleben – ohne menschliche Hilfe und Trost, ohne ein Wort der Liebe.
                                    Alles in dir wird erschüttert sein im Schmerz, in trostloser Stille, aber da wird sie sein, meine und deine Mutter, die über diesen Abgrund des Leides dich hinweghebt – hinein in das Alleluja des Ostermorgens, wenn du dich in ihren Schoß flüchtest und dich von ihren Armen tra-gen lässt.
                                    Maria, sie ist deine und meine Mutter.

                                    VIERZEHNTE STATION
                                    JESUS WIRD INS GRAB GELEGT

                                    Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Tod ist zu einem „Heimgehen“ geworden, zu einem Tor in die Herrlichkeit, in die ewige Liebe seit dem ersten Karfreitag.
                                    Er ist Erlösung geworden seit dem ersten Ostermorgen. Das Grab hat allen Schrecken verloren – es ist eine Stätte der Ruhe und des Friedens geworden, ein Abglanz der ungetrübten Liebe in der Ewigkeit.

                                      Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; stirbt es aber, so bringt es viele Frucht.
                                      Du kennst weder Tag noch Stunde, aber du weißt, dass dein Sterben Früchte bringen muss, Früchte der Liebe, die das Böse in der Welt überwinden.

                                      Deshalb wache – bleibe in der Liebe, damit im Tod diese Liebe dein Erbe für die Welt ist und zugleich du selbst von der ewigen Liebe an-gezogen werden kannst.

                                      DANK

                                      Herr, mein Gott, ich danke dir. Ich danke dir, dass du bist, dass du die Barmherzigkeit bist, dass du die Liebe, in mir die Liebe bist.

                                      Ich danke dir für dein Sein und dein Leben, für dein Leid und dein Sterben.

                                      Ich danke dir für deine Erlösung, und ich danke dir, dass du mich in dein Leid, in deinen Kreuzweg hineingenommen hast, dass ich mit dir nach Golgota gehen darf, um mit dir und in dir zu sterben.

                                      Ich danke dir, dass ich mein Leid in deinem Leid tragen und so ein miterlösendes Glied in der Kirche sein darf.

                                      Mein Gott, ich danke dir!

                                      Ich weiß nicht, wie viele Stationen du für meinen Kreuzweg, für mein Leben bestimmt hast, aber ich weiß, dass du immer mit mir gehst, hin-auf nach Kalvaria und heim zum Vater. Amen.

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                                      Bibelstellen zu den den glorreichen Geheimnisse

                                      1 – DER VON DEN TOTEN AUFERSTANDEN IST.

                                      Aus dem hl. Evangelium nach Lukas (24, 1 f.)

                                      Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlrie-chenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. 
                                      Und es geschah, während sie darüber ratlos waren, siehe, da tra-ten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frau-en erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreu-zigt werden und am dritten Tag auferstehen.“

                                      2 – DER IN DEN HIMMEL AUFGEFAHREN IST.

                                      Aus der Apostelgeschichte (1, 6 f.)

                                      Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn:
                                      „Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her?“ 
                                      Er sagte zu ihnen:
                                      „Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft emp-fangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Ju-däa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.“
                                      Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. 
                                      Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschau-ten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten:
                                      „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Him-mel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel auf-genommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ 

                                      3 – DER UNS DEN HEILIGEN GEIST GESANDT HAT.

                                      Aus der Apostelgeschichte (2, 1 f.)

                                      Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zu-sammen am selben Ort. 
                                      Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
                                      Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteil-ten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. 
                                      In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden:
                                      „Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wis-sen, achtet auf meine Worte! Diese Männer sind nicht betrun-ken, wie ihr meint; es ist ja erst die dritte Stunde am Tag; son-dern jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt wor-den ist:
                                      In den letzten Tagen wird es geschehen, / so spricht Gott: / Ich werde von meinem Geist ausgießen / über alles Fleisch. / Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, / eure jungen Männer werden Visionen haben / und eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde / werde ich von meinem Geist ausgießen / in jenen Tagen und sie werden prophe-tisch reden.“

                                      4 – DER DICH, O JUNGFRAU, IN DEN HIMMEL
                                      AUFGENOMMEN HAT.

                                        Aus der Offenbarung des Johannes (12, 7 f. und 21, 1 f.)

                                        Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie hielten nicht stand und sie verlo-ren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.
                                        Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen:
                                        „Jetzt ist er da, der rettende Sieg,
                                        die Macht und die Königsherrschaft unseres Gottes
                                        und die Vollmacht seines Gesalbten;
                                        denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder,
                                        der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.
                                        Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes
                                        und durch ihr Wort und ihr Zeugnis.
                                        Sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod.
                                        Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen.“

                                        Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.
                                        Ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
                                        Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen:
                                        „Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“

                                        5 – DER DICH, O JUNGFRAU IM HIMMEL GEKRÖNT HAT.

                                          Aus dem Hohelied (6,10 und 7, 7 f. und 8, 6 f.)

                                          Wer ist, die da erscheint wie das Morgenrot,
                                          wie der Mond so schön, strahlend rein wie die Sonne,
                                          Furcht erregend wie Heerscharen?

                                          Wie schön bist du und wie reizend,
                                          Liebe, Tochter aller Wonnen! 

                                          Wie eine Palme ist dein Wuchs;
                                          deine Brüste sind wie Trauben. 

                                          Ich sage: Ersteigen will ich die Palme,
                                          ich greife nach ihren Rispen.

                                          Ich gehöre meinem Geliebten
                                          und ihn verlangt nach mir.

                                          Komm, mein Geliebter, wandern wir auf das Feld,
                                          schlafen wir in den Dörfern! 

                                          Früh wollen wir dann zu den Weinbergen gehen
                                          und sehen, ob der Weinstock treibt,
                                          ob die Rebenblüte sich öffnet, ob die Granatbäume blühen.

                                          Dort schenke ich dir meine Liebe.

                                          Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz,
                                          wie ein Siegel auf deinen Arm,
                                          denn stark wie der Tod ist die Liebe,
                                          die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt!

                                          Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. 

                                          Mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen,
                                          auch Ströme schwemmen sie nicht hinweg.

                                          Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses,
                                          nur verachten würde man ihn.

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                                          Bibelstellen zu den schmerzhaften Geheimnisse

                                          1- DER FÜR UNS BLUT GESCHWITZT HAT.

                                          Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (26,36 f.)

                                          Darauf kam Jesus mit ihnen zu einem Grundstück, das man Ge-tsemani nennt, und sagte zu den Jüngern:
                                          „Setzt euch hier, während ich dorthin gehe und bete!“ 
                                          Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich.
                                          Da ergriff ihn Traurigkeit und Angst und er sagte zu ihnen:
                                          „Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir!“ 
                                          Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf sein Gesicht und bete-te:
                                          „Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vo-rüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ 
                                          Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend.
                                          Da sagte er zu Petrus:
                                          „Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“. 
                                          Wieder ging er weg, zum zweiten Mal, und betete:
                                          „Mein Vater, wenn dieser Kelch an mir nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille“. 
                                          Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen. 
                                          Und er ließ sie, ging wieder weg und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten. 
                                          Danach kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen:
                                          „Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Siehe, die Stunde ist gekommen und der Menschensohn wird in die Hände von Sün-dern ausgeliefert. Steht auf, wir wollen gehen! Siehe, der mich ausliefert, ist da“.
                                          Noch während er redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. 
                                          Der ihn auslieferte, hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest! Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte:
                                          „Sei gegrüßt, Rabbi!“
                                          Und er küsste ihn. 
                                          Jesus erwiderte ihm:
                                          „Freund, dazu bist du gekommen?“
                                          Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest. 
                                          Und siehe, einer von den Begleitern Jesu streckte die Hand aus, zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. 
                                          Da sagte Jesus zu ihm:
                                          „Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte? Wie würden dann aber die Schriften erfüllt, dass es so geschehen muss?“ 
                                          In jener Stunde sagte Jesus zu den Männern:
                                          „Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag saß ich im Tempel und lehrte und ihr habt mich nicht verhaftet. Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten in Erfül-lung gehen.“
                                          Da verließen ihn alle Jünger und flohen.

                                          2 – DER FÜR UNS GEGEIßELT WORDEN IST.

                                          Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (26, 57 f.)

                                          Nach der Verhaftung führte man Jesus zum Hohepriester Ka-japhas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die Ältesten ver-sammelt hatten.
                                          Petrus folgte Jesus von Weitem bis zum Hof des Hohepriesters; er ging in den Hof hinein und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde. 
                                          Die Hohepriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurtei-len zu können. Sie fanden aber nichts, obwohl viele falsche Zeu-gen auftraten. Zuletzt kamen zwei Männer und behaupteten:
                                          Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen. 
                                          Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus:
                                          „Willst du nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vor-bringen?“ 
                                          Jesus aber schwieg.
                                          Darauf sagte der Hohepriester zu ihm:
                                          „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist du der Christus, der Sohn Gottes?“
                                          Jesus antwortete:
                                          „Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“ 
                                          Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief:
                                          „Er hat Gott gelästert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört. Was ist eure Meinung?“
                                          Sie antworteten:
                                          „Er ist des Todes schuldig.“ 
                                          Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn. Andere ohrfeigten ihn und riefen: „Christus, du bist doch ein Prophet, sag uns: Wer hat dich geschlagen?“

                                          3 – DER FÜR UNS MIT DORNEN GEKRÖNT WORDEN IST.

                                          Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (26, 69 f. und 27, 1 f.)

                                          Petrus aber saß draußen im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: „Auch du warst mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen“. 
                                          Doch er leugnete es vor allen und sagte: „Ich weiß nicht, wovon du redest“. 
                                          Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: „Der war mit Jesus dem Nazoräer zusammen“. 
                                          Wieder leugnete er und schwor: „Ich kenne den Menschen nicht“. 
                                          Wenig später kamen die Leute, die dort standen, und sagten zu Petrus: „Wirklich, auch du gehörst zu ihnen, deine Mundart ver-rät dich“. Da fing er an zu fluchen und zu schwören: „Ich kenne den Menschen nicht“.
                                          Gleich darauf krähte ein Hahn und Petrus erinnerte sich an das Wort, das Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich. 
                                          Als es Morgen wurde, fassten die Hohepriester und die Ältesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu las-sen. Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus.
                                          Als nun Judas, der ihn ausgeliefert hatte, sah, dass Jesus verur-teilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohepriestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück und sagte:
                                          „Ich habe gesündigt, ich habe unschuldiges Blut ausgeliefert“.
                                          Sie antworteten: „Was geht das uns an? Das ist deine Sache“.
                                          Da warf er die Silberstücke in den Tempel; dann ging er weg und erhängte sich.
                                          Die Hohepriester nahmen die Silberstücke und sagten: „Man darf das Geld nicht in den Tempelschatz tun; denn es klebt Blut daran“.
                                          Und sie beschlossen, von dem Geld den Töpferacker zu kaufen als Begräbnisplatz für die Fremden. 
                                          Deshalb heißt dieser Acker bis heute Blutacker. So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die dreißig Silberstücke – das ist der Preis, den er den Israeliten wert war – und kauften für das Geld den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.

                                          4 – DER FÜR UNS DAS SCHWERE KREUZ GETRAGEN HAT.

                                            Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (27, 11 f.)

                                            Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser:
                                            „Bist du der König der Juden?“
                                            Jesus antwortete:
                                            „Du sagst es.“ 
                                            Als aber die Hohepriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.
                                            Da sagte Pilatus zu ihm: „Hörst du nicht, was sie dir alles vorwer-fen?“ Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.
                                            Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen frei-zulassen, den das Volk verlangte. Damals war gerade ein berüch-tigter Mann namens Jesus Barabbas im Gefängnis. Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war:
                                            „Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Jesus Barabbas oder Je-sus, den man den Christus nennt?“ 
                                            Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausge-liefert hatte. 
                                            Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: „Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten“. 
                                            Inzwischen überredeten die Hohepriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hin-richten zu lassen.
                                            Der Statthalter fragte sie: „Wen von beiden soll ich freilassen?“
                                            Sie riefen: „Bàrabbas!“ 
                                            Pilatus sagte zu ihnen: „Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt?“
                                            Da antworteten sie alle: „Ans Kreuz mit ihm!“
                                            Er erwiderte: „Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?“
                                            Sie aber schrien noch lauter: „Ans Kreuz mit ihm!“
                                            Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor al-len Leuten die Hände und sagte:
                                            „Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sa-che!“ Da rief das ganze Volk:
                                            „Sein Blut – über uns und unsere Kinder!“
                                            Darauf ließ er Barabbas frei, Jesus aber ließ er geißeln und liefer-te ihn aus zur Kreuzigung.

                                            5 – DER FÜR UNS GEKREUZIGT WORDEN IST.

                                            Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (27, 31 f.)

                                            Nachdem die Soldaten so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. 
                                            Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyrene namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. 
                                            So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe. Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. 
                                            Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen. Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn dort. Über seinem Kopf hatten sie eine Auf-schrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. 
                                            Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. 
                                            Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: „Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, rette dich selbst und steig herab vom Kreuz!“ 
                                            Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester, die Schriftgelehr-ten und die Ältesten und sagten: “Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist doch der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glau-ben. Er hat auf Gott vertraut, der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.“
                                            Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die mit ihm zu-sammen gekreuzigt wurden.

                                              Von der sechsten Stunde an war Finsternis über dem ganzen Land bis zur neunten Stunde. 
                                              Um die neunte Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme:
                                              „Eli, Eli, lema sabachtani?“,
                                              das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
                                              Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten:
                                              „Er ruft nach Elija“.
                                              Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Es-sig, steckte ihn auf ein Rohr und gab Jesus zu trinken. 
                                              Die anderen aber sagten:
                                              „Lass, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft“. 
                                              Jesus aber schrie noch einmal mit lauter Stimme.
                                              Dann hauchte er den Geist aus. 

                                              Und siehe, der Vorhang riss im Tempel von oben bis unten ent-zwei.
                                              Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich. 
                                              Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die ent-schlafen waren, wurden auferweckt. 
                                              Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. 

                                              Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was ge-schah, erschraken sie sehr und sagten: „Wahrhaftig, Gottes Sohn war dieser!“

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                                              Bibelstellen zu den den lichtreichen Geheimnisse

                                              1 – DER VON JOHANNES GETAUFT WORDEN IST.

                                              Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (3, 13 f.)

                                              Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johan-nes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm:
                                              „Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?“
                                              Jesus antwortete ihm:
                                              „Lass es nur zu! Denn so können wir die Gerechtigkeit ganz er-füllen.“ Da gab Johannes nach. 
                                              Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und siehe, da öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Got-tes wie eine Taube auf sich herabkommen.
                                              Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach:
                                              „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefun-den habe.“ 

                                              2 – DER SICH BEI DER HOCHZEIT IN KANA OFFENBART HAT.

                                                Aus dem hl. Evangelium nach Johannes (2, 1 f.)

                                                Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. 
                                                Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: „Sie haben keinen Wein mehr“. 
                                                Jesus erwiderte ihr:
                                                „Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht ge-kommen“. 
                                                Seine Mutter sagte zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut!“ 
                                                Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reini-gungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. 
                                                Jesus sagte zu den Dienern:
                                                „Füllt die Krüge mit Wasser!“
                                                Und sie füllten sie bis zum Rand. 
                                                Er sagte zu ihnen:
                                                „Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verant-wortlich ist!“
                                                Sie brachten es ihm.
                                                Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wuss-te nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm:
                                                „Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.“ 
                                                So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offen-barte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. 

                                                3 – DER UNS DAS REICH GOTTES VERKÜNDET HAT.

                                                Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (4, 17 f. und 5, 1 f.)

                                                Von da an begann Jesus zu verkünden: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“
                                                Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. 
                                                Da sagte er zu ihnen:
                                                „Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ 
                                                Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. 
                                                Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her.
                                                Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach.
                                                Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkün-dete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krank-heiten und Leiden. 
                                                Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte alle Kranken mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie. 
                                                Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusa-lem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm nach. 

                                                  Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf den Berg.
                                                  Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
                                                  „Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmel-reich. 
                                                  Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. 
                                                  Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. 
                                                  Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie
                                                  werden gesättigt werden.
                                                  Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 
                                                  Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. 
                                                  Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt
                                                  werden. 
                                                  Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen
                                                  gehört das Himmelreich. 
                                                  Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. 
                                                  Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Him-mel.“

                                                  4 – DER AUF DEM BERG VERKLÄRT WORDEN IST.

                                                  Aus dem hl. Evangelium nach Markus (9, 2 f.)

                                                  Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein.
                                                  Und er wurde vor ihnen verwandelt; seine Kleider wurden strah-lend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. 
                                                  Da erschien ihnen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus:
                                                  „Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bau-en, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija“. 
                                                  Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. 
                                                  Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke:
                                                  „Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören“. 
                                                  Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemanden mehr bei sich außer Jesus.

                                                  5 – DER UNS DIE EUCHARISTIE GESCHENKT HAT.

                                                  Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (26, 17 f.)

                                                  Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten:
                                                  „Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?“ 
                                                  Er antwortete:
                                                  „Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jün-gern das Paschamahl feiern.“ 
                                                  Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und berei-teten das Paschamahl vor.

                                                    Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. 
                                                    Und während sie aßen, sprach er:
                                                    „Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern.“ 
                                                    Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn:
                                                    „Bin ich es etwa, Herr?“ 
                                                    Er antwortete:
                                                    „Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich auslie-fern.  Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.“
                                                    Da fragte Judas, der ihn auslieferte:
                                                    „Bin ich es etwa, Rabbi?“
                                                    Jesus antwortete:
                                                    „Du sagst es.“ 
                                                    Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lob-preis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte:
                                                    „Nehmt und esst; das ist mein Leib.“ 
                                                    Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte:
                                                    „Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ 
                                                    Ich sage euch:
                                                    „Von jetzt an werde ich nicht mehr von dieser Frucht des Wein-stocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neuem davon trinke im Reich meines Vaters.“
                                                    Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.